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25.04.2019 - 15:42
Software

AVM veröffentlicht FRITZ!OS 7.10 für weitere Router

Update für zwei FRITZ!Box-Modelle verfügbar

Anfang April hat AVM die Version 7.10 seines Betriebs­sys­tems FRITZ!OS veröf­fent­licht. Nach und nach wird die neue Firm­ware nun für alle kompa­ti­blen Endge­räte zum Down­load frei­ge­geben. Jüngste Neuzu­gänge sind die FRITZ!Box-Modelle 7520 und 7530. Das Update kann über die brow­ser­ba­sierte Benut­zer­ober­fläche des Routers instal­liert werden. Alle Daten und Einstel­lungen bleiben dabei erhalten. Es empfiehlt sich dennoch, vor der Aktua­li­sie­rung eine Daten­si­che­rung durch­zu­führen.

Der Hersteller selbst spricht von 50 Neue­rungen, die FRITZ!OS 7.10 mit sich bringt. Wich­tigstes Leis­tungs­merkmal ist Access Point Stee­ring für das WLAN-Mesh-Netz. Das heißt, das Mesh-System routet das drahtlos verbun­dene Endgerät jeweils auto­ma­tisch auf den WLAN-Zugangs­punkt im Heim­netz, der gerade die stabilste Verbin­dung und den höchsten Daten­durch­satz verspricht.

Der WLAN-Gast­zu­gang kann nun auch vom FRITZ!Fon aus akti­viert bzw. deak­ti­viert werden. Auch Rufnum­mern von Anru­fern können direkt vom DECT-Telefon aus gesperrt werden. Nicht zuletzt lassen sich Rufum­lei­tungen vom Hand­ge­räte-Menü aus einrichten und löschen. Die in der FRITZ!Box inte­grierte Tele­fon­an­lage ist nach Durch­führen des Updates mit SIP-Anla­ge­n­an­schlüssen der Deut­schen Telekom, von dus.net, easy­bell, envia Tel und EWE/swb/osnatel kompa­tibel.

DSL-Band­breite auf Wunsch redu­zieren

FRITZ!OS 7.10 für weitere Geräte

FRITZ!OS 7.10 für weitere Geräte
Foto: AVM

Nutzer haben zudem die Möglich­keit, die Band­breite der DSL-Verbin­dung zu redu­zieren. Das macht im Normal­fall nur dann Sinn, wenn der Internet-Zugang instabil ist. Aller­dings war es auch unter früheren AVM-Firm­ware-Versionen schon möglich, manuell zu entscheiden, ob man die höchst­mög­liche Band­breite oder aber die stabilste Verbin­dungs­mög­lich­keit nutzen möchte. Das war letzt­end­lich ein ähnli­ches Feature.

Im Router-Menü werden unter FRITZ!OS 7.10 verfüg­bare Updates für alle AVM-Geräte im Heim­netz­werk ange­zeigt. Die Aktua­li­sie­rung kann dann auch direkt ange­stoßen werden, ohne direkt auf die Benut­zer­ober­fläche beispiels­weise eines WLAN-Repea­ters oder Power­line-Adap­ters zugreifen zu müssen. Für tech­nisch inter­es­sierte Anwender zeigt das Menü nun auch die unge­fähre Länge der Leitung zwischen Modem und Vermitt­lungs­stelle ange­zeigt.

Da AVM bei jedem Firm­ware-Update auch Sicher­heits-Patches mitlie­fert, empfehlen sich die Aktua­li­sie­rungen grund­sätz­lich für alle Nutzer kompa­ti­bler Endge­räte. In den kommenden Wochen ist mit weiteren FRITZ!OS-7.10-Frei­gaben zu rechnen, etwa für die FRITZ!Box 7490, die nach wie vor der am meisten verbrei­tete AVM-Router sein dürfte.


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