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Tja..


DABplus schreibt am 10.05.2019 06:30
Es scheint die letzten Wochen ja so gewesen zu sein, dass 1&1 immer wieder den Preis hochgetrieben hat.

Nur warum?
Ich frage mich, was 1&1 mit eigenen Frequenzen anfangen will, obwohl nahezu kein eigener Glasfaserbackbone vorhanden ist, mit dem man die Basisstation anbinden kann...
[1] whalesafer antwortet auf DABplus
10.05.2019 06:53
Benutzer DABplus schrieb:
Es scheint die letzten Wochen ja so gewesen zu sein, dass 1&1 immer wieder den Preis hochgetrieben hat.

Bullshit. Das Unternehmen, das den Hals nicht vollkriegt, ist die Telekom. Wie immer. Wenn die Telekom sich damit zufrieden geben würde, nicht mehr Blöcke zu ersteigern als alle anderen, dann wäre längst Schluss.

Man muss sich einfach nur erinnern, dass der Staat der größte Aktionär der Telekom ist, um zu verstehen, was da läuft.
[1.1] hans91 antwortet auf whalesafer
10.05.2019 17:14
Der Staat ist der größte EINZELaktionär, aber der Großteil der Telekom gehört nicht der Bundesrepublik. Und ich kann dir sagen, was da wirklich abläuft: Die Telekom will das beste Netz haben, denn darauf basiert ihr Geschäftsmodell der hohen Preise. Das war schon bei GSM so, das war bei 3G und 4G so und das wird auch bei 5G so sein. Die Telekom greift sich immer die besten und möglichst meisten Frequenzen und baut dann am stärksten aus. Deshalb kann sie dann hohe Preise verlangen, welche die Auktionskosten locker wieder reinspielen. O2 und Drillisch können dieses Spiel aufgrund ihrer sehr preisbewussten Kundschaft gar nicht richtig mitspielen, einzig VF ist da ein ernstzunehmender Konkurrent.
[1.1.1] whalesafer antwortet auf hans91
10.05.2019 18:32
Benutzer hans91 schrieb:
ich kann dir sagen, was da wirklich abläuft: Die Telekom will das beste Netz

Das ist offensichtlich nicht der Grund für dieses Verhalten. Es geht schon seit geraumer Zeit nur um einen einzigen Block von insgesamt 41. Davon wird ein Netz nicht gut oder schlecht, wenn man noch viele weitere Blöcke hat. Die Telekom hat aber von Anfang an gegen den Neuling 1&1 opponiert und nutzt ihre Situation aus: Die Telekom weiß, dass sie einen großen Teil der Gebote, nicht nur die eigenen, durch auf sie zugeschnittene Förderung wieder zurückbekommt, während höhere Gebote dem Neuling erstens das Geld aus der Tasche ziehen und zweitens am Ende möglicherweise mit zu wenig Spektrum für ein brauchbares Netz dastehen lassen.
[1.1.1.1] Sven Dahmen antwortet auf whalesafer
10.05.2019 23:53
Sie beschreiben die extrem schädlichen Auswirkungen der Sondersituation der Telekom zutreffend. Ein wesentlicher Anteil des digitalen Rückstands Deutschlands ist auf die Mechanismen der "maßgeschneiderten Förderung" und "markt-inkompatible Stellung" des "quasi-VEB Telekom" zurückzuführen.