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die armen SSDs :-(


LilaFox schreibt am 08.11.2016 00:54
Das schlimme an diesen neuen Upgrade Prozess, dass sie doch ganz schön die SSD belasten.

Das sind ja nicht nur 20 GB kopieren/schreiben. Sondern auch 20'000 Schreibprozesse in den Dateiindex.

Statt kleine Updates zu machen, ist man genau den anderen weg gegangen.

Und es wird gar nicht daran gedacht, das manche vielleicht nur eine 64 GB SSD haben. Zwar gibt es hier dann meist auch eine HDD. Doch dort werden die Daten nicht hin transferiert. Windows klammert sich immer noch nur an die eine Partition.


Schlimmer noch! - Versucht man die Nutzerprofile auf die HDD auszulagern, wird man mit einem fehlerhaften System (perm. Cortana neustarts usw.) belohnt.

Das hat bei Windows 7 noch problemlos geklappt. Doch Windows 10 ist da eine echte Katastrophe geworden.

Microsoft sollte sich endlich von C:\ trennen. Mount-Tabellen einführen, die man vielleicht sogar im Boot-Manager im Notfall editieren kann. Es braucht endlich mehr dynamisch statt diesen ganzen workarounds.


Und endlich sollte sich Microsoft von den kryptischen Fehlermeldungen trennen. Ist es denn so schwer direkt zu schreibe, was hier nicht stimmt? - Muss man denn jedesmall die Fehlernummer abschreiben und erstmal im Netz danach suchen?

Ausserdem muss man doch endlich mal Live-Updates/Patches machen können. Das können andere Systeme schon seit Jahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man heute immer noch für jedes kleine Update einen Neustart braucht.

Dienst beenden... Software tauschen.. Dienst wieder starten. Fertig.

Klar Windows ist sehr komplex. Aber Windows hat auch eine Volumenschattenkopie. Damit könnte, wenn man richtig geschickt ist, einen Dienst sogar Updaten während er noch läuft. Sobald das Update fertig ist, wird der nur noch superschnell beendet und wieder gestartet. Mit dem beenden wird dann automatisch auf die neue Version umgestellt.

In diese VS-Kopie hätte man auch das Windows.old Verzeichnis unterbringen können, so das man nur die Änderungen hätte aufzeichnen müssen. Wieso ist man nicht diesen Weg gegangen?
[1] jackieoh antwortet auf LilaFox
08.11.2016 08:14
Ich bin aus diversen Gründen vor einer Weile von Win 7 auf Linux (Fedora) umgestellt.

Erst habe ich WIndows vermisst und bei Linux ist lange nicht alles besser. Aber jetzt will ich nicht mehr zurück.

Man muss schon sagen einige Dinge laufen da deutlich gesitteter ab. Allein die Installation und Deinstallation von Software über ein zentrales Programm. Das führen ja nun auch die anderen OSe durch die Hintertür ein, wenn ich das richtig sehe.

Eine andere Sache sind die Fehlermeldungen. Diese sind gelegentlich besser nachvollziehbar als unter Windows. Um die Web-Suche kommt man trotzdem meist nicht rum.


Was SSDs angeht, muss man sagen, dass die aktuelle Generation von SSDs ja widerstandsfähiger als die meisten HDDs sind. Da besteht also noch Hoffnung. ;)
[2] Fritz Jörn antwortet auf LilaFox
10.11.2016 07:39
Was hilft’s, wenn man nach (!) dem Update wieder Speicher freiräumen kann. Ich hab’ schon vorher (!) das Problem: »! Speicherplatz: Sie müssen Speicherplatz auf dem PC freigeben (8 GB erforderlich). Jetzt Speicherplatz freigeben«. Das werd’ ich wohl nach jedem Aufklappen wieder lesen müssen. Auf meinem kleinen schicken roten »HP Pavilion x2 Detatchable 10« mit 2 GB SDRam und 32 GB eMMC HDD (angezeigt: 28,7 GB) war Windows 10 Home vorinstalliert.
   Frage: Kann man sich Win-old herausspeichern? Extern wo sichern?