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Telefónica hätte Unitymedia übernehmen sollen


iPhone schreibt am 11.07.2019 12:04
einmal geändert am 11.07.2019 12:08
Vodafone hat damals Kabel Deutschland übernommen. Und hätten jetzt durch die Unitymedia-Übernahme das Kabelmonopol inne. Schlecht für die Verbraucher, Wohnungsunternehmen und die Inhalteanbieter, sprich TV-Sender.

Anstatt mit Telekom und Vodafone zwei Giganten zu haben, wäre es schöner gewesen, wenn Unitymedia durch z.B. Telefónica, 1&1 oder auch einem "Fremden" übernommen worden wäre - wenn Liberty seine Netze unbedingt loswerden möchte. Ich hoffe nicht, dass die Übernahme durch Vodafone erlaubt wird, denn - und das gilt an alle Befürworter und Telekom-Hasser - es IST ein Monopol. Und im Gegensatz zum Telekom-Netz, das teilweise und in vielen Bereichen für andere Anbieter geöffnet werden MUSS, haben Kabelanbieter ihre Netze komplett für sich.

Diese kürzlich angestoßene Kooperation von Vodafone mit Telefónica ist daher nur ein saurer Apfel, um die Gemüter bei den Kartell- und EU-Behörden zu besänftigen. Der Deal bringt nur etwas für Liberty, nämlich sehr viel Geld, und Vodafone mit seinem Monopol sehr viel Macht.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/unitymedia-verkauf-bringt-milliarden-nahezu-steuerfrei-a-1239625.html
[1] DenSch antwortet auf iPhone
11.07.2019 12:09
Benutzer iPhone schrieb:
Vodafone hat damals Kabel Deutschland übernommen. Und hätten jetzt durch die Unitymedia-Übernahme das Kabelmonopol inne. Schlecht für die Verbraucher, Wohnungsunternehmen und die Inhalteanbieter, sprich TV-Sender.

Anstatt mit Telekom und Vodafone zwei riesige TK-Unternehmen zu haben, wäre es schöner gewesen, wenn z.B. Telefónica, 1&1 oder auch ein "Fremder" Unitymedia übernommen hätte - sofern Liberty seine Netze loswerden möchte.

Da hätte Telfonica aufpassen müssen, nicht selbst geschluckt zu werden. 1&1 ebenso. Die haben schlicht keine Kohle dafür.

Ich hoffe nicht, dass die
Übernahme durch Vodafone erlaubt wird, denn - und das gilt an alle Befürworter und Telekom-Hasser - es IST ein Monopol.

Auch hier stelle ich die Frage, die sich eigentlich jeder stellen sollte: Was genau ändert sich für den Verbraucher? Er hat auch jetzt schon keine Wahl ...
[1.1] iPhone antwortet auf DenSch
11.07.2019 12:49
Benutzer DenSch schrieb:
Auch hier stelle ich die Frage, die sich eigentlich jeder stellen sollte: Was genau ändert sich für den Verbraucher? Er hat auch jetzt schon keine Wahl ...

Die jetzigen beiden Kabelanbieter und deren Vorgänger machen doch in aller Regelmäßigkeit Schlagzeilen in Form von Senderänderungen/-streichungen, mit den Privaten und den Öffentlichen, Preiserhöhungen, Zwangsrouter, Zwangs-WLAN usw.

Sobald die Sendeanstalten nur noch einen einzigen Anbieter vor sich haben, kann der doch tun und machen was er möchte. Und spätestens das wirkt sich doch auf den Kunden/Zuschauer sehr schnell aus.

Vielleicht ein Äpfel/Birnen Vergleich, der aber passt: das Gleisnetz verblieb auch nach der Bahn-Privatisierung bei der Bahn. Die Qualität der Gleise ist heutzutage...naja, lassen wir das. Aber im Grunde genommen sind sowohl Gleise, also auch Netze eben Infrastruktur. Bei den Stromnetzen ist es doch besser: ein Land, unterteilt 4 Bereiche mit unterschiedlichen Anbietern. Haben wir im Stromnetz hierzulande irgendwelche Probleme, mit denen Länder, wie die USA oder auch europäische Länder, zu kämpfen haben?
[1.1.1] DenSch antwortet auf iPhone
11.07.2019 13:07
Benutzer iPhone schrieb:

Sobald die Sendeanstalten nur noch einen einzigen Anbieter vor sich haben, kann der doch tun und machen was er möchte. Und spätestens das wirkt sich doch auf den Kunden/Zuschauer sehr schnell aus.

ICh verstehe was du sagen willst, es macht aber keinen Sinn.
Wenn Pro7 in Hannover nicht mehr im Kabelnetz ist, weil man sich mit Vodafone streitet, verhandelt man einfach mit Unitymedia.... Achne, geht ja nicht.
Das gleiche in Bottrop. Oder Düsseldorf nur mit Unity.

Es ändert sich nichts, einigst du dich nicht, bist du nicht mehr zu sehen. ob nun da oder hier oder beides, macht keinen Unterschied mehr.

Vielleicht ein Äpfel/Birnen Vergleich, der aber passt: das Gleisnetz verblieb auch nach der Bahn-Privatisierung bei der Bahn. Die Qualität der Gleise ist heutzutage...naja, lassen wir das. Aber im Grunde genommen sind sowohl Gleise, also auch Netze eben Infrastruktur. Bei den Stromnetzen ist es doch besser: ein Land, unterteilt 4 Bereiche mit unterschiedlichen Anbietern. Haben wir im Stromnetz hierzulande irgendwelche Probleme, mit denen Länder, wie die USA oder auch europäische Länder, zu kämpfen haben?

Der Unterschied ist, das es Eine (bei Strom sehe ich alle vier als eins an) Netzebene mit Betrieb gibt und sich jeder einmieten kann der Will.

Das ist übrigens das, was ich auch hier schon seit Jahrzehnten predige. Eine, wegen mit (teil)staatliche9 Behörde/Unternehmen welches das gesamte Festnetz/kabelnetz bewirtschaftet, verwsaltet, vermietet und ausbaut. Und alle, auch BigT und im kabel dann VF, müssen sich einmieten. Die Einnahmen werden dediziert ausschließlich für Wartung/Instandhaltung udn Ausbau genutzt.

Akteull freut sich der Scholz ne dritte Gesäßöffnung, sobald BigT Gewinn macht....