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5G word wahrscheinlich wieder kein Festnetzersatz


Felixkruemel schreibt am 06.07.2019 09:19
...Zwar steigen dort die Datenraten, aber auch die benötigten Datenraten steigen gleichschnell mit. Während heute noch 100Mbit/s als „schnell“ verkauft wird (sehe ich nicht so), wird das in Zukunft 1Gbit/s sein und das kann 5G auch nicht leisten.
[1] hotte70 antwortet auf Felixkruemel
06.07.2019 11:51
Benutzer Felixkruemel schrieb:
...Zwar steigen dort die Datenraten, aber auch die benötigten Datenraten steigen gleichschnell mit. Während heute noch 100Mbit/s als „schnell“ verkauft wird (sehe ich nicht so), wird das in Zukunft 1Gbit/s sein und das kann 5G auch nicht leisten.

So sieht es aus. in nicht all zu ferner Zukufnt werden bspw. Anwendungen wie 8k Streams dafür sorgen, dass auch 5G Bandbreiten entsprechend beansprucht werden.
[2] hansbrel antwortet auf Felixkruemel
06.07.2019 12:24
Benutzer Felixkruemel schrieb:
...Zwar steigen dort die Datenraten, aber auch die benötigten Datenraten steigen gleichschnell mit. Während heute noch 100Mbit/s als „schnell“ verkauft wird (sehe ich nicht so), wird das in Zukunft 1Gbit/s sein und das kann 5G auch nicht leisten.

Das ist eine Ganz gute Rechnung, allerdings ist sie unter Vorbehalt zu machen. Die Möglichkeiten liegen wohl bei 10 Gigabit. Und insofern kann je nach Ort auf die Jahre gesehen schon so ein Speed von einem möglich werden.

Man darf sich auch gerne an den lte Anfang erinnern. 100 bei der Telekom und heute nennt sich das lte Max mit xxx.

Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass sich der 5g Speed zu Beginn von dem einiger Zeit später deutlich unterscheidet.

Natürlich ist immer die Frage der Auslastung einzubeziehen und ob Leute dann diese als Home Leitung nutzen wollen.

Daher kann die Entwicklung hier anders verlaufen. Aber die Anfangsphase wird sich unterscheiden von dem was in Jahren mit 5g laufen wird.

Vermutlich wird man aber nur gute mobil Netze haben, wenn Leute zu Hause möglichst Kabel nutzen.
[2.1] Felixkruemel antwortet auf hansbrel
07.07.2019 13:24
Überlege einfach mal wie das heute läuft. LTE-Advanced kann 1200Mbit/s mittlerweile. In Deutschland werden praktisch maximal 4Carrier benutzt (mehr habe ich in der Praxis hier noch nicht gesehen). Von den dann möglichen 1000Mbit/s ist man aufgrund der Auslastung weit weg (man bekommt wenn es gut läuft 100Mbit/s, also 10%). Und die dann auch nur wegen unseren aktuell limitierenden Datentarifen.

Wnen man die 5G Tarife sieht ohne Datenbegrenzung wird das durchschnittliche Datenvolumen sich mindestens ver20fachen, die Belastung steigt damit enorm und dann werden statt 10% der maximalwerte eben nur noch 2% erreicht. Selbst bei 10Gbit/s sind das dann nur noch 200Mbit/s, was jetzt schon langsam als "langsam" angesehen wird.

5G kann mit der geringen Geschwindigkeit nicht das Festnetz ersetzen, es sei denn die Nodes würden viel dichter stehen, was dann aber aufgrund der dann eingesetzten mmWave kein Empfang in Gebäuden und somit kein wirklichen Festnetzersatz mehr darstellt (kein / fast kein Vermieter erlaubt eine Außenantenne). Selbst bei falscher Haltung des Smartphones war es das dann schon mit 5G Signal.
[3] heavenrider antwortet auf Felixkruemel
06.07.2019 14:38
Benutzer Felixkruemel schrieb:
...Zwar steigen dort die Datenraten, aber auch die benötigten Datenraten steigen gleichschnell mit. Während heute noch 100Mbit/s als „schnell“ verkauft wird (sehe ich nicht so), wird das in Zukunft 1Gbit/s sein und das kann 5G auch nicht leisten.

Mit 4G kann man sehrwohl Festnetz ersetzen. Dazu braucht es nur gut ausgebaute Netze auf alle verfügbaren Frequenzen. Beides haben wir in Deutschland aber nicht. Ein Großteil des Landes hat gerade mal LTE800 und die anderen Frequenzen liegen vorallem bei Vodafone und o2 brach, obwohl teuer ersteigert. Würde man die in vollem Umfang überall einsetzen, sehe das anders aus. In Österreich ist 4G als Festnetz-Ersatz, vorallem in den Bergen durchaus normal. Da sind aber auch die Netze bis in die Alpentäler auch vorbildlich ausgebaut.

Übrigens braucht man für einen FullHD-Stream gerade mal 6 MBit/s, alles andere z.B. bei 4K und vorallem 8K ist pure Resourcenverschwendung.
[3.1] Felixkruemel antwortet auf heavenrider
07.07.2019 13:27
Benutzer heavenrider schrieb:

Übrigens braucht man für einen FullHD-Stream gerade mal 6 MBit/s, alles andere z.B. bei 4K und vorallem 8K ist pure Resourcenverschwendung.

Sehe ich nicht so. Richtige 4k Filme oder Gamestreams welchen den schnellen PC ersetzen (ich erinnere da mal an Googles Stadia was dieses Jahr rauskommt) sind nicht Zukunft sondern bereits Realität. Ich möchte da ohne Unterbrechung diese auch unterwegs nutzen können. In der Schweiz kein Problem, in Österreich häufig auch nicht.

Das ist keine Resourcenverschwendung sondern einfach standard. Man sollte nicht 1080p aus dem letzten Jahrzehnt bewerben.
[4] Dns2009 antwortet auf Felixkruemel
06.07.2019 15:21
Benutzer Felixkruemel schrieb:
...Zwar steigen dort die Datenraten, aber auch die benötigten Datenraten steigen gleichschnell mit. Während heute noch 100Mbit/s als „schnell“ verkauft wird (sehe ich nicht so), wird das in Zukunft 1Gbit/s sein und das kann 5G auch nicht leisten.

Warum wollt Ihr den mit 5G das Festnetz ersetzen? Kabel Verbindungen sind immer noch die sichersten Verbindung und von den Geschwindigkeiten her ungeschlagen.
[4.1] Warum?
postb1 antwortet auf Dns2009
07.07.2019 12:22
Benutzer Dns2009 schrieb:

Warum wollt Ihr den mit 5G das Festnetz ersetzen? Kabel Verbindungen sind immer noch die sichersten Verbindung und von den Geschwindigkeiten her ungeschlagen.

- Weil es vielerorts keine schnellen Festnetzverbindungen gibt?
Wenn hier in der Diskussion schon ein Teilnehmer 100Mbit/sek als "nicht schnell" beurteilt, sollte er berücksichtigen, daß es nicht selten gerade mal so um die 6Mbit gibt. Mit Glück. Oft sogar noch deutlich weniger.

- Weil es zwar "schnelles Festnetz" gibt aufgrund eines geförderten Ausbaus, aber die Gemeinde sparen wollte und sich anstatt für das teurere Angebot der Telekom lieber für einen Billigausbau einer regionalen Providerklitsche entschieden hat?
Wobei in der Regel letztere zudem noch ihren Status als Quasimonopolist schamlos ausnutzt, was die Vertragsgestaltung betrifft - Alternativanbieter (Stichwort Wettbewerb) sind in solchen Gebieten nämlich meist nicht präsent.
[4.1.1] DSLSeppel antwortet auf postb1
07.07.2019 13:09

einmal geändert am 07.07.2019 13:10
100% auf den Punkt ... Telekom liefert 6-8 MBit und der Regionalversager inakzeptable Stabilität + Konnektivität zu Mondpreisen.

Wäre hier nen Mindestempfang für die Wohnadresse bei Bestellung des 75 Euro Tarifs garantiert, wäre die schon raus ...
[4.1.2] Felixkruemel antwortet auf postb1
07.07.2019 13:29


- Weil es vielerorts keine schnellen Festnetzverbindungen gibt? Wenn hier in der Diskussion schon ein Teilnehmer 100Mbit/sek als "nicht schnell" beurteilt, sollte er berücksichtigen, daß es nicht selten gerade mal so um die 6Mbit gibt. Mit Glück. Oft sogar noch deutlich weniger

Stimmt, hatte ich bis vor kurzem auch noch. Muss mich jetzt mit langsamen 50Mbit/s rumquälen welche nicht mal für 2gleichzeitige 4k Streams reichen.

- Weil es zwar "schnelles Festnetz" gibt aufgrund eines geförderten Ausbaus, aber die Gemeinde sparen wollte und sich anstatt für das teurere Angebot der Telekom lieber für einen Billigausbau einer regionalen Providerklitsche entschieden hat? Wobei in der Regel letztere zudem noch ihren Status als Quasimonopolist schamlos ausnutzt, was die Vertragsgestaltung betrifft - Alternativanbieter (Stichwort Wettbewerb) sind in solchen Gebieten nämlich meist nicht präsent.
Völlig korrekt, auch ich bin gezwungen einen lokalen Anbieter zu nehmen, der eine schreckliche Stabilität liefert und horrende Preise will.