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09.01.2019 - 11:29
Fußball

DAZN bekräftigt Bewerbung um Bundesliga-Rechte

Wohl keine Bewerbung um großes Bundesliga-Paket

Die Online-Strea­ming-Platt­form DAZN macht Ernst mit ihrer Ankün­di­gung künftig Bundes­liga-Fußball live über­tragen zu wollen und erwägt ein Gebot um die begehrten Live-Über­tra­gungs­rechte. "Natür­lich inter­es­sieren wir uns auch dafür, High­light-Rechte halten wir ja schon", sagte Thomas de Buhr, DAZN-Chef für Deutsch­land, der "Sport­Bild". Neu ist die Ankün­di­gung nicht, bereits im letzten Jahr hatte sich DAZN entspre­chend geäu­ßert.

"Die Bundes­liga und auch die 2. Bundes­liga sind für Sport­fans im deutsch­spra­chigen Raum enorm inter­es­sant und wir werden uns ganz genau ansehen, in welcher Form diese Rechte auf DAZN abbildbar sind", sagte de Buhr weiter.

Bisher nur High­light-Rechte

DAZN zeigt schon heute Bundesliga-Highlights

DAZN zeigt schon heute Bundesliga-Highlights
Foto: teltarif.de

Aktuell darf DAZN 40 Minuten nach Abpfiff Zusam­men­fas­sungen aller Partien der 1. und 2. Liga anbieten. Zudem zeigt der Anbieter im Internet unter anderem ausge­wählte Spiele der Cham­pions League und die Spiele der Europa League.

Um das große Bundes­liga-Paket, das der Pay-TV-Sender Sky hält, wolle DAZN für den Zyklus 2021 bis 2025 laut Sport­Bild vermut­lich nicht mitbieten. "Am Ende des Tages müssen die Rechte für uns auch wirt­schaft­lich darstellbar sein", so de Buhr. "Ein Rech­te­paket, das uns zwingen würde, den Preis auf 30 Euro im Monat anzu­heben, macht für uns keinen Sinn." Derzeit zahlen DAZN-Abon­nenten 9,99 Euro pro Monat.

Aktuell zeigt Sky 266 von 306 Liga­spielen live. Die übrigen Begeg­nungen sind bei Euro­sport zu sehen.

Rech­te­ver­gabe schon 2019?

Bis die Bundes­liga-Rechte neu ausge­schrieben werden, wird voraus­sicht­lich noch etwas Zeit vergehen. Die aktu­elle Rech­te­pe­riode endet erst mit der Saison 2020/21. Schon etwas früher könnte die Ausschrei­bung starten. So stand schon im Früh­jahr 2016 fest, wer ab Sommer 2017 welche Spiele über­tragen darf. Wenn die DFL ähnlich früh­zeitig plant, könnte die Ausschrei­bung mögli­cher­weise schon in diesem Jahr beginnen, sodass die neuen Sende­rechte bis zum Früh­jahr 2020 vergeben werden könnten. Sport­Bild geht dagegen von einer Vergabe erst im Jahr 2020 aus.


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