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Open Acces im Kabel


Leiter Kundenverarsche³ schreibt am 07.09.2016 18:14
einmal geändert am 07.09.2016 18:14
ist natürlich möglich und natürlich sind es mal wieder nur Scheinargumente, die hier in Deutschland vorgeschoben wurden und werden.

Lange Zeit habe ich selbst für die Zwangsöffnung der KNB für den Open-Access-Zugang lautstark eingefordert. Angesicht der derzeitigen Regulierungslage kann ich das allerdings kaum noch. Wie soll man diese Position noch vertreten und verkaufen können vor dem Hintergrund, dass die Telekom ermächtigt wurde, den Breitbandausbau auf der TAL-Infrastruktur im Alleingang zu betreiben und die Konkurrenz dadurch "nebenbei" aus dem Infrastrukturwettbewerb zu kegeln.

In dieser Gemengelage eine Öffnung des Kabelnetzes zu fordern ist nicht mehr vertretbar. Zumindest nicht, so lange wir noch 3 große, funktionierende Regionalmonople auf dem deutschen Markt haben. Bevor Vodafone nicht auch noch Unitymedia und Tele Columbus schluckt, ist diese Sache vom Tisch und man sollte darüber nicht mehr nachdenken. Die Telekom braucht dringend infrastrukturellen Druck im Nacken. Die klassischen DSL-Anbieter sind aus dem Rennen. Werden die Kabelmonopole angefasst und dadurch geschwächt, wird sich das verheerend auswirken, denn noch existiert keine wettbewerbstaugliche Glasfaserinfrastruktur in der Fläche. Im Grunde bräuchten wir ein großes Glasfaserkartell, welches der Telekom den Wind aus den Kupferdoppelsegeln nimmt.
[1] deluxxe505 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
08.09.2016 10:49
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:

Bevor Vodafone nicht auch noch Unitymedia und Tele Columbus schluckt, ist diese Sache vom Tisch und man sollte darüber nicht mehr nachdenken.

Das wird im Leben nicht passieren. Zumindest glaube ich da nicht dran, dass die BnetzA oder die EU einer solchen Fusion zustimmen würden.

Man schiebt lieber der DTAG die Vorteile zu...