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17.09.2019 - 10:11
o2-PSD2

o2-Banking stellt auf neue Zahlungsdiensterichtlinie um

PSD-2: Alternatives Weblogin wird per SMS abgesichert

Von den Zusatz-Ange­boten für o2-Kunden, welche seit Start "richtig reibungslos verlaufen", wäre das o2-Banking zu nennen, das von der Fintech-Startup-Bank FIDOR AG in München für Telefónica o2 durch­geführt und betreut wird.

So setzt o2 die PSD-2 Reform um

o2 Banking kann auch von Nicht-o2-Kunden übers Handy verwendet werden.

o2 Banking kann auch von Nicht-o2-Kunden übers Handy verwendet werden.
Screenshot: Henning Gajek / teltarif.de

Im Zuge der allge­meinen PSD-2-Reform hat o2-Banking seine Kunden nun per E-Mail infor­miert, wie es hier ablaufen wird:

Mit der nächsten Aktua­lisie­rung der o2-Banking-App, werde das "o2 Banking entspre­chend der gesetz­lichen Vorgaben noch sicherer gemacht". Die Kunden sollen die Handy-App (die gibt es für iOS/Apple und Android) aktua­lisieren, sobald das Update dafür im App-Store bereit steht.

Der Kunde kann sein komplettes Konto über die o2-Banking-App verwalten und braucht dazu nicht einmal Telefónica-o2-Kunde zu sein. Zum Konto gehört eine kosten­lose Master­card (Debit), die auch kontaktlos nutzbar ist. Ferner kann die Karte in Apple Pay einge­bunden werden. Für jeden Einkauf gibt es Bonus-Guthaben in Form von MB-Daten­volumen. Hat man 10 000 Punkte/MB "verdient", kann man diese in einen 10-Euro-Amazon-Gutschein umtau­schen. Das Daten­guthaben kann auch an andere o2-Kunden mit o2-Lauf­zeit­verträgen über­geben werden.

Werden Über­weisungen zu anderen Bank­konten im SEPA-Raum durch­geführt, sendet die Bank die Über­weisungs­daten noch­mals verschlüs­selt an die o2-Banking-App. Der Kunde gibt sie Über­weisung nach der Eingabe der eigenen Bezahl-PIN durch einen spezi­ellen Befehl in der App frei.

Wenn das Handy "aus" oder der Akku leer ist, kann das Konto auch per Web-Ober­fläche am PC bedient werden.

Künftig Absi­cherung per Einmal-SMS-TAN

Künftig wird das Login im Web zusätz­lich durch einen SMS-Bestä­tigungs­code abge­sichert. Wer sich also am PC einloggt, muss künftig sein Handy start­klar haben, denn dort trifft pro Aktion ein einmalig gültiger Sicher­heits-Code per SMS ein. Das eigent­liche App-Login bleibt hingegen unver­ändert. Hier kommt der Handy­gerä­tecode oder der Finger­abdruck als weiterer Siche­rungs­faktor zum Einsatz.

Voraus­setzung: Android 5.0 oder höher

In diesem Zusam­menhang müssen o2-Banking-Kunden beachten, dass ihr Android-Smart­phone mindes­tens die Betriebs­system-Version Android 5.0 (oder höher) unter­stützt, denn unter Android 4.4 oder noch früher läuft die aktu­elle o2-Banking-App nicht mehr.


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