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31.03.2017 - 14:23
Bilanz

Blackberry reduziert Verluste, Umsatz sinkt weiter

Konzentration auf Software

Der schwächelnde Smartphone-Pionier Blackberry hat im vergangenen Quartal seine Verluste deutlich eindämmen können. Das kanadische Unternehmen verbuchte rote Zahlen von 47 Millionen US-Dollar nach einem Minus von 238 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis fiel besser als von den Analysten erwartet aus. Der Umsatz schrumpfte unterdessen in dem Ende Februar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 286 Millionen Dollar, wie Blackberry heute mitteilte.

Nachdem die Verkäufe der Blackberry-Smartphones einbrachen, stellte Firmenchef John Chen das Geschäft auf Software um und setzt auf Unternehmenskunden. Die Blackberry-Telefone werden inzwischen auch nicht mehr von der Firma selbst, sondern vom Hardware-Spezialisten Alcatel (gehört inzwischen zu TCL) entworfen und gebaut. Statt des hauseigenen Betriebssystems kommt dabei Android von Google zum Einsatz.

dpa / Marie-Anne Winter


Aktualisiert: 13.10.2019 - 15:44*
Abschied

Die Geschichte von Blackberry in Bildern

Priv war letztes selbst entwickeltes Smartphone

Black­berry-Geräte gab es auch schon vor 2003. Aller­dings funk­tionierten diese nur in Verbin­dung mit spezi­ellen Server­lösungen, die nur für Firmen­kunden bezahlbar und demnach sinn­voll nutzbar waren. Die ersten Black­berry-Handys waren gar reine E-Mail-Maschinen, die nicht einmal eine Telefon-Funk­tion hatten. Mit den Black­berry-Modellen 6230 mit Schwarz-Weiß-Display und 7230 mit Farb-Display star­tete jedoch das damals als Prosumer-Dienst bezeich­nete Angebot.

Am 2. Juni war Vermark­tungs­start bei der Deut­schen Telekom, einige Monate später folgte Voda­fone. Die Smart­phones mit Voll­tastatur hatten eine Akku­lauf­zeit von mehreren Tagen. Sie konnten POP3- und IMAP4-E-Mails abrufen. Eine echte Daten-Synchro­nisa­tion gab es damals aber noch nicht. Zudem kostete der E-Mail-Push­dienst, der seiner­zeit einzig­artig auf dem Markt war, 15 Euro zusätz­liche monat­liche Grund­gebühr.

Auf Seite 2 zeigen wir Ihnen das Smart­phone, mit dem Black­berry dem iPhone Konkur­renz machen wollte.

Das Blackberry 7230 kam 2003 auf den Markt
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Bild 1/10 Foto: RIM


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