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Unvorstellbar


whalesafer schreibt am 09.02.2019 19:15
Ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen, dass da wirklich niemand auf die Idee kommt, das selbst in die Hand zu nehmen. Mit aktueller WLAN-Technik ist das doch nicht mehr schwierig und man braucht weder teures Spektrum noch Tiefbau. Mit geeigneten Antennen überbrückt man mehrere Kilometer am Stück. Warum sind die Freifunker eigentlich immer nur da, wo es genug andere Netze gibt? Mögen die keine Herausforderungen?
[1] Felixkruemel antwortet auf whalesafer
10.02.2019 07:40
Benutzer whalesafer schrieb:
Ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen, dass da wirklich niemand auf die Idee kommt, das selbst in die Hand zu nehmen. Mit aktueller WLAN-Technik ist das doch nicht mehr schwierig und man braucht weder teures Spektrum noch Tiefbau. Mit geeigneten Antennen überbrückt man mehrere Kilometer am Stück. Warum sind die Freifunker eigentlich immer nur da, wo es genug andere Netze gibt? Mögen die keine Herausforderungen?

Ich kann selber bestätigen, dass man mit WLAN Spektrum ordentlich was an Daten durchbekommen kann.

Wir haben auf ca. 8km (Sichtverbindung vorausgesetzt, bei klarem Wetter) ungefähr 300Mbit/s (syncron) geschafft. Das reicht für den Anfang.
[2] Alexander-Kraus antwortet auf whalesafer
10.02.2019 08:53
Benutzer whalesafer schrieb:
Ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen, dass da wirklich niemand auf die Idee kommt, das selbst in die Hand zu nehmen. Mit aktueller WLAN-Technik ist das doch nicht mehr schwierig und man braucht weder teures Spektrum noch Tiefbau. Mit geeigneten Antennen überbrückt man mehrere Kilometer am Stück. Warum sind die Freifunker eigentlich immer nur da, wo es genug andere Netze gibt? Mögen die keine Herausforderungen?
Weil auch die freifunker einen Einspeisepunkt ins Netz brauchen, und weil die Freifunker vielleicht selbst überwiegend aus Privatpersonen besteht, die einfach einen Router daheim hinstellen, über den sich jeder per WLAN mit dem Internet verbinden kann, ohne dass es das Heimehtz des Freifunk-Anbieters berührt?

Ich denke. - Hausach ist schon ein paar Nummern zu groß für Freifunk. - Hier rbaucht es sehr kostspielege, professionelle Lösungen.

Wie ich ja bereits gescheiebne habe, ich würde an der Stelle der Hausacher einen Fachanwalt konsultieren. - Denn Kommunikation for einem Fernsprechapparat ist Grundversorgung. - Und diese Muss die Telekom als Netzbetreiber zu 100% bereit stellen. - Auf welchem Wege die Telekom das tut bleibt ihr überlassen, aber sie kann sich nicht rausreden, und sagen: "Das geht uns nichts an."

Unsere tollen Hampelmänner (und Frauen) in Berlin haben es ja bis dato noch nicht geschafft einen Internetzugang mit einer Bandbreite von mindestens xx Mbit in die Grundversorgung der Bürger mit aufzunehmen? - Warum nicht? - Weil die Telekom als teilstattalicher Konzern es nicht auf die Reihe bekommt. - Und vor der Bugwelle an Kosten hat auch unsere tolle Regierung einfach Angst.

Wir leben mittlerweile aber schon in einer digitalen Gesellschaft, wo Intenretbandbreite durchaus ein Standortvorteil ist. - Aber da unsere Politiker halt alle noch asu den "Bundespost" zeiten kommen, und ein 20 Gramm Bief 80 Pfennig gekostet hat. - Was will man da anderes erwarten.
[2.1] whalesafer antwortet auf Alexander-Kraus
10.02.2019 10:10

einmal geändert am 10.02.2019 10:12
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
Wie ich ja bereits gescheiebne habe, ich würde an der Stelle der Hausacher einen Fachanwalt konsultieren. - Denn Kommunikation for einem Fernsprechapparat ist Grundversorgung.
- Und diese Muss die Telekom als Netzbetreiber zu 100% bereit stellen

Das ist genau die Einstellung, die ich meine. Natürlich sollen sie der Telekom die Hölle heiß machen, was das Telefon angeht. Aber die leben da schon länger ohne Internetzugang, abgesehen von Dialup. Ich frage mich immer, was das für Menschen sind, die viele Jahre solche Zustände ertragen und immer nur fordern, anstatt sich selber zu helfen. Mich erinnert das an dieses Video: http://i.imgur.com/HeKOYc9.gifv Steh auf, das Wasser ist nicht tief! Man kann für einen mittleren dreistelligen Betrag mehrere Kilometer mit hoher Geschwindigkeit überbrücken. Ubiquiti und Mikrotik haben passende Hardware im Angebot.
[2.1.1] Alexander-Kraus antwortet auf whalesafer
10.02.2019 11:55
Benutzer whalesafer schrieb:
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
Wie ich ja bereits gescheiebne habe, ich würde an der Stelle der Hausacher einen Fachanwalt konsultieren. - Denn Kommunikation for einem Fernsprechapparat ist Grundversorgung.
- Und diese Muss die Telekom als Netzbetreiber zu 100% bereit stellen

Das ist genau die Einstellung, die ich meine. Natürlich sollen sie der Telekom die Hölle heiß machen, was das Telefon angeht. Aber die leben da schon länger ohne Internetzugang, abgesehen von Dialup. Ich frage mich immer, was das für Menschen sind, die viele Jahre solche Zustände ertragen und immer nur fordern, anstatt sich selber zu helfen. Mich erinnert das an dieses Video: http://i.imgur.com/HeKOYc9.gifv Steh auf, das Wasser ist nicht tief! Man kann für einen mittleren dreistelligen Betrag mehrere Kilometer mit hoher Geschwindigkeit überbrücken. Ubiquiti und Mikrotik haben passende Hardware im Angebot.
Ist doch kein Problem.: - Wenns die telekom damit aufbaut, und stabile verbindungen garantieren kann. - Wieso nicht? - Du erwartest aber nicht, dass private Freifunker den Kopf dafür hinhalten, oder?
Das Koiollektiv in DE bezhalt Milliarden an Gebühren für die Bereitstellung für Internet/Telefon.
Da ist auch das geld da, mal den letzten Schwarzwaldhof mit DSL zu versorgen. - Sicherlich wird das der betreffende Bauernhof in diesem Leben niemals an Gebühren bezahlen, was der Anschluss kostet. - Aber bekommt der Stadtmensch, der in einem Hochaus mit 100 Wohnungen lebt, wo die Telekom mit ner Dicken Glasfaser einmal ins Haus reinfährt, um dann den Bewohnern dort Dickes Internet anbietern zu können, nen Rabatt? - NEIN.
Ist alles eine Mischkalkulation. - Und machen wir uns nichts vor: - Die Telekom verdient schon gutes Geld.
Es jetzt an ein paar entlegenen Kuden auszulassen, das kann es nciht sein. - Ich rate allen betroffenen Kunden, ihr Grundrecht auf einen (funktionierenden) Telefonanschluß gerichtlich durchzusetzen.
Interte ist (noch) kein Grundrecht. - Ein (stabilen) Telefonanschluss schon. - Welche Technik die Telekom zum Einsatz bringt, kann der Kunde auch nicht vorschreieben.
[2.1.1.1] whalesafer antwortet auf Alexander-Kraus
10.02.2019 12:28
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
Ist doch kein Problem.: - Wenns die telekom damit aufbaut, und stabile verbindungen garantieren kann. - Wieso nicht? - Du erwartest aber nicht, dass private Freifunker den Kopf dafür hinhalten, oder?

Macht man das heute so? Jahrelang über mangelnde Internetversorgung jammern, obwohl es nicht hilft, anstatt sich selbst aufzuraffen? Ich erwarte, dass meine Mitmenschen sich nicht zur Hilflosigkeit erziehen. Die Telekom hat nichts lieber als Menschen, die akzeptieren, dass niemand außer der Telekom ihre Probleme lösen kann. Bei denen kann sie für miserable Leistung ohne Konkurrenz kassieren. Bekommt endlich den Arsch hoch. Die Technik ist billig und fast kinderleicht einzusetzen.
[2.1.1.1.1] Alexander-Kraus antwortet auf whalesafer
10.02.2019 12:47

2x geändert, zuletzt am 10.02.2019 12:48
Benutzer whalesafer schrieb:
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
Ist doch kein Problem.: - Wenns die telekom damit aufbaut, und stabile verbindungen garantieren kann. - Wieso nicht? - Du erwartest aber nicht, dass private Freifunker den Kopf dafür hinhalten, oder?

Macht man das heute so? Jahrelang über mangelnde Internetversorgung jammern, obwohl es nicht hilft, anstatt sich selbst aufzuraffen? Ich erwarte, dass meine Mitmenschen sich nicht zur Hilflosigkeit erziehen. Die Telekom hat nichts lieber als Menschen, die akzeptieren, dass niemand außer der Telekom ihre Probleme lösen kann. Bei denen kann sie für miserable Leistung ohne Konkurrenz kassieren. Bekommt endlich den Arsch hoch. Die Technik ist billig und fast kinderleicht einzusetzen.
Moment: - Mir ging es nur um die Grundversorgung. - Wenn die Telekom diese nicht mehr gewährleistet, weil sie die technischen Vorraussetzungen abshafft (alte Telefontechnik), dann muss sie dafür sorgen, dass die neue technik eben mindestens den Status der alten variante aufrecht erhalten kann. - Auf welche Weise das geschiet, bleibt der Telekom überlassen. - Sie könnte ja auch den Status Quo mit der alten Technik stehen lassen. - Will sie aber nicht.

Konsequenz heißt eben auch Holzwege zu Ende zu gehen. - Niemand hat gesagt, dass es sinnvoll sein muss, wirklich ALLE 100% der Telefonaschlüsse in DE auf IP umzustellen. - Die Telekom will das so, dann sol sie es machen: - mit ALLEN Konsequenzen.
Die Telekom kann natürlich auch den betroffenen Kunden kündigen, und KEINE Ersatzlösung anbieten. - Dann muss die Telekom den Shitstorm halt auch aushalten.
Wo wir wieder bei den Konsequenzen und dem Holzweg angelangt wären:

Abklemmen: - Kein geld in die Hand nehmen. - Billig, aber verärgerte Kunden. - Schlechte Publicity.

Neue Technik verlegen: - teuer, dafür aber zufriedene Kunden, und man kann damit werben, iregendwann auch den letzten "Hof" und das "letzte Haus" in DE mit IP Technik zuverlässig versorgt zu haben.

Vergessen wir nicht, wie viele Anschlüsse in DE heute noch die letzte Meile aus Bundespost Zeiten nutzen.
Ist hier auch so. - 384 Meter Kupfer Doppelader aus den 70ern bis zum DSLAM. Hat der Staat bezahlt, bzw der alte Bundespost Kunde.
[2.1.2] Wechseler antwortet auf whalesafer
10.02.2019 13:05
Benutzer whalesafer schrieb:
Aber die leben da schon länger ohne Internetzugang, abgesehen von Dialup. Ich frage mich immer, was das für Menschen sind, die viele Jahre solche Zustände ertragen

https://static.deutschland123.de//charts-tree-structure/60/08/08317/083175005/083175005041/083175005041_Hausach_Alterspyramide.png
[2.1.2.1] Alexander-Kraus antwortet auf Wechseler
10.02.2019 13:13
Benutzer Wechseler schrieb:
Benutzer whalesafer schrieb:
Aber die leben da schon länger ohne Internetzugang, abgesehen von Dialup. Ich frage mich immer, was das für Menschen sind, die viele Jahre solche Zustände ertragen

https://static.deutschland123.de//charts-tree-structure/60/08/08317/083175005/083175005041/083175005041_Hausach_Alterspyramide.png
Also dürden die Einwohner dort in Zukunft mit noch weniger "Luxus" auskommen müssen. - Kein Telefonanschluss mehr, der aber einst vorhanden war, weil die Telekom den Holzweg der "IP Technik Überall" gehen willß - Wiegesagt, wäre dort noch gar kein Anschluss gewesen ist das eine Sache, aber den Einwohnern eine Leistung wegzunehmen, dir einst vorhanden war. - Das kann es nicht sein. - Und hier greift dann hoffentlich die Grundversorgunhg (Telefonanschluss ohne Internetzugang).
[2.1.2.2] whalesafer antwortet auf Wechseler
10.02.2019 13:25
Benutzer Wechseler schrieb:
Benutzer whalesafer schrieb:
Aber die leben da schon länger ohne Internetzugang, abgesehen von Dialup. Ich frage mich immer, was das für Menschen sind, die viele Jahre solche Zustände ertragen

https://static.deutschland123.de//charts-tree-structure/60/08/08317/083175005/083175005041/083175005041_Hausach_Alterspyramide.png

Was soll das heißen? Unter weit mehr als 1000 erwachsenen Einwohnern bis 40 Jahre findet sich niemand, der Internet braucht und eine WLAN-Richtfunkstrecke aus Fertigteilen hinbekommt?
[2.1.2.2.1] hrgajek antwortet auf whalesafer
11.02.2019 19:52
Hallo,

Benutzer whalesafer schrieb:
Einwohnern bis 40 Jahre findet sich niemand, der Internet braucht und eine WLAN-Richtfunkstrecke aus Fertigteilen hinbekommt?

Warst Du dort schon vor Ort?

Das ist kein schnurgerades Tal, wo Du mit einer Richtfunkstrecke rein kommst. Selbst wenn, dann brauchst Du einen hohen Standort (Sendemast?) Und solche Standorte kosten Miete.und vermutlich brauchst Du dann auch eine Genehmigung von irgendwem (Baugenehmigung, Funkgenehmigung etc.) Technisch machbar wäre es vielleicht.

Was ich mir vorstellen könnte, wenn die Dorfbewohner mit Schaufel und Eimer bewaffnet beim Verlegen des Leerrohres mithelfen würden. Das könnte die Baukosten in erträgliche Regionen bringen und wäre ein tolles Erfolgserlebnis, wenn am Ende die "selbst" verbuddelte Leitung funktioniert :-)
[2.1.2.2.1.1] whalesafer antwortet auf hrgajek
11.02.2019 22:00

einmal geändert am 11.02.2019 22:00
Benutzer hrgajek schrieb:
Warst Du dort schon vor Ort?

Nein, aber jetzt habe ich es mir mal auf der Karte angeschaut. Ich ziehe meinen Einwand zurück: WLAN kannste vergessen. Da ist aber auch nicht wirklich ein Ort betroffen. Wir reden hier über einzelne Gebäude, die jedes für sich auf einer Rodung im Wald gebaut sind. Es gibt keine Sichtbeziehung zu anderen Gebäuden und die Straße zur nächsten geschlossenen Bebauung ("Einbach", ca. ein Dutzend Gebäude) ist mehrere Kilometer lang. Wer so wohnt, ist offensichtlich in der Lage, mit Landmaschinen umzugehen. Die sollen sich mal schön selbst eine Glasfasertrasse legen.