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24.02.2019 - 19:55
Teuer

Blackberry in Rot: Mittelklasse zum Highend-Preis

Neue Version des Blackberry KEY2 mit Dual-SIM

Die TCL-Marke Black­berry Mobile hat anläss­lich des Mobile World Congress (MWC) in Barce­lona eine neue Version des Black­berry KEY2 vorge­stellt. Das Smart­phone, das eigent­lich bereits im Sommer vergan­genen Jahres auf den Markt kam, gibt es nun auch in einer Version mit rotem Alumi­nium-Rahmen und schwarzer Rück­seite. Vorbe­stellbar ist das Gerät ab sofort. Auslie­fern will der Hersteller den Hand­held ab 8. März.

Tech­nisch entspricht das Gerät der Dual-SIM-Version des Black­berry KEY2, die schon seit einem Drei­vier­tel­jahr auf dem Markt ist. Die einzige Verbes­se­rung betrifft Soft­ware, sodass die Neue­rungen auch auf allen anderen Android-Smart­phones mit instal­lieren Black­berry-Apps Einzug halten könnten, zumal die Soft­ware nicht von TCL, sondern nach wie vor von Black­berry Mobile aus Kanada kommt.

Soft­ware-Neue­rungen beim Black­berry KEY2 Red Edition

Blackberry KEY2 kommt als Red Edition

Blackberry KEY2 kommt als Red Edition
Foto: TCL

BlackBerry KEY 2
Datenblatt Test

Am unteren Rand des Black­berry Hubs+ hat der Hersteller eine neue Akti­ons­leiste mit Schnell­zu­griff auf wich­tige Funk­tionen inte­griert. Diese soll sich unter anderem für eine Such- und Sortier-Funk­tion nutzen lassen, aber auch den Start einer neuen E-Mail verein­fa­chen. Zusätz­lich hat die Produc­ti­vity Suite ein UX-Update erhalten, das sowohl dem Black­berry Hub als auch dem Black­berry Kalender ein moder­neres Aussehen verleihen soll.

Black­berry Mobile ruft für die Black­berry KEY2 Red Edition einen Verkaufs­preis von 779 Euro auf. Damit bewegt man sich auf einem Preis­ni­veau, das mit dem von Samsung Galaxy S10e und Apple iPhone XR vergleichbar ist. Anders als die genannten Mitbe­werber-Produkte hat das Black­berry KEY2 aller­dings nur Mittel­klasse-Hard­ware an Bord. Als Prozessor wurde der Qual­comm Snap­dragon 660 verbaut, dem 6 GB Arbeits­spei­cher zur Seite stehen. Intern stehen 128 GB Spei­cher­platz zur Verfü­gung.

Hoher Preis für veral­tete Mittel­klasse-Hard­ware

Das neue Blackberry soll 779 Euro kosten

Das neue Blackberry soll 779 Euro kosten
Foto: TCL

Die verbaute Hard­ware recht­fer­tigt in keinster Weise diesen vergleichs­weise hohen Verkaufs­preis. Auch beim Betriebs­system lässt das Gerät zu wünschen übrig. Aktuell ist immer noch die veral­tete Android-Version 8.1.0 instal­liert. Ein Android-Pie-Update ist zwar ange­kün­digt, es gibt aber auch ein halbes Jahr nach Frei­gabe des Betriebs­sys­tems keinen Termin für die Bereit­stel­lung. VoLTE und WiFi Calling funk­tio­nieren weiterhin nicht in den deut­schen Mobil­funk­netzen, da TCL es offenbar nicht schafft, entspre­chende Verein­ba­rungen mit den Netz­be­trei­bern zu treffen.

Selbst die schnellen Sicher­heits-Updates, mit denen Black­berry einst geworben hat, kommen nur noch unre­gel­mäßig. So hat der Hersteller erst vor wenigen Tagen den Februar-Patch veröf­fent­licht. Zuvor war das Black­berry KEY2 noch auf dem Stand von Dezember vergan­genen Jahres. Die Red Edition des Smart­phones kann zwar auch in Deutsch­land vorbe­stellt werden, derzeit aber nur mit QWERTY- anstelle der QWERTZ-Tastatur. So gesehen ist das Gerät kaum empfeh­lens­wert.

In einer weiteren Meldung lesen Sie unseren Test zum Black­berry KEY2.


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