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08.11.2018 - 00:00
Eingebaut

eSIM-Angebote für Google Pixel, Apple iPhone, Watch & Co.

Auch Smartwatches funktionieren mit der eSIM

Inhaltsverzeichnis:

  1. eSIM-Angebote in Deutschland
  2. eSIM als Telekom-MultiSIM: Kosten bedenken
  3. eSIM als Red+MultiSIM für die Smartwatch
  4. Alles auf einer Seite lesen

Die eSIM soll sukzessive die klassische Betreiberkarte aus Plastik ablösen. Sie ist fest im jeweiligen Mobilfunkgerät integriert und wird über Profile, die der jeweilige Provider zur Verfügung stellt, aktiviert. In der Regel lassen sich auf den Endgeräten mehrere Profile parallel speichern, sodass der Anbieterwechsel innerhalb von wenigen Sekunden - quasi auf Knopfdruck - möglich ist.

Smartwatches wie die Apple Watch Series 3 und 4 sowie die Samsung Galaxy Watch gibt es ausschließlich mit eSIM anstelle einer physischen SIM-Karte. Mit dem Apple iPhone XS, dem iPhone XS Max und dem iPhone XR gibt es erste Smartphones auf dem deutschen Markt, bei denen sich eine herkömmliche Nano-SIM und die eSIM parallel nutzen lassen. Beim Google Pixel 3 bzw. Pixel 3 XL müssen sich die Käufer zwischen Hardware-SIM und eSIM entscheiden. Die parallele Nutzung ist nicht möglich.

In den kommenden Monaten ist mit der Markteinführung weiterer Endgeräte zu rechnen, die über eine eSIM verfügen. Doch welche Provider bieten für deutsche Kunden derzeit überhaupt Profile an, mit denen sich die im Gerät fest verankerte Betreiberkarte aktivieren lässt? Dieser Frage sind wir einmal auf den Grund gegangen.

Telekom: eSIM für Vertrags- und Prepaidkunden

Erste eSIM-Angebote in Deutschland

Erste eSIM-Angebote in Deutschland
Foto: Apple, Logo: Vodafone/Telekom, Grafik/Montage: teltarif.de

Die Deutsche Telekom startete mit der eSIM zum Launch der Apple Watch Series 3 im Herbst vergangenen Jahres. Für die Smartwatches wurden die eSIM-Profile zunächst als MultiSIM ausgegeben. Nachdem es nun auch Smartphones auf dem deutschen Markt gibt, die über die fest im Gerät verankerte SIM-Karte verfügen, kann auch eine Hauptkarte als eSIM-Profil bestellt werden.

Bei der Telekom ist der Austausch der SIM-Karte immer dann kostenlos, wenn die bereits vorhandene Betreiberkarte defekt ist oder der Kartentyp gewechselt wird (also beispielsweise von einer physischen Karte zu einer eSIM oder umgekehrt). Wird die Karte aus einem anderen Grund getauscht, so berechnet die Telekom zumindest offiziell in den aktuellen Laufzeitverträgen einmalig 29,95 Euro. In der Praxis greift in der Regel eine Kulanzregelung, sodass der Austausch kostenfrei ist.

Neben Vertragskunden können auch Besitzer von Prepaidkarten ein eSIM-Profil anstelle einer physischen Betreiberkarte bekommen. Die Telekom berechnet für den Kartentausch laut Webseite einmalig 20,50 Euro. Oft greifen den Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion zufolge aber auch hier Kulanzregelungen, so dass der Austausch kostenfrei erfolgt.

Auf Seite 2 lesen Sie unter anderen, wie Vodafone die eSIM realisiert und welche Unterschiede es zum Telekom-Angebot gibt.

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