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Obacht, was man sich ins Haus holt


d3k3 schreibt am 14.01.2019 14:06
einmal geändert am 14.01.2019 14:07
Diese Sprachassistenten sind nichts weiter als Spione auf Dauerlauschposition.
Auch Smart-TVs übrigens.
Mir kommen solche Abhörwanzen definitiv nicht ins Haus.
Ein Artikel dazu: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bildungsforscher-gerd-gigerenzer-deutschland-wird-eine-ueberwachungsgesellschaft/23855396.html
[1] muffy antwortet auf d3k3
14.01.2019 17:27
Benutzer d3k3 schrieb:
Diese Sprachassistenten sind nichts weiter als Spione auf Dauerlauschposition.
Auch Smart-TVs übrigens.
Mir kommen solche Abhörwanzen definitiv nicht ins Haus.
Ein Artikel dazu:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bildungsforscher-gerd-gigerenzer-deutschland-wird-eine-ueberwachungsgesellschaft/23855396.html

Die Sprachassistenten sind nicht das Problem. Die Politik reagiert aber leider zu langsam auf die neuen Entwicklungen, welche das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und weitere zukünftige Entwicklungen angeht. Diese Trägheit äußert sich auch bei der gesellschaftlichen Debatte darüber. Heutige Kinder und Jugendlichen haben mit der Entwicklung kein Problem. Es fehlt an Aufklärung und Gesetzgebung in diesem Bereich.
Wie auch in deinem verlinkten Artikel bereits angesprochen wird: Das Hauptproblem liegt daran, dass es bisher keine umfassenden gesetzlichen Regelungen zur Zusammenführung und Deanonymisierung von Daten gibt. Auch nicht mit der neuen Datenschutzgrundverordnung. Die kommerzielle Massenerhebung, Auswertung und Verwendung individueller Nutzerdaten ist nach Einwilligung des Nutzers problemlos möglich.
In demokratischen Gesellschaften besteht die einzige Lösung für das Problem darin, diese Praxis gesetzlich zu verbieten.
Einige Anbieter wie z. B. Apple reagieren hier bereits freiwillig und zeigen erste Bestrebungen in die richtige Richtung:
https://www.heise.de/mac-and-i/artikel/Besserer-Datenschutz-Wie-Apples-Differential-Privacy-funktioniert-Update-3678489.html?seite=all

Fest steht eins: Das Potential, dass sich hinter dem Internet der Dinge, künstlicher Intelligenz und den darauf aufbauenden zukünftigen Entwicklungen verbirgt (z. B. autonomes Fahren), ist zu groß und die Entwicklung wird definitiv in dieser Richtung weiter gehen. Wichtig ist nun, zeitnah geeignete gesetzliche Regelungen zu finden und zu verabschieden, um die Entwicklung in eine richtige Bahn zu lenken. Eine gesellschaftliche Blockadehaltung ist hier nicht sinnvoll.