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28.07.2018 - 14:57
Ausprobiert

Fax.Plus im Test: Faxe senden & empfangen per Smartphone (Update)

Faxen per App und im Browser mit deutscher Nummer

Inhaltsverzeichnis:

  1. Fax.Plus im Test: Faxen mit dem Smartphone
  2. Festnetznummer, Faxtests & Fazit
  3. Alles auf einer Seite lesen

So lange Ärzte, Juristen und andere Berufsgruppen noch das Fax verwenden, ist es noch nicht ausgestorben - auch im Zeitalter von E-Mail, Messengern und anderen neueren Kommunikationsformen nicht. Doch die All-IP-Umstellung im Festnetz kann älteren stationären Faxgeräten mitunter Probleme bereiten. In unserem Ratgeber So faxen Sie im Zeitalter von All-IP haben wir daher modernere Formen des Faxens empfohlen.

Einer dieser moderneren Dienste ist Fax.Plus. Der Dienst erlaubt das Versenden und Empfangen von Faxen per Smartphone-App und über eine Weboberfläche im Browser. Ein gewisses Kontingent an Seiten ist monatlich kostenlos. Auf Wunsch gibt es kostenpflichtig eine deutsche Festnetznummer, über die auch Faxe empfangen werden können. Wir haben Fax.Plus getestet.

Begrüßungs-Bildschirme der Smartphone-App

Begrüßungs-Bildschirme der Smartphone-App
Screenshot: teltarif.de

Registrierung, Verifikation und Apps

Fax.Plus wird betrieben von der Firma Alohi SA mit Sitz in Genf, Schweiz. Für die Nutzung auf dem Smartphone stellt Fax.Plus eine App für iOS und eine App für Android bereit. Lokale Festnetz-Rufnummern können aus 42 Ländern zugeteilt werden, auch aus Deutschland.

Wer Fax.Plus nutzen will, muss sich zunächst online oder über die App mit seiner E-Mail-Adresse (alternativ mit Facebook- oder Google-Account) registrieren. Im Test fiel uns dabei die erste Besonderheit auf: Wer sich per E-Mail registriert, muss die E-Mail-Adresse gar nicht verifizieren, sondern erhält sofort einen Account.

Im Anschluss daran muss das Konto allerdings mit einer vorhandenen Handynummer verknüpft werden. Hierzu versendet Fax.Plus dann allerdings einen sechsstelligen Verifikations-Code von einer USA-Nummer aus an die Rufnummer des Kunden. Nachdem dieser eingegeben ist, kann das Konto für den Fax-Versand genutzt werden.

Die Weboberfläche war in unserem Test in allen Browsern auf Englisch, die Apps für iOS und Android sind in Deutsch gehalten. Die Bedienung empfanden wir stets als einfach und intuitiv, wir fanden uns bei allen Funktionen stets gut zurecht.

Die Weboberfläche von Fax.Plus

Die Weboberfläche von Fax.Plus
Screenshot: teltarif.de

Fax-Versand per App und Web

App und Webseite von Fax.Plus sind ganz ähnlich aufgebaut: Unter "Archive" sind bereits gesendete und empfangene Faxe abgelegt. In den "Contacts" können entweder manuell neue Kontakte angelegt oder aus Excel importiert werden. Auch eine Blacklist für gesperrte Nummern kann hier angelegt und gepflegt werden. In den Profileinstellungen kann der Nutzer festlegen, in welches Format die Faxe umgewandelt werden sollen (PDF oder TIFF). Außerdem lässt sich die Fax-via-E-Mail-Funktion aktivieren und festlegen, ob Faxe überhaupt im Archiv gespeichert werden sollen.

Im Gratis-Account kann der Anwender nun bis zu zehn Faxseiten pro Monat kostenlos versenden. Weitere Seiten kosten jeweils 20 US-Cent. Nach der Eingabe der Zielrufnummer ist es möglich, entweder direkt einen Faxtext zu schreiben oder ein bestehendes Dokument anzuhängen. In unserem Test dauerte die Faxübertragung in der Regel gut eine Minute pro Seite inklusive Umwandlung und Übertragung. Anschließend wird sofort ein Faxprotokoll angezeigt, aus dem man entnehmen kann, ob die Übertragung geklappt hat oder nicht.

Auf der folgenden Seite erläutern wir, wie man bei Fax.Plus eine deutsche Festnetznummer für den Faxempfang erhält und welche weiteren kostenpflichtigen Zusatzdienste es gibt. Außerdem haben wir natürlich getestet, wie zuverlässig der Versand und Empfang über Fax.Plus funktioniert.

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