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| Meldung | Tipps & Info | Community | 16.05.12 |
Inhaltsverzeichnis:
1. Moderne Navigationsgeräte beherrschen immer mehr Funktionen
2. Die Grenzen der "Grenzenlosigkeit" der Lockangebote
Die Auswahl an portablen Navigationsgeräten (PNDs) wird immer größer. Die Geräte unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich des Verkaufspreises sondern auch hinsichtlich ihres Funktionsumfangs. Neuere PNDs helfen dem Nutzer nicht mehr nur dabei, den richtigen Weg zu finden, sondern bieten inzwischen auch die Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen, Fotos anzuschauen oder Musik abzuspielen. Nicht jede Funktion, die die heutigen Lotsen beherrschen, ist auch sinnvoll. Zuweilen gewinnt man den Eindruck, die Hersteller von Navigationsgeräten sind selbst so begeistert vom technisch Machbaren, dass sie den Blick für das Wesentliche verlieren. Dieser teltarif.de-Ratgeber hilft Ihnen dabei, bei der Wahl des neuen Navigationsgeräts auf die wirklich wichtigen Ausstattungsmerkmale zu achten.
Wer nicht gerade als Berufsfahrer unterwegs ist, der wird die meiste Zeit in der Region in und um seinen Heimatort unterwegs sein. In diesem Fall reicht als Kartenmaterial das D-A-CH-Paket (Deutschland, Österreich und die Schweiz) völlig aus. In den meisten Fällen sind die Hauptstraßen Europas bei D-A-CH dabei, womit auch die Anreise zum Ferienort in Spanien oder Italien mit Bravour gemeistert werden kann. Für Ausflüge am Urlaubsort lohnt sich die Investition in eine detaillierte Europakarte. Diese sind je nach Anbieter zu Preisen von etwa 60 bis 100 Euro zu haben. Sparen Sie dann nicht am falschen Ende, denn einzelne Länder nachzukaufen, kommt Sie unter Umständen bedeutend teurer.
Veraltete Straßen- und Wege-Daten können einen buchstäblich in die Irre führen. Deshalb offerieren heutzutage viele Hersteller beim Kauf ihres Gerätes einen Update-Service. Der Kunde wird dann regelmäßig mit aktualisiertem Kartenmaterial versorgt. Häufig ist das Buchen des Update-Services innerhalb einer Frist nach dem Kauf stark vergünstigt oder sogar kostenlos.
Die meisten PNDs verfügen mittlerweile über eine Bluetooth-Schnittstelle. Somit weist das mobile Navigationsgerät nicht nur den Weg, sondern ermöglicht auch das gesetzeskonforme Telefonieren im Fahrzeug. Hierbei sind keine Wunderdinge zu erwarten. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn stoßen die Wegweiser schnell an ihre Grenzen, denn die eingebauten Lautsprecher können sich dann nur noch selten gegen die Fahrgeräusche durchsetzen. Ebenso ist die Sprachqualität lediglich für Puristen geeignet und hat wirklich gar nichts mit der exzellenten Übertragung hochwertiger Freisprecheinrichtungen gemein. Um Knöllchen und Punkte zu umgehen und für das gelegentliche Telefonat im Auto sind sie ganz passabel - wer allerdings häufig aus dem mobilen Office lange Gespräche führt, für den sind sie gänzlich ungeeignet.
Etwas besser ist es, wenn im PND zusätzlich noch ein FM-Transmitter implementiert ist. Dieser überträgt auf einer freien Radiofrequenz sowohl das Telefongespräch als auch die gesprochenen Fahranweisungen auf das bordeigene Lautsprechersystem. Damit wird der Lautsprecherpegel erhöht, die Sprachqualität jedoch nicht gemindert.
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