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Kundennutzen


Andi_bln. schreibt am 10.12.2017 14:31
Sehr geehrter Herr Haas! Ich bin mir so ziemlich sicher das wenn nicht sogar Sie, aber Ihre PR Abteilung hier auch Kommentare ließt. Von Kundennutzen wäre wenn im Landkreis Uckermark das sein über 1 Jahr bestehende Problem der Basisstationen die einst wenigstens mit EDGE funkten aber seither nur GSM verbreiten und somit kein Internetzugang möglich ist beseitigt würde. In 16278 Angermünde (mit wichtigen Knotenbahnhof) ist die UMTS Station abgebaut (ehem. e.Plus, es gibt seitreh nur GSM) und die einzige funktionierene BS auf einem Getreidespeicher hat so einen schlechten Ausbreitungsgrad das die komplette Stadt im Funkschatten liegt und maximal eine halbwegs Outdoor Versorgung gewährleistet ist. Der "Kundennutzen" wäre schon, wenn die täglich rund 4000 Berlin / Szczecin Pendler an diesem Bahnhofs-Knotenpunkt mit o2 endlich wieder ihre Fahrinfo im WWW abrufen könnten - auf der Hauptverbindung Berlin - Szczecin.

Ihr Aufschlag Herr Haas!!!
[1] Mister79 antwortet auf Andi_bln.
10.12.2017 15:07
Benutzer Andi_bln. schrieb:
Sehr geehrter Herr Haas!...

Der Hat doch gar keine Zeit der Mann, der ist doch mit seinem BaseCamp so sehr beschäftigt, da fehlt doch die Zeit sich um den richtigen Nutzen zu kümmern.

Es ist schön das Herr Haas sich bestätigt fühlt und in solchen Situationen ist es auch leicht zu sagen: "Man muss das große Ganze sehen"!

Die großen Stücke die ich sehe, bestätigen seine Aussage nicht.

[2] wolfbln antwortet auf Andi_bln.
10.12.2017 16:42
Benutzer Andi_bln. schrieb:
Sehr geehrter Herr Haas! Ich bin mir so ziemlich sicher das wenn nicht sogar Sie, aber Ihre PR Abteilung hier auch Kommentare ließt. Von Kundennutzen wäre wenn im Landkreis Uckermark das sein über 1 Jahr bestehende Problem der Basisstationen die einst wenigstens mit EDGE funkten aber seither nur GSM verbreiten und somit kein Internetzugang möglich ist beseitigt würde. In 16278 Angermünde (mit wichtigen Knotenbahnhof) ist die UMTS Station abgebaut (ehem. e.Plus, es gibt seitreh nur GSM) und die einzige funktionierene BS auf einem Getreidespeicher hat so einen schlechten Ausbreitungsgrad das die komplette Stadt im Funkschatten liegt und maximal eine halbwegs Outdoor Versorgung gewährleistet ist. Der "Kundennutzen" wäre schon, wenn die täglich rund 4000 Berlin / Szczecin Pendler an diesem Bahnhofs-Knotenpunkt mit o2 endlich wieder ihre Fahrinfo im WWW abrufen könnten - auf der Hauptverbindung Berlin - Szczecin.

Ihr Aufschlag Herr Haas!!!

Hallo aus Berlin in die Uckermark.

Ich weiß, dass ihr am *rsch von O2 seid. In Angermünde liegt seit Monaten eine Störung vor: Live Check bei O2 - Ergebnis für: Angermünde
Eine Basisstation in der Nähe funktioniert im Moment nicht einwandfrei.
3G von Eplus ist abgebaut, das 2G ist seit Monaten gestört und damit praktisch der größte Teil der Stadt völlig ohne O2-Netz. Euch geht es nicht anders als Fürstenberg/Havel im Barnim und anderen Städten in der brandenburgischen Provinz.

Aber Du hast die Polen-Pendler genannt. Die sind doch die großen Gewinner des neuen EU-Roamings. In Polen herrschen Preise von Bruchteilen der deutschen. Da beschaffe ich mir eine polnische SIM, ganz einfach Ausweis im Betreiberladen vorzeigen, fertig. Wegen der "Grenzgängerregelung" muss auch längerfristiges Roaming möglich sein, solange man sich regelmäßig ins polnische Netz einbucht.
Orange und T-Mobile PL roamen im LTE-Netz der Telekom, Plus im LTE von Vodafone, Play weiß ich nicht. Ihr seid als Polenpendler doch völlig bescheuert, wenn ihr wegen des Preises (was solls denn für einen anderen Grund dafür dort geben?) zu O2 geht.
Die Menschen, die allerdings in der Region wohnen und nicht regelmäßig nach Polen fahren haben mit O2 klar die *rschkarte gezogen.

[2.1] Andi_bln. antwortet auf wolfbln
10.12.2017 16:52



Mit den polnischen SIM karten, die Idee ist nicht unbekannt (verkehrt). Auch PLAY (IDEA) kann man aber verzichten. PLUS hat nach meinen vielfältigen Erfahrungen das dichteste netz und Orange überholt. Bei T-Mobile PL gibt es teilweise Netzprobleme.

Zu o2 und Angermünde. tya, hinter vorgehaltener Hand wird erzählt der Mietvertrag für eine BS wurde schlichtweg trotz drängen und Bitten des Standortinhabers nicht verlängert. Weil für diesen ständig bei o2 die APs wechselten, dann wurde die kurzer hand der Strom abgedreht und nun hat o2 eine BS-Ruine. Aber ich betone, nur vom Erzählen her gehört zu haben. Aber eine Schande für ein MITTELZENTRUM in Brandenburg, seit 1/2 Jahr fast ohne Netz und mobiles Internet. Na wenn das kein Grund für Sonderkündigungsrecht ist?! Die Lokalpresse hatte das Thema längst; http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/archiv/artikel/57266/ Aber sit der Ruf erst ruiniert...
[2.1.1] Andi_bln. antwortet auf Andi_bln.
10.12.2017 16:55
P.s. Daher ist es für mich auch schon unverständlcih ständig auf teltarif.de von der Lobhuddelein in Potsdam lesen zu müssen. Im Bereich Tuchmacherstr. sieht dei o2 Versorgung außerdem nicht so klasse aus (besonders Indoor). Möge die teltarif.de Redaktion einen Ausflug nach Plöwen, Penkun, Casekow, tantow, gartz, Angermünde machen!
[2.1.1.1] wolfbln antwortet auf Andi_bln.
10.12.2017 17:07

4x geändert, zuletzt am 10.12.2017 17:29
Benutzer Andi_bln. schrieb:
P.s. Daher ist es für mich auch schon unverständlcih ständig auf teltarif.de von der Lobhuddelein in Potsdam lesen zu müssen. Im Bereich Tuchmacherstr. sieht dei o2 Versorgung außerdem nicht so klasse aus (besonders Indoor). Möge die teltarif.de Redaktion einen Ausflug nach Plöwen, Penkun, Casekow, tantow, gartz, Angermünde machen!

Mit den polnischen SIM karten, die Idee ist nicht unbekannt (verkehrt). Auch PLAY (IDEA) kann man aber verzichten. PLUS hat nach meinen vielfältigen Erfahrungen > das dichteste netz und Orange überholt. Bei T-Mobile PL gibt es teilweise Netzprobleme.

Nee. Du hast es noch nicht so ganz kapiert. Es geht darum, wo die polnischen Anbieter in Deutschland roamen. Sekundär ist erst interessant, wie das Netz in Polen ist. In Stettin hast du mit jedem Netz, auf dem Land siehts auch bei denen anders aus, aber besser als in Deutschland mit LTE. Weil sie Daten praktisch verschenken, gibts auch dort im LTE-Netz an manchen Stellen Überlastungen.

Bei Plus hast du nur Roaming in Deutschland mit Vodafone, auch im LTE-Netz. Orange hat in Deutschland Telekom- und O2-LTE. Das letztere kannst du ja vergessen, aber Telekom-LTE ist bei Euch in der Uckermark glaube ich noch am besten ausgebaut.

Ich kann aber schon O2 irgendwie verstehen. Die Uckermark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands. Und sie haben momentan Probleme und knappe Ressourcen. Die konzentrieren sie gerade darauf, wo sie den meisten Kunden zu gute kommen. Das ist irgendwie verständlich. Dann bleiben halt die Uckermark oder auch die Eifel praktisch ohne O2-Netz. Nicht schön, aber irgendwie schon nachvollziehbar.

Wie ich sehe kommst du auch aus Berlin. Hier wirst Du in einigen Bezirken ständig von O2-LTE ins 3G abgeschoben durch ihren Load Balancer. Ihre LTE-Performance ist unterirdisch mit häufig unter 5 Mbit/s. Ist mal wo ein Straßenfest, bricht alles zusammen. Das sind zwar Luxusprobleme zur Uckermark, aber sie schrauben gerade dran und langsam stabilisiert sich das Netz in der Hauptstadt etwas. Da gehen halt momentan die Prioritäten hin und die Provinz schaut in die Röhre.
[2.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf wolfbln
10.12.2017 17:36

Die konzentrieren sie gerade darauf, wo sie den meisten Kunden zu gute kommen. Das ist irgendwie verständlich. Dann bleiben halt die Uckermark oder auch die Eifel praktisch ohne O2-Netz. Nicht schön, aber irgendwie schon nachvollziehbar.

Ne nicht nachvollziehbar!

Es geht ja hier nicht um einen einsamen Bergbauernhof mit 3 Bewohnern.

Und wenn O2 es nicht schafft dort eine ordentliche BS zu installieren, dann sollen sie halt ne Fremdfirma damit beauftragen, kann ja wohl so schwer nicht sein.

[2.1.1.1.1.1] wolfbln antwortet auf sushiverweigerer
10.12.2017 17:56

4x geändert, zuletzt am 10.12.2017 18:35
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Die konzentrieren sie gerade darauf, wo sie den meisten Kunden zu gute kommen. Das ist irgendwie verständlich. Dann bleiben halt die Uckermark oder auch die Eifel praktisch ohne O2-Netz. Nicht schön, aber irgendwie schon nachvollziehbar.

Ne nicht nachvollziehbar!

Es geht ja hier nicht um einen einsamen Bergbauernhof mit 3 Bewohnern.

Und wenn O2 es nicht schafft dort eine ordentliche BS zu installieren, dann sollen sie halt ne Fremdfirma damit beauftragen, kann ja wohl so schwer nicht sein.


O2 hat kaum eigene Techniker. Die ganzen Um- und Ausbauten werden durch Fremdfirmen durchgeführt. Der Nord-Osten ist bei O2 z.B. Nokia-Gebiet.
Der Markt an Fremdfirmen ist völlig abgegrast. Die Techniker kommen teilweise aus Ost-Polen und fahren 1000 km in ihr Einsatzgebiet. Die Telekom soll sogar schon Leute aus Marokko und Weißrussland anheuern.
Auch die Bestellung von Equipment bei den Herstellern, die ja exklusiv bestimmte Bereiche bei den Netzanbietern in Deutschland haben, dauert inzwischen teilweise weit über 1/2 Jahr, wie ich von den Erbauern höre.

Was Angermünde betrifft, habe ich mich persönlich von der Situation vor Ort überzeugt. Ich habe dann mal meine inoffiziellen Kontakte zu O2 spielen lassen. Ich möchte jetzt nichts genaueres dazu sagen, da dies z.T. haus-intern ist. Nur so viel: Da waren wohl verschiedene Fremdfirmen an der Kosolidierung beteiligt und dabei ist wohl einiges schief gelaufen und keiner will es jetzt gewesen sein. Die Lösung lässt weiter auf sich warten, wie man sieht.
O2 sind praktisch alle Probleme in ihrem Netz bekannt. Sie wissen genau, wo eine Störung ist und wo eine BTS überlastet und wo etwa ein Funkloch. Angermünde soll zumindest 2G/GSM wieder kriegen, langfristig auch irgendwann mal LTE.
Zum Zeithorizont: O2 realisiert ja auch gegenwärtig noch Planungen von 2015 :-) Und da werden momentan die Prioritäten halt woanders gesetzt. Angesichts der knappen Ressourcen irgendwie nachvollziehbar.
Das flache Land will Expansion von LTE, die Städte Entlastung ihres LTE800 und nebenbei muss noch die Konsolidierung fertig werden, damit das Netz stabiler wird und die Gesprächsabbrüche weniger. Jetzt setze da mal Prioritäten!

Wie du siehst, Fremdfirmen bauen schon, bei O2 (und Vodafone) fast alles im Auftrag. Anders wäre die Konsolidierung und Expansion nicht zu bewältigen. Und sie sind eben nicht immer die Lösung, sondern manchmal auch Teil des Problems.
[2.1.1.1.1.1.1] Mister79 antwortet auf wolfbln
11.12.2017 05:46

einmal geändert am 11.12.2017 10:06
Benutzer wolfbln schrieb:


O2 hat kaum eigene Techniker. Die ganzen Um- und Ausbauten werden durch Fremdfirmen durchgeführt. Der Nord-Osten ist bei O2 z.B. Nokia-Gebiet.
Der Markt an Fremdfirmen ist völlig abgegrast. Die Techniker kommen teilweise aus Ost-Polen und fahren 1000 km in ihr Einsatzgebiet. Die Telekom soll sogar schon Leute aus Marokko und Weißrussland anheuern.

Ja das glaube ich gerne. Genau wie im Festnetz der Tiefbau, ist bei den Telkos der Mast Auf und Umbau völlig überlastet.

Ich bin mal gespannt wie sich das 5G dort bei den drei entwickelt. 4G und 5G parallel wird sicher eng.

Auch die Bestellung von Equipment bei den Herstellern, die ja exklusiv bestimmte Bereiche bei den Netzanbietern in Deutschland haben, dauert inzwischen teilweise weit über 1/2 Jahr, wie ich von den Erbauern höre.

Ja das hört man immer wieder. Vorstellen kann man sich das nur schwer, dass z.B. Huawei Probleme haben soll die Antennen und Geräte zu liefern. Ich meine die bestellen das nicht bei Amazon und es gibt Lieferverträge und ich denke auch, dass sich Huawei daran halten wird und halten wird müssen. Das es mal bei Standort A und B zu Verzögerungen kommen kann, dass ich wohl jedem klar aber dann gibt es noch C und D und E.


Was Angermünde betrifft, habe ich mich persönlich von der Situation vor Ort überzeugt. Ich habe dann mal meine inoffiziellen Kontakte zu O2 spielen lassen. Ich möchte jetzt nichts genaueres dazu sagen, da dies z.T. haus-intern ist.

Dann wird es schwierig, denn solche Aussagen sind dann nicht verwertbar. Achte nur auf die Vereinbarung die du unterschrieben hast.

Nur so viel: Da waren wohl verschiedene Fremdfirmen an der Kosolidierung beteiligt und dabei ist wohl einiges schief gelaufen und keiner will es jetzt gewesen sein. Die Lösung lässt weiter auf sich warten, wie man sieht.

Ja, so ist das, wenn man solch ein Projekt von jetzt auf gleich fertig haben möchte. So eine Konsolidierung ist nicht neu und es gibt im Ausland ähnliche Projekte. Nicht umsonst dauern diese dort länger aber O2 möchte ja eine schnellstmögliche Kosteneinsparung. Das wird auch der Punkt der Sache sein, Eplus ist teuer gewesen und eigentlich baut die Finanzierung auf den Einsparungen der Konsolidierung auf. So wie ich das gesehen habe werden die Kosten auch zurück gefahren. Heißt, die Gesamtsumme im Jahr wurde für den Netzbau reduziert. Klar, ab einem gewissen Punkt sinken die Kosten aber das kann bei O2 noch nicht der Fall sein. 5G steht kurz bevor und 3 Jahre sind nicht lang. Das 4G soll in die Fläche und allein da könnte man die Kosten viel mehr erhöhen und Verdichtungen sind auch nicht kostenlos. Diese sind dringend nötig. Also ich sehe so auf dem ersten Moment keinen Grund, warum man die Kosten senken sollte. Außer es gäbe keine Firmen, denen man das Geld geben könnte.

O2 sind praktisch alle Probleme in ihrem Netz bekannt. Sie wissen genau, wo eine Störung ist und wo eine BTS überlastet und wo etwa ein Funkloch. Angermünde soll zumindest 2G/GSM wieder kriegen, langfristig auch irgendwann mal LTE.

2G und GSM sind keine Lösung. Schon gar nicht wenn langfristig erst mal wieder LTE kommen soll. 2G und GSM helfen weder die Zufriedenheit wieder herzustellen, noch das Problem zu mindern. Dann lieber auf 2G verzichten und 3G bauen als Übergang und LTE später dran. 3G Antennen werden die ja jetzt genug haben. Es hilft auch nicht wenn O2 sich immer verhält als würden dort nur sture Köpfe arbeiten, die ein laufendes Netz sehen und die Probleme der Kunden nicht nachvollziehen können. Weder im Service noch in der Technik.

Zum Zeithorizont: O2 realisiert ja auch gegenwärtig noch Planungen von 2015 :-) Und da werden momentan die Prioritäten halt woanders gesetzt. Angesichts der knappen Ressourcen irgendwie nachvollziehbar.

Ähhh nö. Es ist allein nicht nachvollziehbar weil man die Konsolidierung übereilt um den schnellstmöglichen Kosteneffekt zu haben. Auch weil man erst nach Jahren erkennt, dass Ballungsgebiete, HBF, Flughäfen, Innenstädte mega überlastet sind und man das Netz gar nicht mehr nutzen kann. Nach Jahren wird die Strategie geändert? Das war abzusehen und zwar schon bevor die angefangen haben.

Nein, nachvollziehbar ist das nicht und nur ganz wenige Punkte versteht man.

Das flache Land will Expansion von LTE, die Städte Entlastung ihres LTE800 und nebenbei muss noch die Konsolidierung fertig werden, damit das Netz stabiler wird und die Gesprächsabbrüche weniger. Jetzt setze da mal Prioritäten!

Das ist blubb. Die Prios sind doch klar. Verdichtung und Gesprächsabbrüche. O2 möchte aber selber den Fokus auf die Konsolidierung legen, koste es was es wolle. Denn dafür sind die Kosten zu eng geplant und man bezahlt dies eigentlich aus den Vorteilen und Einsparungen der Konsolidierung. Genau dort ist das Problem. Man hat die Kohle nicht, nimmt die Kohle aus den Einsparungen. Heißt, so schneller man spart, so mehr kann man investieren. Genau das ist das Problem.

Das nächste Problem Glasfaser besteht ja schon, gerade mit dem kommenden 5G. Wenn man nichts mehr selber hat und alles nur noch mietet, dann kann das schon eng werden.


Wie du siehst, Fremdfirmen bauen schon, bei O2 (und Vodafone) fast alles im Auftrag. Anders wäre die Konsolidierung und Expansion nicht zu bewältigen. Und sie sind eben nicht immer die Lösung, sondern manchmal auch Teil des Problems.

Schöner Abschlusssatz. Bullshit. Das was schief gehen kann und wird, voll klar. Wenn man selbst aber die Probleme schafft, durch zu schnelles abbauen und kündigen der Standorte und man sich selbst doch so einige Kapazitäten nimmt, selber Schuld. Auch den Ausbau in den letzten 10 Jahren. Wer hat den verbockt? O2 ganz allein. Hier wird einfach zu schnell abgebaut, zu langsam aufgebaut oder aber man möchte einfach zu viel, zu schnell, um die Kosten noch schneller zu senken.

Nein, O2 trägt da wohl den Hauptanteil.
[2.1.1.1.1.1.2] KiRKman antwortet auf wolfbln
11.12.2017 21:42

2x geändert, zuletzt am 11.12.2017 21:50
Benutzer wolfbln schrieb:
O2 hat kaum eigene Techniker. Die ganzen Um- und Ausbauten werden durch Fremdfirmen durchgeführt. Der Nord-Osten ist bei O2 z.B. Nokia-Gebiet.
Der Markt an Fremdfirmen ist völlig abgegrast. Die Techniker kommen teilweise aus Ost-Polen und fahren 1000 km in ihr Einsatzgebiet. Die Telekom soll sogar schon Leute aus Marokko und Weißrussland anheuern.
Auch die Bestellung von Equipment bei den Herstellern, die ja exklusiv bestimmte Bereiche bei den Netzanbietern in Deutschland haben, dauert inzwischen teilweise weit über 1/2 Jahr, wie ich von den Erbauern höre.

Bei mir wurde die alte ZTE-Technik (Erbe von E-Plus) Anfang Juni 2017 durch ELTEL abgebaut. Die ELTEL-Techniker kommen aus Litauen, Estland und Polen. Der Projektleiter unserer Region (Name ist mir bekannt) ist aber Deutscher.
Infos zu ELTEL:
http://www.eltelnetworks.com/de/deutsch/infranet-leistungsumfang/mobilkommunikation/referenzen

Da ich im äußersten Westen der Republik im Huawei-Gebiet von Telefónica bin, sollten Techniker von Huawei aus Tschechien die neue Hardware installieren. Mit diesen konnte ich mich auf Englisch sehr nett unterhalten. Sie waren zwei Tage vorher für die Deutsche Telekom in Österreich tätig und einen Tag vorher für Telefónica in Augsburg. Danach eben zwei Tage bei mir am Niederrhein. Der totale, völlig abgedrehte Wahnsinn schlechthin.

Auch bei uns läuft die Mobilfunkversorgung bis heute nicht. Ein halbes Jahr ohne Netz ist schon vergangen. Das erste Problem war die nicht funktionierende Richtfunkanbindung. Hierzu musste ein Antennenbauer (also noch eine weitere Firma!) anrücken. Nun fehlt noch die Hardware für LTE800. Huawei kann angeblich nicht liefern, was mir deren eigene Techniker sogar bestätigt haben.

Zig Firmen sind beteiligt - und natürlich nur die Billigsten. Jeder gibt dem Anderen die Schuld dafür, dass es nicht funktioniert. Und die Techniker reisen für jeden Handgriff durch ganz Europa.

Die Sache ist hochgradig lächerlich und nur mit dem Totalversagen seitens Telefónica zu erklären. Bis auf eine Aldi-Talk SIM für Tests habe ich daher nichts mehr bei dem Verein. Zum Glück kam ich zeitnah aus allem raus. Andere Leute hingegen müssen noch sehnsüchtig auf den Wechsel zu Telekom und Vodafone warten.

Die Telekom - genauer gesagt DFMG, Telekom-Service und Telekom-Technik - hat übrigens tatsächlich Techniker aus Weißrussland und Spanien. Bei denen funktioniert's aber.

Auch bei uns gab's zwei Kündigungen von TEF-Standorten durch die Besitzer der verwendeten Immobilien. In einem Fall wurde sogar der Strom abgestellt. Die Ähnlichkeiten zu den Berichten aus dem äußersten Osten sind geradezu frappierend. Bei uns im äußersten Westen verhält es sich nämlich ganz genauso! Das können doch keine Einzelfälle mehr sein.

Übrigens scheint es zudem eine hohe Personal-Fluktuation bei Telefónica zu geben, weswegen die Ansprechpartner andauernd wechseln. Vorteil: Die Leute sagen mehr, als sie eigentlich dürften, denn sie sind ja eh umgehend weg. Nachteil: Man kann keine Connections aufbauen, weil der Ansprechpartner bereits nach zwei Monaten nicht mehr da ist. Das ist bei Telekom und Vodafone freilich anders, wodurch man dort seine Pappenheimer aus der Region irgendwann kennt :)