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Das nächste Feld zum kaputtregulieren


postb1 schreibt am 19.09.2018 20:54
einmal geändert am 19.09.2018 20:54
Die Regulierung klappt schon im Telekom-Festnetz nicht. Sie ist hauptverantwortlich dafür, daß die Telekom anstatt auf FTTB lieber auf FTTC, aufgebort mit Vectoring setzt. Dank Überregulierung wäre ein weitergehender Glasfaserausbau dauerhaft ein Draufzahlgeschäft für die Telekom, wenn sich Trittbrettfahrer wie 1&1 zu staatlich niedrig gehaltenen Kosten einnisten.
Wenn das nun auch noch im Mobilfunkbereich bei 5G droht, dann gute Nacht.
Staatliche Regulierung ist ein echtes Investitionshemmnis. Und diesmal trifft das nicht nur die Telekom, sondern auch Mitbewerber Telefonica und Vodafone.
Die deutsche Politik wirds schon wieder auf ganzer Linie verkacken, da darf man sich sicher sein.
[1] RobbieG antwortet auf postb1
20.09.2018 10:47
Hallo,

Benutzer postb1 schrieb:
Die Regulierung klappt schon im Telekom-Festnetz nicht. Sie ist hauptverantwortlich dafür, daß die Telekom anstatt auf FTTB lieber auf FTTC, aufgebort mit Vectoring setzt.

Wie ist das zu verstehen?

Komplette Nichtregulierung würde wahrscheinlich bedeuten,
T wäre weiter (wieder) absoluter Marktführer,
Preise vermutlich höher.

Konkurrenz fast chancenlos?

Warum würde T dann mehr Glasfaser ausbauen?


[1.1] postb1 antwortet auf RobbieG
20.09.2018 15:29
Benutzer RobbieG schrieb:
>
Warum würde T dann mehr Glasfaser ausbauen?

Weil die T die Zugänge dann nicht mehr zwangsweise zum staatlich-niedrigregulierten Preis an die Konkurrenz wie 1&1 freigeben müsste.
Es funktioniert halt nicht, wenn die Telekom für Milliarden ausbaut und sich andere wie 1&1 ohne eigene Investitionen zum Spottpreis einmieten können.
Die Attraktivität eines GF-Ausbaus ist so für die Telekom nicht vorhanden.