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27.03.2019 - 14:07
Kreditkarte

Apple Card könnte auch nach Deutschland kommen

"Internationale Möglichkeiten" werden eruiert

Am Montag hat Apple unter anderem seine bereits erwar­tete eigene Kredit­karte vorge­stellt. Die Apple Card ist - ähnlich wie der neue Video­dienst Apple TV+ - nicht sofort und schon gar nicht welt­weit verfügbar. Ab Sommer soll das Produkt zunächst für ameri­ka­ni­sche Inter­es­senten zu haben sein. Intern wird die Karte nach Berichten aus Bran­chen­kreisen bereits getestet.

Die Apple Card wird in Zusam­men­ar­beit mit Goldman Sachs reali­siert. Dabei denkt das Kredit­in­stitut bereits darüber nach, die Karte länger­fristig auch in weiteren Ländern anzu­bieten. "Mit der Zeit werden wir auf jeden Fall über inter­na­tio­nale Möglich­keiten nach­denken", zitiert die Deut­sche Presse-Agentur den Chef des Auslands­ge­schäfts von Goldman Sachs, Richard Gnodde.

Das Angebot würde sich vor allem in Ländern anbieten, in denen Apple Pay sowieso schon verfügbar ist. Dazu gehört seit Dezember auch Deutsch­land. Aller­dings besteht nicht nur hier­zu­lande das Problem, dass die Haus­bank der Kunden den mobilen Bezahl­dienst oft noch nicht im Port­folio hat. Da käme eine Karte vom iPhone-Hersteller selbst, die sich direkt vom Handy aus bestellen lässt und die tief im iOS-System veran­kert ist, gar nicht unge­legen.

Lukra­tive Rabatte - hohe Zinsen

Apple Card künftig auch in Deutschland?

Apple Card künftig auch in Deutschland?
Foto: Apple

Für Apple könnte die Kredit­karte auch eine noch höhere Kunden­bin­dung bedeuten. Poten­zi­elle Nutzer lockt der Konzern zudem mit Rabatten von bis zu drei Prozent bei allen Einkäufen an. Zudem verzichten Apple und Goldman Sachs auf Jahres­ge­bühren und Auslands­zu­schläge.

Aller­dings gibt es bei der Apple Card auch Schat­ten­seiten, etwa in Form hoher Zinsen für Kunden, die ange­fal­lene Kosten nicht frist­ge­recht beglei­chen. Bis zu 24 Prozent sind zwar in den USA nicht unge­wöhn­lich, dennoch übten auch ameri­ka­ni­sche Medien Kritik an diesem Teil der Preis­ge­stal­tung.

Für Kunden könnte die Apple Card nicht zuletzt auch eine Art Status­symbol sein. So besteht die Karte nicht etwa aus einfa­chem Plastik, sondern aus Titan. Sie kommt im edlen Apple-Design und soll die Privat­sphäre der Kunden ganz beson­ders achten. So finden sich neben dem Apple-Logo nur der Name des Kunden und der Chip für Zahlungen an Termi­nals, die nicht für kontakt­lose Trans­ak­tionen geeignet sind. Karten­nummer und weitere Details sind hier nicht zu finden.

Die Apple Card ist nur einer von mehreren neuen Diensten, die Apple am Montag präsen­tiert hat. In einer weiteren Meldung lesen Sie mehr zum neuen Netflix-Konkur­renten Apple TV+.


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