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21.02.2012 - 17:53
Hotspot

WLAN in der Bahn jetzt auch auf ICE-Strecke Mannheim-Freiburg

Ingesamt nun 1 700 ICE-Kilometer mit WLAN-Anbindung versorgt

WLAN im ICE: Eine weitere Strecke ist versorgt

WLAN im ICE: Eine weitere Strecke ist versorgt
Foto: dpa

Die Deutsche Bahn und die Deutsche Telekom haben die Erweiterung ihres Internet-Angebotes im ICE bekanntgegeben. Ab sofort können Reisende auch auf der Strecke Mannheim-Freiburg im Internet surfen oder E-Mails abrufen und verschicken, ohne dass sie auf ein UMTS-Netz von Außen angewiesen sind. Die Versorgung erfolgt für die Reisenden über einen WLAN-Hotspot.

Ingesamt sind damit nach Bahn-Angaben nun etwa 1 700 Kilometer des ICE-Streckennetzes mit einer breitbandigen Online-Versorgung über Hotspots ausgestattet. Nach der für Ende 2012 geplanten Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels sei dann auch ein permanenter Internetzugang auf dem weiteren Streckenverlauf von Freiburg nach Basel möglich, wie die Telekom heute mitteilte.

Ausbau auf 98 Prozent der ICE-Verkehrsleistung geplant

Die Bahn und die Deutsche Telekom hatten im vergangenen Dezember einen Vertrag zum weiteren Ausbau des Internetzugangs im ICE unterzeichnet. Streckenseitig soll das 5 200 Kilometer lange ICE-Kernnetz, auf dem rund 98 Prozent der ICE-Verkehrsleistung erbracht werden, Schritt für Schritt die Internettechnik erhalten. Darunter sind beispielsweise die besonders stark nachgefragten Strecken Frankfurt-Nürnberg-München, Dortmund-Berlin oder Hamburg-Berlin. Am Ende des Ausbauprogramms werden rund 255 ICE-Züge als rollende HotSpots unterwegs sein. Diese stehen sowohl Telekom-Kunden als auch Fahrgästen ohne Telekom-Vertrag zur Verfügung. Aktuell kann neben dieser neuen Strecke auch auf den Strecken Dortmund-Köln-Frankfurt-Stuttgart-Augsburg-München sowie Frankfurt-Hannover-Hamburg gesurft werden.

Technisch erfolgt die Anbindung der Züge über ein spezielles Funknetz der Telekom, das nur zu diesem Zweck entlang der versorgten Strecken aufgebaut wurde. Genutzt werden die Frequenzen des ehemaligen C-Netzes um 450 MHz. Dadurch, dass diese nicht von ebenfalls im Zug befindlichen Handys oder Handys im durchgefahrenen Gebiet genutzt werden, sind die Kapazitäten exklusiv für Nutzer der WLAN-Netze in den Zügen vorgesehen. Dadurch müssen sich die Kunden im Zug nicht über überlastete Netze ärgern. Ohne WLAN-Zugänge ist das Surfen im Zug mittlerweile zumindest in Stoßzeiten sehr langsam.

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Thorsten Neuhetzki

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