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06.12.2005 - 13:15
mobiles Büro

Österreich: A1 startet E-Mail-Pushdienst von Nokia

Nokia Business Center als Alternative zu Blackberry

Der österreichische Mobilfunk-Marktführer A1 bietet jetzt in Zusammenarbeit mit dem Elektronikkonzern Nokia eine neue E-Mail-Push-Lösung an, die im Zusammenhang mit einem Microsoft Exchange- oder Lotus Domino-Server genutzt werden kann. Damit ist das Angebot vor allem für Firmenkunden interessant.

Spezielle Endgeräte sind nicht erforderlich. Stattdessen wird die zur Nutzung des Dienstes erforderliche Software auf das gewünschte Handy aufgespielt. In Frage kommen u.a. die beiden aktuellen Nokia Communicator-Modelle 9300 und 9500, aber auch Smartphones wie das Nokia 6680, das Nokia N70 und das Nokia N90.

Wie der Hersteller mitteilt, werde durch die Verwendung des Java-Standards für die Software auch gewährleistet, dass das System auch auf künftigen Handys genutzt werden kann. Sie Standard-Version der E-Mail-Push-Software ist kostenlos. Zusätzlich wird auch eine Professional-Variante für einmalig 35 Euro angeboten, die neben der E-Mail-Funktion auch die Synchronisation von Kalender- und Kontakte-Daten ermöglicht.

Kommunikation direkt zwischen Mailserver und Handheld

Als Vorteil gegenüber Blackberry stellt Nokia in einer Produktbeschreibung [Link entfernt] u.a. heraus, dass die Kommunikation immer direkt zwischen dem Mailserver und dem mobilen Endgerät erfolgt. Blackberry war zuletzt wegen angeblicher Sicherheitslücken in die Kritik geraten, denen der kanadische Blackberry-Hersteller RIM jedoch entgegentrat.

A1 bietet zur Nutzung des Dienstes den Tarif "Data Corporate Plus" an, mit dem man für einen monatlichen Grundpreis von 5 Euro 8 MB Datenübertragungsvolumen über GPRS, UMTS und WLAN bekommt. Zum Vergleich: Der Blackberry-Pushdienst oder auch Vodafone Push E-Mail kostet in Deutschland inklusive 5 MB Datenvolumen 17,40 Euro. Günstiger ist dagegen das speziell für Privatkunden konzipierte E-Mail 2 go des Providers mobilcom, das inklusive 5 MB-Datenpaket für 8,90 Euro im Monat angeboten wird.

Interessant ist bei A1 auch die Abrechnung des Datenverkehrs bei Überschreiten des Inklusivvolumens. Je mehr man als Kunde verbraucht, umso günstiger werden die Datenpakete, ohne dass hierfür der Tarif gewechselt werden muss. So zahlt man vom neunten bis zum 15. MB z.B. 45 Cent pro MB. Ab dem 151. MB sinkt der Megabyte-Preis auf 15 Cent.

Volker Schäfer


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