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| Meldung | Tipps & Info | Community | 16.05.12 |
Inhaltsverzeichnis:
1. iPad in Deutschland bereits ausgeliefert
2. Spiegel auf dem iPad teurer - dafür schon samstags abends verfügbar
Offiziell wird das Apple iPad ab morgen früh, 8 Uhr, in Deutschland verkauft. Erste Leser melden allerdings bereits, ihr im Online-Store von Apple bestelltes iPad bereits heute erhalten zu haben. Die Geräte werden von den Paketdiensten UPS und TNT ausgeliefert. Auch in anderen europäischen Ländern wie Großbritannien und Italien wurden die ersten Exemplare des iPad vorzeitig zugestellt.
Morgen früh öffnen die drei deutschen Apple-Stores bereits um 8 Uhr. Auch Gravis will seine Läden anlässlich des iPad-Starts morgen bereits um 8 Uhr öffnen. Dabei darf der Händler offenbar nicht direkt mit dem iPad werben. So ist auf der Gravis-Homepage lediglich der Text "28. Mai - ab 08.00 Uhr. Erleben Sie einen magischen Tag bei Gravis" zu lesen.
Wie berichtet wird das iPad ab morgen darüber hinaus bei Media Markt, Saturn und Medimax verkauft. Aus Branchenkreisen ist allerdings zu hören, dass die Reseller nur sehr kleine Stückzahlen des Tablets erhalten haben. Apple selbst verkündet für seine eigenen Stores ebenfalls einen Verkauf "solange der Vorrat reicht", so dass auch hier mit Engpässen zu rechnen ist.
Zum Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland starten mehrere deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage Applikationen für das Multimedia-Tablet. Das Medienhaus Axel Springer (Bild, Die Welt) bietet seine kostenpflichtigen Apps der Zeitung Die Welt und des Lifestyle-Magazins The Iconist ab sofort im deutschen AppStore von Apple an. Der Spiegel ist ebenfalls als kostenpflichtige App verfügbar. Focus Online setzt hingegen auf ein kostenloses Angebot seiner Inhalte.
Die Welt-App für das iPad richtet sich nach dem Prinzip der gedruckten Zeitung. Mit einem Handstreich über die Benutzeroberfläche können die Leser in der Zeitung blättern. Nach einer kostenfreien Einführungsphase von 30 Tagen müssen die Interessenten für das Angebot 11,99 Euro im Monat zahlen. Dabei gibt es die Ressorts "Weltreporter" und "Geschichte" exklusiv für iPhone und iPad, sie erscheinen nicht in der gedruckten Ausgabe. The Iconist erscheint zunächst einmal im Quartal für jeweils 4,99 Euro. Die Bild-Zeitung will zu einem späteren Zeitpunkt ein eigenes iPad-Angebot in den Apple-Kiosk bringen.
Europas größtes Zeitungshaus erwirtschaftet nach eigenen Angaben bereits rund 20 Prozent des Umsatzes aus Internet-Erlösen. Vom iPad erhofft sich der Verlag steigende Erlöse, die den allgemeinen Rückgang im Printgeschäft langsam ausgleichen können.
Die Spiegel-Applikation werde den vollständigen Inhalt des Nachrichtenmagazins in einer neuartigen Optik präsentieren, erweitert durch multimediale Inhalte wie Video-Dokumentationen und Foren, wie der Hamburger Spiegel-Verlag mitteilte. Da auf dem iPad die Flash-Unterstützung fehlt, wäre es denkbar, dass die deutschen Verlage - ähnlich wie zuvor bereits viele Verlagshäuser in den USA - ihre Multimedia-Inhalte auch im von Apple bevorzugten Format HTML5 anbieten werden.
Mehr zu Inhalten für das iPad und zu Datentarifen, die in letzter Minute vor dem Verkaufsstart des Tablets eingeführt wurden, lesen Sie auf Seite 2.
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