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Zu wenig Geld für Netzausbau übrig?


im20 schreibt am 11.06.2019 14:46
Einfache Lösung: Die Frequenzen können für einen hohen Preis erworben oder ersteigert werden. Am besten im Bereich, den auch der Netzausbau kosten würde.

Je nach Fortschritt gibt es dann das gezahlte Geld zurück, bei 100% Abdeckung (in der Fläche) theoretisch auch 100% Rückzahlung. Aber bitte so, dass der Anteil der Rückzahlung überproportional zum Fortschritt steigt. Also z.B. gibt es bei drei viertel Abdeckung 50% zurück, das restliche Geld dann auf das letzte viertel.

So können sich die Netzbetreiber überlegen, bis wohin sich der Ausbau lohnt, und der Staat kann mit dem, was übrig bleibt, den weiteren Ausbau finanzieren.

Gleichzeitig würden die Kosten für die Frequenzen nicht Investitionen in den Netzausbau behindern.

Ohne klare Verpflichtungen zur Abdeckung (Fläche, nicht Bevölkerung) werden wir wohl weiter im Vergleich mit den Nachbarn abgeschlagen bleiben. Am Ende freut sich nur der Finanzminister und die Netzbetreiber haben weiter eine Ausrede, sich wenig Aktivität gut bezahlen zu lassen.
[1] eliMaster antwortet auf im20
11.06.2019 16:01
Der Grundsatz ist gut, nur die Gefahr besteht aber, das die Netzbetreiber ihre Netze in Großstädten nicht verdichten, weil man dafür ja „kein Geld“ bekommt. Dann haben wir gleich ein Überlastproblem, welches man von o2 punktuell kennt...

Wenn dann müsste mal eine Klausel mit Mindestbandbreiten einbetten.
[2] mirdochegal antwortet auf im20
11.06.2019 21:03
Benutzer im20 schrieb:
Je nach Fortschritt gibt es dann das gezahlte Geld zurück, bei 100% Abdeckung (in der Fläche) theoretisch auch 100% Rückzahlung. Aber bitte so, dass der Anteil der Rückzahlung überproportional zum Fortschritt steigt. Also z.B. gibt es bei drei viertel Abdeckung 50% zurück, das restliche Geld dann auf das letzte viertel.

Schwierig. Sagt die Netzagentur zu Anbieter A: "Wir haben bei euch eine Abdeckung von 89% ermittelt. Sagt Anbieter A: "Nein, es sind 96%, unsere Messung ist genauer". Und dann?