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Never ever 1und1


sangyong schreibt am 12.08.2019 13:02
einmal geändert am 12.08.2019 13:04
Das sind die Herren Produktmanager die sich so etwas einfallen lassen und die Jungs und Mädels aus dem Kundenservice dürfen die Suppe wieder ausbaden. Das ist typisch TK. So läuft es in der Telekommunikation. Kenne ich alles von früheren Arbeitgebern.

Der Kunde hat offen und DIREKT die Mitteilung zu erhalten, dass er hier zu o2 wechselt. Nur von 4G und VoLTE zu sprechen, ist eine Verschleierung der tatsächlichen Absicht.

Die Kunden werden wechseln, in der Hoffnung ein besseres Produkt zu bekommen. Und am Ende landet man im o2 Netz. Prost Mahlzeit!

Ich würde niemals dort einen Vertrag abschließen. Genau diese Spielchen gibt es bei den MVNO-Buden. Die Kunden tun mir jetzt schon leid...

Auch verwette ich mein letztes Hemd, dass wenn der Wechsel durchgeführt wurde und der Kunde reklamiert, ein Rück-Switch zu Vodafone nicht möglich ist oder es hier eines Kampfes bedarf.
[1] machtdochnichts antwortet auf sangyong
12.08.2019 13:22
Benutzer sangyong schrieb:
Und am Ende landet man im o2 Netz.

Was nicht zwangsläufig schlecht sein muss!
[1.1] sangyong antwortet auf machtdochnichts
12.08.2019 13:27

einmal geändert am 12.08.2019 13:31
Benutzer machtdochnichts schrieb:
Benutzer sangyong schrieb:
Und am Ende landet man im o2 Netz.

Was nicht zwangsläufig schlecht sein muss!

Dann muss man das aber konkret kommunizieren. Der Kunde wechselt auf eine komplett unterschiedliche Infrastruktur.

Da muss die Oma nur einen Uralt-Tarif haben, der ihr kostenlose Gespräche ins Vodafone Netzt garantiert und schwupps-diwupps gehen die Gespräche zu o2.

Der Kunde muss sich völlig im Klaren sein, dass er mit einem Netzwechsel einverstanden ist. So kann er sich auch zuvor informieren und man spart sich anschließende Reklamationen.

Das muss ins Anschreiben rein. Ohne jedwede Vernebelungs-Verschwurbelung- Textbausteine. Nichts anderes kritisiere ich.
[1.1.1] machtdochnichts antwortet auf sangyong
12.08.2019 13:37
Benutzer sangyong schrieb:
Dann muss man das aber konkret kommunizieren. Der Kunde wechselt auf eine komplett unterschiedliche Infrastruktur.

Das stimmt allerdings.
Aber aus deinem Kommentar hätte man herauslesen können, dass der Wechsel ins Telefonica-Netz grundsätzlich eine Verschlechterung wäre.

Dem ist nicht so.


Da muss die Oma nur einen Uralt-Tarif haben, der ihr kostenlose Gespräche ins Vodafone Netzt garantiert und schwupps-diwupps gehen die Gespräche zu o2.

Hier würde mich allerdings wirklich mal interessieren, wie viele "Omas mit Uralt-Tarif" es wirklich gibt.
Zumal die meisten Tarife "kostenlose" Gespräche in alle Netze beinhalten, nicht nur zu Vodafone.
[1.1.1.1] sangyong antwortet auf machtdochnichts
12.08.2019 13:43
Aber genau diese Fälle ploppen dann auf. Und genau dann gibt es den Ärger.

Man kann immer davon ausgehen, dass die meisten Leute kein Problem mit einem Netzwechsel haben werden.

Aber das weiß niemand. Daher muss der Kunde darüber informiert werden. Damit genau diese Einzelfälle nicht passieren. Denn hinterher will niemand schuld sein und solche Fälle lesen wir dann wieder auf teltarif.de unter Rubrik "Teltarif hilft"

Je nachdem wo die Person wohnt, wird ein Netzwechsel eine Verschlechterung darstellen.
Und wenn wir ehrlich sind. Es geht nicht einmal ins direkte o2-Netz. Es geht in den angemieteten "Drillisch-Bereich". Kann man bei diesem wirklich von o2 sprechen.

Wenn ich mir das Gejammere von Drillisch-Kunden anhöre und der o2 Kunde daneben keine Probleme hat, dann beginnt bei mir das Kopfkino zu rotieren.
(Es ist schon interessant, das ich bei Drillisch-Kunden extrem viele Abbrüche bei Telefonaten habe)
[1.1.1.1.1] grafkrolock antwortet auf sangyong
12.08.2019 14:33
Letztendlich hat der Kunde seinen Vertrag aber bei 1&1. Nicht bei Vodafone und nicht bei O2.
Somit stellt sich die Frage, ob die genutzte technische Plattform überhaupt Vertragsbestandteil ist. Jedenfalls würde ich mich bei keinem Multi-Plattform-Discounter darauf verlassen, dass der Netzbetreiber auf ewig der selbe bleibt. Im Grunde kann der Anbieter einen solchen fliegenden Wechsel immer veranlassen, beispielsweise weil der Rahmenvertrag mit dem Betreiber gekündigt wurde. Dadurch ergibt sich m.E. noch kein Kündigungsrecht für den Kunden.
Die Begründung "Netzverschlechterung" dürfte rechtlich schwer nachweisbar sein, denn wer würde ernsthaft unterschreiben, dass das Vodafone-Netz "besser" sei als das von O2? Das kann im Grunde nur am Fehlen eines spezifischen, unbedingt benötigten Sendemastes festgemacht werden. Wenn man also zu Hause z.B. keinen Empfang mehr hat, der vorher gegeben war.
[1.1.1.1.1.1] sangyong antwortet auf grafkrolock
12.08.2019 14:37
Du hast recht!

Daher unterschreibe ich bei diesen Anbietern keinerlei Verträge mehr.

Der Kunde ist bei 1&1 und hat auf die unmittelbaren Dienste des Netzanbieters keinerlei Einfluss. Der MVNO entscheidet wann, wo und welche Dienste er einkauft.
[1.1.1.1.1.1.1] grafkrolock antwortet auf sangyong
12.08.2019 14:42
Benutzer sangyong schrieb:
Daher unterschreibe ich bei diesen Anbietern keinerlei Verträge mehr.
Kann man so machen. Muss man aber nicht. Alles eine Preisfrage.

Ich zahle bei 1&1 für 3 GB und 100 Freiminuten (gibt's anderswo inzwischen auch mit Flatrate) meine 6,99 Euro. Klar kann man auch monatlich 10, 15 oder noch mehr Euro mehr drauflegen und hat die Gewissheit, immer beim Betreiber zu bleiben. Wem es das wert ist... Mir nicht, zumal ich VoLTE und WifiCall eigentlich nicht missen möchte, was auch bei Vodafone-LTE noch nicht dabei ist, wenn man nicht direkt bei denen ist. Vom miesen Vodafone-Netz im Schwarzwald und dem Allgäu gar nicht zu reden.
[1.1.1.1.1.1.1.1] sangyong antwortet auf grafkrolock
12.08.2019 14:44
Das Drama ist mir den Preisunterschied eines Gin-Tonics nicht mehr wert.


[1.1.1.1.2] 1328 antwortet auf sangyong
12.08.2019 16:18

einmal geändert am 12.08.2019 16:20
Und wenn wir ehrlich sind. Es geht nicht einmal ins direkte o2-Netz. Es geht in den angemieteten "Drillisch-Bereich". Kann man bei diesem wirklich von o2 sprechen.

Wenn ich mir das Gejammere von Drillisch-Kunden anhöre und der o2 Kunde daneben keine Probleme hat, dann beginnt bei mir das Kopfkino zu rotieren.
(Es ist schon interessant, das ich bei Drillisch-Kunden extrem viele Abbrüche bei Telefonaten habe)

Kann ich nicht besätigen, meien Frau hat ein WinSIm Karte also Driliisch und ich ein direkte O2 karte. Wir haben überall gleich gutes oder schlechtes Netz. Sowohl Daten als auch telefonie.
Manchmal liegt es auch einfach am Telefon. Die Antenne ist anders verbaut oder es ist einmal zu oft runtergefallen.

Schlechterstellung der Drillisch Kunden kann ich nicht erkennen, und selbst wenn das so wäre wäre es akzeptabel da die WinSim karte weniger als die hälfte meiner o2 Karte kostet.
[1.1.1.1.2.1] sangyong antwortet auf 1328
14.08.2019 22:07
Drillisch hat eine Kapazität gemietet. Ist die ausgelastet, wird es zwangsläufig Einbußen geben.

Hierzu müsste man aber genau wissen, wie das mit der Kapazität geregelt ist.

Aber warum sollte o2 in stark-frequentierten Gebieten einem "Konkurrenten" im eigenen Netz Vorrang geben. Ist die Zelle voll wird das o2 sicherlich nicht zu Lasten der eigenen Kunden hinnehmen.

Ich beziehe mich hier auf den Innenstadt-Bereich München und Gesprächsabbrüche mit Drillisch bekomme ich laufend mit.
[1.1.2] mikiscom antwortet auf sangyong
12.08.2019 16:55
Benutzer sangyong schrieb:
Benutzer machtdochnichts schrieb:
Benutzer sangyong schrieb:
Und am Ende landet man im o2 Netz.

Was nicht zwangsläufig schlecht sein muss!

Dann muss man das aber konkret kommunizieren. Der Kunde wechselt auf eine komplett unterschiedliche Infrastruktur.

Da muss er bei einem wirtschaftlich eigenständigen Anbieter aber ohne eigenes Netz halt mit rechnen. Wenn er z. B. Vodafone haben will, soll er doch gleich zu Vodafone oder firmeneigenen Unteranbietern (Otelo) gehen. Dann hat er nahezu die Garantie bis zum St. Nimmerleinstag in deren Netz zu bleiben. Kenne bisher nur eine Ausnahme bei einem Unteranbieter. (ich meine Base)

Da muss die Oma nur einen Uralt-Tarif haben, der ihr kostenlose Gespräche ins Vodafone Netzt garantiert und schwupps-diwupps gehen die Gespräche zu o2.

Dann zeig mir mal ne Oma mit nem Uralt-Tarif, die NICHT bei der Telekom ist. Omas mit Uralt-Tarifen sind uralt und zu uralt-Zeiten gab es im Festnetz nur die Telekom. Und wenn die jemals gewechselt hätten, hätten die auch später noch mal was gewechselt.

Das muss ins Anschreiben rein. Ohne jedwede Vernebelungs-Verschwurbelung- Textbausteine.

Damit würden die sich aber zu ner seriöse Firma machen, zulasten des Gewinns.