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Große Klasse, Herr Dobrindt


whalesafer schreibt am 06.09.2016 17:36
Mit behördlicher Genehmigung und Vectoring schmeißt die Telekom die Konkurrenz aus dem DSL-Markt, und mit Staatsknete wird der Telekom dabei geholfen, den aufstrebenden FTTH Netzen in die Beine zu grätschen, wo immer die Telekom-Konkurrenz mit FTTH wirklich schnelle Netze bauen will. Und was macht der Herr Politiker? Gibt sich "staatsmännisch" und gesteht den Fehler ein. Aber eigentlich auch nicht, weil damals war's ja kein Fehler. Er würd's nur heute nicht nochmal so machen, also aus heutiger Perspektive. Aber natürlich macht er aus heutiger Perspektive genau so weiter wie er's heute nicht machen würde. Gibt es außer dem Peter-Prinzip noch andere Erklärungen, wie so jemand in solche Positionen kommen kann?
[1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf whalesafer
07.09.2016 10:25
Benutzer whalesafer schrieb:
Mit behördlicher Genehmigung und Vectoring schmeißt die Telekom die Konkurrenz aus dem DSL-Markt, und mit Staatsknete wird der Telekom dabei geholfen, den aufstrebenden FTTH Netzen in die Beine zu grätschen, wo immer die Telekom-Konkurrenz mit FTTH wirklich schnelle Netze bauen will.

Tja, Hauptsache aus dem Reichsklingeldraht werden mit Biegen und Brechen noch 100 MBit/s ausgemolken...
Es ist wirklich fürchterlich, was hier vom Staat getrieben wird.

Und was macht der Herr Politiker? Gibt sich "staatsmännisch" und gesteht den Fehler ein. Aber eigentlich auch nicht, weil damals war's ja kein Fehler. Er würd's nur heute nicht nochmal so machen, also aus heutiger Perspektive. Aber natürlich macht er aus heutiger Perspektive genau so weiter wie er's heute nicht machen würde.

Na, kommt dir das nicht bekannt vor?

Gibt es außer dem Peter-Prinzip noch andere Erklärungen, wie so jemand in solche Positionen kommen kann?

Nee. Das trifft es ganz gut. Guck' dir doch mal seine Chefin an. Queen Merkula die Schröckliche. Die macht's doch genau so. An einmal vorgenommen Festlegungen wird nichts mehr geändert. Egal wie erratisch und dämlich die damalige Festlegung war, es wird auf gar keinen Fall mehr daran gerüttelt - komme was wolle und nach uns die Sintflut. Das Ganze nennt man dann "nachhaltige Politik".

In Bezug auf den Breitbandausbau bleibt uns daher nur festzuhalten.
"Wir schaffen das*!"




(*mit "das" ist selbstverständlich gemeint, dass wir das Thema Breitbandausbau als solches [ab]schaffen...)