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Cooki3 schreibt am 19.10.2018 14:06
Absolut perverse Preise. Mir kann keiner erzählen, dass die Preise in irgendeiner Art und Weise gerechtfertigt sind. Die Technologie ist zwar teurer zu implementieren als hier unten am Boden, aber nie im Leben so viel teurer, dass man für zwanzig Megabyte acht Ocken zahlen soll zumindest auf Langstreckenflügen.

Die Beschneidungen auf Kurz- und Langstrecken finde ich auch sehr wüst, man kann Messaging benutzen, aber Sprachnachrichten sind tabu. Fotos sind dann aber anscheinend ok. Muss ich nicht verstehen. Man könnte zwar auch noch argumentieren, dass Kurzstreckenflüge umwelttechnisch eigentlich eine Todsünde sind, aber das steht hier (leider) nicht zur Debatte.
[1] Kaffee -Vergleich
kommodore antwortet auf Cooki3
19.10.2018 19:10
Benutzer Cooki3 schrieb:
Absolut perverse Preise. Mir kann keiner erzählen, dass die Preise in irgendeiner Art und Weise gerechtfertigt sind. Die Technologie ist zwar teurer zu implementieren als hier unten am Boden, aber nie im Leben so viel teurer, dass man für zwanzig Megabyte acht Ocken zahlen soll zumindest auf Langstreckenflügen.

Vergleichen wir das mal mit dem Kaffee-Ausschank bei der Bahn im ICE.
Dort kostet ein Becher Kaffee ca. 4,50 Euro.

Würde man den Preis auf 2 Euro senken, dann würde möglicherweise die dreifache, vierfache Menge oder noch mehr getrunken und der Umsatz der Bahn deutlich angehoben.

Man senkt den Preis aber nicht, weil die Kapazitäten begrenzt sind! (Anzahl Toiletten, Platzangebot im Bistro, Geschirr, Wasser zum Reinigen, Kapazität der Kaffee-Maschinen, Vorratskannen)

Daher bleibt der Preis eher hoch, das Produkt ist verfügbar und die Toiletten haben auch noch Wasser zum Spülen im Behälter und die Gäste sind in Summe eher zufrieden.

Würde man den Preis halbieren würde dies folglich NICHT die Kundenzufriedenheit steigern, dann dann andere negativen Faktoren eintreten könnten.

In gewisser Weise ist es beim Preis des Langstrecken-WLAN ähnlich.
Sicherlich könnte man den Preis auch hier deutlich reduzieren, dann würde aber die Kundenzufriedenheit in Summe nicht automatisch steigen sondern könnte sich sogar gegensätzlich entwickeln, weil die Verfügbarkeit nicht mehr so gut ist wie bei weniger Nutzern.
[1.1] Handyverrückter antwortet auf kommodore
19.10.2018 21:51
Sehr guter Punkt.
[1.2] figueretas antwortet auf kommodore
20.10.2018 20:11
Kaffee herzustellen ist nun wirklich nicht besonders aufwendig.

Wahrscheinlicher ist es, dass man gemerkt hat, dass die Schmerzgrenze für einen Kaffee bei 5€ liegt und man bei einem Preis von 4,50€ noch immer 90% der Käufer nicht abschreckt. Wozu sollte man den Kaffee dann wegen der restlichen 10% Kundschaft für alle günstiger anbieten?

Außerdem möchte man sicher den Cafes und Bäckereien, die sich in Bahnhöfen eingemietet haben und vormittags überwiegend mit Coffee 2 go ihr Geld verdienen, keine Konkurrenz machen.

Es ist doch meistens so: Die Kunden sollen nicht in erster Linie zufrieden sein, sondern zahlen.