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Darum muss bei 1&1 Hardware hinzu gebucht (aber nicht angenommen) werden.


Leiter Kundenverarsche³ schreibt am 04.08.2016 10:02
Niemand muss irgendeine obsolete Hardware buchen und in seinen Besitz übernehmen, wenn er das nicht will. Auch nicht das 0 €-Modem. Die Lösung; Annahme des Pakets verweigern, Paket ungeöffnet zurückschicken, Versandgebühren nicht bezahlen. 9,90 € für einen nicht benutzten Briefbeschwerer sind 9,90 € zu viel. Wenn das ab sofort alle Neukunden so machen, dann gibt 1&1 diese unsäglich Praxis garantiert wieder auf. Das macht kein Logistiker der Welt mit.

Besonders ekelhaft ist, was man Kunden zumuten möchte, die einen Vertrag ohne Mindestlaufzeit abschließen wollen.
http://var.uicdn.net/pdfs/1und1_DSL_Hardware-Uebersicht.pdf

149,99 € + 9,90 € Versand für einen zwar nicht technisches, aber vertragliches Zwangsgerät gehen überhaupt nicht in Zeiten der Routerfreiheit. Zumal die Hardware nie und nimmer diesen Preis wert ist...

Zumal das bei 1&1 ohnehin lächerlich ist, das die meisten Kunden wohl ohnehin mit einer eigenen FRITZ!Box als "eigenes Gerät" daherkommen werden. Das ist 1:1 die tupfengleiche Technik wie die 1&1 Hardware, für die 1&1 genau so Support übernehmen kann, wenn sie denn wollen. Das 1&1-Branding der Routermodems macht die "1&1-Hardware" von AVM jedenfalls nicht besser geeignet für einen Anschluss an das 1&1-Netz als die AVM-Standardmodelle...

Ich begreife nicht, warum 1&1 mit einem recht neuen Zwangshardwaremodell angeschixxen kommt und daran stur festhält, obwohl das Pendel mit lautem Gong längst in die andere Richtung zurückgeschlagen hat. Die sind offensichtlich alle taub in Montabaur!
[1] amaralina antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
04.08.2016 11:04
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Niemand muss irgendeine obsolete Hardware buchen und in seinen Besitz übernehmen, wenn er das nicht will.

---->natürlich nicht. Aber dann bekommt man auch keinen Vertrag von 1&1 über "DSL50".<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ich begreife nicht, warum 1&1 mit einem recht neuen Zwangshardwaremodell angeschixxen kommt und daran stur festhält, obwohl das Pendel mit lautem Gong längst in die andere Richtung zurückgeschlagen hat. Die sind offensichtlich alle taub in Montabaur!

----------->oder schlau. Die Tarife sind knallhart durchgerechnet. Wahrscheinlich kann 1&1 z.B. DSL50 nur deshalb zu den verlangten monatlichen Entgelten anbieten, weil die Erlöse aus Hardware-Einmaleinnahmen und Hardware-Miete einbezogen sind. Das ist einfach deren Geschäftsmodell, das mit dem Routerzwang nichts zu tun hat. Wenn aber jetzt, nach dem Fall des Routerzwangs, die ganze Konkurrenz auf Tarife ohne zwangsweises Mit-Mieten von Routern umgestellt hat, wird hoffentlich auch 1&1 nachziehen, um nicht Geschäftsanteile zu verlieren.