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29.01.2019 - 14:20
Mobiles Bezahlen

Volks- und Raiffeisenbanken verhan­deln über Apple Pay

DKB bereitet digitale Zahlungen vor

Seit Dezember ist Apple Pay in Deutsch­land verfügbar. Aller­dings sind viele Kredit­in­sti­tute bei der mobilen Bezahl-Lösung von Apple derzeit noch nicht dabei. Promi­nente Beispiele sind die Spar­kassen sowie die Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken, die auf der Android-Platt­form im vergan­genen Jahr mit eigenen Bezahl-Apps gestartet sind. Das wiederum ist im Ökosystem von Apple nur einge­schränkt möglich, da die NFC-Schnitt­stelle dem Apple-eigenen Bezahl­system vorbe­halten ist.

Zumin­dest bei den Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken könnte sich in den kommenden Monaten hinsicht­lich einer mögli­chen Einfüh­rung von Apple Pay etwas tun, wie das Online-Magazin iPhone-Ticker unter Beru­fung auf die GLS Bank berichtet. GLS gehört zum Bundes­ver­band der Deut­schen Volks- und Raiff­ei­sen­banken (BVR), der offenbar ein einheit­li­ches Vorgehen bezüg­lich Apple Pay plant.

BVR verhan­delt über Apple Pay

VR Banken verhandeln über Apple Pay

VR Banken verhandeln über Apple Pay
Foto: Apple, Logos: Apple/Volksbanken Raiffeisenbanken, Montage: teltarif.de

Die Bank infor­miert inter­es­sierte Kunden auf ihrer Webseite unter der Über­schrift "Einfüh­rung Apple Pay / Google Pay", bereits seit 2016 sei das kontakt­lose Bezahlen mit allen GLS Bank­cards möglich. Ein Jahr später seien auch die Kredit­karten gefolgt. Aktuell verhan­dele der Bundes­ver­band der Deut­schen Volks- und Raiff­ei­sen­banken mit Apple für die gesamte genos­sen­schaft­liche Finanz­Gruppe. Sobald ein Ergebnis vorliegt, will die GLS Bank ihre Kunden darüber infor­mieren.

Zwar wird in der Über­schrift der Info­seite auch von Google Pay gespro­chen. Im Text wird aller­dings nur Apple Pay erwähnt. Nach dem Start der Android-App für digi­tale Karten der Volks­banken und Raiff­ei­sen­banken sieht man mögli­cher­weise keine große Notwen­dig­keit, zusätz­lich Google Pay anzu­bieten. Dabei bietet die eigene Lösung der VR Banken sogar Vorteile: Anders als bei Google Pay können neben Kredit­karten auch Giro­Cards einge­bunden werden. Dafür funk­tio­niert die eigene App der Banken nicht auf Smart­wat­ches.

DKB erneuert Vertrags­be­din­gungen

Unter­dessen bereitet die DKB offenbar den Start von mobilen Bezahl­diensten wie Apple Pay und Google Pay für die eigenen Kunden vor. So wurden die Kunden bereits über neue Vertrags­be­din­gungen infor­miert, die zum 1. April in Kraft treten. Wört­lich heißt es hier: "Wir machen den Weg frei für mobiles Bezahlen mit Ihrer DKB Visa­Card. Hierfür ergänzen wir die Karten­be­din­gungen um Rege­lungen zur digi­talen Kredit­karte."

Wie es weiter heißt, werden gleich­zeitig auch Ände­rungen im Preis- und Leis­tungs­ver­zeichnis vorge­nommen, zu denen noch keine weiteren Details bekannt sind. Ferner müssen sich inter­es­sierte Kunden aktiv für die Neue­rungen anmelden, die wohl Voraus­set­zung dafür sein werden, um Apple Pay oder Google Pay mit der DKB Visa­Card zu nutzen.

Ein Test zu Apple Pay in Deutsch­land haben wir bereits in einer weiteren Meldung veröf­fent­licht.


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