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Genauso wie Prof. Gerpott


VoLTEer schreibt am 03.02.2020 17:09
bin auch ich tief beunruhigt, daß die Politik dem mündigen, informierten Verbraucher die Möglichkeiten nimmt, mit einem Anbieter einen wirklich guten Vertrag zum beiderseitigen Vorteil abzuschließen.

Letztlich wird jemand wie ich, der mündige, informierte Verbraucher, draufzahlen.

Ich habe nix gegen die Monatskündigungsfrist, nix gegen die Drei-Monats-Laufzeit nach der Mindestlaufzeit. Auch die nachträgliche schriftliche Fixierung eines Telefonabschlusses ist völlig OK.


Das Verbot einer Zwei-Jahreslaufzeit halte ich aber für absoluten Schwachsinn, weil es den kreativen Anbietern die Möglichkeiten nehmen wird, mir weiterhin ein solch gutes Angebot zu machen wie bisher.

Am Black-Friday 2020 wird mein bisheriger Vertrag ausgelaufen sein....ich hoffe dann auf überragende Angebote wie beim Letzten. Hoffentlich hat die Politik bis dahin noch nicht verschlimmbessert!
[1] DcPS antwortet auf VoLTEer
03.02.2020 23:28
Benutzer VoLTEer schrieb:
bin auch ich tief beunruhigt, daß die Politik dem mündigen, informierten Verbraucher die Möglichkeiten nimmt, mit einem Anbieter einen wirklich guten Vertrag zum beiderseitigen Vorteil abzuschließen.

Letztlich wird jemand wie ich, der mündige, informierte Verbraucher, draufzahlen.

Ich habe nix gegen die Monatskündigungsfrist, nix gegen die Drei-Monats-Laufzeit nach der Mindestlaufzeit. Auch die nachträgliche schriftliche Fixierung eines Telefonabschlusses ist völlig OK.


Das Verbot einer Zwei-Jahreslaufzeit halte ich aber für absoluten Schwachsinn, weil es den kreativen Anbietern die Möglichkeiten nehmen wird, mir weiterhin ein solch gutes Angebot zu machen wie bisher.

Am Black-Friday 2020 wird mein bisheriger Vertrag ausgelaufen sein....ich hoffe dann auf überragende Angebote wie beim Letzten. Hoffentlich hat die Politik bis dahin noch nicht verschlimmbessert!

Wer bezahlt denn das für Sie gute Angebot?
Kann es sein, daß es die sind, die ihre Geräte ökologisch sinnvoll nutzen, sorgfältig damit umgehen? Eine Form der einseitigen Symbiose (Schmarotzen).
Funktioniert nicht, wenn alle das tun (was glücklicherweise aus ethischen und moralischen Motiven häufig vorkommt).
Fragen Sie sich selber, ob es nicht Gier und/oder Egoismus ist, der sie dazu verleitet?
Auch auf der Seite der Anbieter, die mittels genau diesen Eigenschaften ihre eigene Gier befriedigt?
Das wäre temporär hinnehmbar, wenn gesamtgesellschaftliche Entwicklungszwänge dahinterstehen. Die ist aber seit LTE gar nicht mehr der Fall (nur noch Konsolidierung wäre notwendig).
Die Anbieter nutzen nur ihre Monopolstellung aus, aber die CO2-Problematik wird da bremsen müssen. Der Staat hat das mit erkannt, er handelt aber wie immer erst, wenn es sachlich nicht mehr anders geht. Ressourcen sind endlich.

Schade, das es fast keine nur-Funktelefone mehr gibt. Der ganze Schnickschnack der Smartphones ist eine "eierlegende Wollmilchsau". Wer braucht das wirklich?
Der Weg führt dann zum "Visor" a la Enterprise. Realität passé.
[1.1] little-endian antwortet auf DcPS
03.02.2020 23:59
Benutzer DcPS schrieb:
Wer bezahlt denn das für Sie gute Angebot?

In aller Regel die, die aus diversen Gründen das Verhältnis von Nutzwert und Investition nicht optimieren.

Kann es sein, daß es die sind, die ihre Geräte ökologisch sinnvoll nutzen, sorgfältig damit umgehen?

Ich tippe da im Einzelfall eher auf Unwissenheit und Bequemlichkeit.

Der ganze Schnickschnack der Smartphones ist eine "eierlegende Wollmilchsau". Wer braucht das wirklich?

Die Haltung "wenn ich etwas nicht brauche, hat es der Rest der Welt auch nicht zu brauchen" ist zwar psychologisch nachvollziehbar, jedoch irrational.
[1.1.1] DcPS antwortet auf little-endian
04.02.2020 01:10
Benutzer little-endian schrieb:
Benutzer DcPS schrieb:
Wer bezahlt denn das für Sie gute Angebot?

In aller Regel die, die aus diversen Gründen das Verhältnis von Nutzwert und Investition nicht optimieren.

Kann es sein, daß es die sind, die ihre Geräte ökologisch sinnvoll nutzen, sorgfältig damit umgehen?

Ich tippe da im Einzelfall eher auf Unwissenheit und Bequemlichkeit.

Der ganze Schnickschnack der Smartphones ist eine "eierlegende Wollmilchsau". Wer braucht das wirklich?

Die Haltung "wenn ich etwas nicht brauche, hat es der Rest der Welt auch nicht zu brauchen" ist zwar psychologisch nachvollziehbar, jedoch irrational.

Der Nutzwert ist nicht so einfach objektivierbar. Der Investitionswert ist dagegen gut meßbar. Meine Outdoor-Handys von Samsung haben tatsächlich 10 Jahre gehalten, teilweise in Händen von Kindern. Keine Stromprobleme. Ausfall nach 10 Jahren: bei einem ist das Mikrofon kaputt, beim anderen fällt ein Anrufsignal aus.
Heute kostet das Handy 200€, danals 100€. Keine Stromprobleme, da Akkzwechsel möglich war. Bis auf die Spielfähigkeit waren alle Funjtiinen drin (die dort vorhandenen Soieke waren simpel).
Vergleichsweise Smartphones (Cat S60) halten etwa drei bis 4 Jahre, dann gibt es Akkuprobleme. Preis aber 600 € damals, 500€ heute. Gut, hat noch eine Infrarotkanera mehr, NFC und zwei Kameras statt einer.
Dafür habe ich Stromprobleme ( zwei Tage Ladezyklus statt zehn).
Nutzwert also eher negativ. Für mich. Nutzwert ist eben subjektiv.

Bequemlichkeit im Umgang mit TK ist eher ein Nutzwert. Unwissenheit steigt mit dem Grad der Komplexität. Primär dient jedes Produkt der Befriedigung objektiver Bedürfnisse. Ob So etwas wie Angeberei dazu gehört, Fetischismus? Sicherlich ist es sinnvoll, weniger Vielfalt herzustellen, was aber den Preis erhöht. Ist Ihnen aufgefallen, das solche guten Angebote immer hochpreisige Geräte betreffen (anfangs war das nicht so)?

Rational ist es, den objektiven Bedarf zu befriedigen. Sicherlich ist der nicht für alle ausreichend. Wer mehr will, soll aber dann bitte auch für die Mehrkosten aufkommen.
Nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

Und da schließt sich der Kreis. Individuelle, subjektive Verhaltensweisen sind nicht in gesamtgesellschaftlichem Interesse. Diesem hat der Staat aber zu dienen. Damit fängt er in immer stärkerem Maße an. Das dem ein entwicklungsbedingter Vorgang zugrunde liegt, der einfach so ist, vermag man bei Gesellschaftsphilosophen nachlesen. Das Menschen egoistisch sind, wurde im Kapitalismus zur Triebkraft umfunktioniert. Diese wird aber aufgrund der Produktivität gar nicht mehr so benötigt - das führt zu Veränderungen in menschlichen Verhaltensweisen. Langsam, aber stetig. Das Sein bestimmt das Bewußtsein.
[2] grafkrolock antwortet auf VoLTEer
04.02.2020 10:56

2x geändert, zuletzt am 04.02.2020 10:58
Benutzer VoLTEer schrieb:
bin auch ich tief beunruhigt, daß die Politik dem mündigen, informierten Verbraucher die Möglichkeiten nimmt, mit einem Anbieter einen wirklich guten Vertrag zum beiderseitigen Vorteil abzuschließen.
Und wie sieht so ein Vertrag aus? "Wirklich gut" aus Sicht des Verbrauchers wäre der doch dann, wenn die Monatsgebühr von der Anschlussgebühr getrennt wäre, d.h. der Kunde bezahlt dem Anbieter dessen Anschlussinvestitionen und löhnt danach nur noch für die laufenden Kosten.
Ich kann nicht erkennen, was gut daran sein soll, wenn Anschlusskosten oder ein Handy in der Monatsgebühr enthalten sind und somit auch dann weiter gezahlt werden müssen, wenn sie längst abgegolten sind. Der einzige, der davon etwas hat, ist der Anbieter - der Kunde jedenfalls nicht.
[2.1] VoLTEer antwortet auf grafkrolock
04.02.2020 15:52
Benutzer grafkrolock schrieb:
"Wirklich gut" aus Sicht des Verbrauchers wäre der doch dann, wenn die Monatsgebühr von der Anschlussgebühr getrennt wäre, d.h. der Kunde bezahlt dem Anbieter dessen Anschlussinvestitionen und löhnt danach nur noch für die laufenden Kosten.
Wie sich der Preis eines Produktes genau zusammensetzt, interessiert mich gar nicht. Für mich zählen nur das von mir gewünschte Produkt....und der Gesamtpreis


Und wie sieht so ein Vertrag aus?
Ich schaue immer mal rüber nach Österreich und vergleiche deren Preise auf durchblicker.at mit Unseren.
In der letzten Zeit haben wir aufgeholt. Mit einem bißchen Kreativität sind auch in Deutschland deren Preise möglich ;)


Aber all das ist gefährdet, wenn der Staat sich hier in das freie Spiel der Kräfte einmischt!
[2.1.1] grafkrolock antwortet auf VoLTEer
04.02.2020 16:04
Benutzer VoLTEer schrieb:
Wie sich der Preis eines Produktes genau zusammensetzt, interessiert mich gar nicht. Für mich zählen nur das von mir gewünschte Produkt....und der Gesamtpreis
Da widersprichst Du Dir aber gerade selbst. Kein Anbieter wird Dir schließlich ein "gutes Produkt" anbieten, das für Dich "gut" ist. Sein Interesse liegt allein darin, seinen Gewinn zu maximieren, sei es durch hohe Gebühren alleine oder durch langfristige Bindung des Kunden. Du selbst wirst von diesem Umstand niemals profitieren - außer wir hätten es mit einer Branche mit steigenden statt sinkenden Preisen zu tun.

Gäbe es die von mir angesprochene Transparenz und Trennung der Kosten, würdest Du schließlich keinen Cent schlechter fahren, wenn Du TROTZ kurzer Mindestlaufzeit fünf Jahre bei dem Unternehmen bleibst, falls das Angebot auf Deinen Bedarf passt.

Ich schaue immer mal rüber nach Österreich und vergleiche deren Preise auf durchblicker.at mit Unseren.
In Österreich sind die Subventionen von Anschlüssen und Geräte meines Wissens aber auch deutlich niedriger als hierzulande.
[2.1.1.1] VoLTEer antwortet auf grafkrolock
04.02.2020 18:33
Benutzer grafkrolock schrieb:
Da widersprichst Du Dir aber gerade selbst.
Ich denke eher, daß wir beiden von unterschiedlichen Standpunkten aneinander vorbeireden

In Österreich sind die Subventionen von Anschlüssen und Geräte meines Wissens aber auch deutlich niedriger als hierzulande.
Richtig!
Und genau deswegen bin ich so beunruhigt. Denn der entscheidende Satz wurde leider nicht mitzitiert:
Mit einem bißchen Kreativität sind auch in Deutschland deren Preise möglich ;)
Bißchen Kreativität....die alles entscheidenden Worte

Denn unsere Tarife an sich sind meist immer noch deutlich höher als in Österreich. Erst durch kreative Maßnahmen gerechnet über die zwei Jahre kommen wir in deren Nähe.
Wenn sie nur noch ein Jahr MVLZ dürfen, werden die Anbieter die Subventionierung in dieser Form einstellen, und die Tarife werden in der Gesamtrechnung wieder generell teurer. Jetzt haben wir mit ein bißchen Kundenaufmerksamkeit wenigstens die Möglichkeit, die Gesamtkosten zu verkleinern.
[3] A-Non antwortet auf VoLTEer
04.02.2020 11:43
Benutzer VoLTEer schrieb:
bin auch ich tief beunruhigt, daß die Politik dem mündigen, informierten Verbraucher die Möglichkeiten nimmt, mit einem Anbieter einen wirklich guten Vertrag zum beiderseitigen Vorteil abzuschließen.

Machen Sie sich bitte keine unnötigen Sorgen. Noch nie hat eine rechtliche Regelung ein Unternehmen auch nur mittelfristig davon abgehalten, eine Steuer auf Doofheit zu erheben, und damit die Verlustverträge von Leuten mit krimineller Energie am anderen Ende der Skala zu finanzieren.
[4] abrazzo antwortet auf VoLTEer
04.02.2020 14:16
Benutzer VoLTEer schrieb:
bin auch ich tief beunruhigt, daß die Politik dem mündigen, informierten Verbraucher die Möglichkeiten nimmt, mit einem Anbieter einen wirklich guten Vertrag zum beiderseitigen Vorteil abzuschließen.

Die Politik schützt endlich mal diejenigen, die von den Anbietern mit langen Laufzeitverträgen über den Tisch gezogen werden.

Letztlich wird jemand wie ich, der mündige, informierte Verbraucher, draufzahlen.

Das mag vielleicht so sein, ist aber nicht das Verschulden der Politik, sondern der Habgier der Unternehmen geschuldet, die die langen Laufzeiten schamlos ausnutzen, um möglichst viel aus den Kunden raus zu holen.

Die Anbieter können es sich nicht leisten, nur Verträge mit mündigen, informierten Kunden zu machen, sie setzen alles daran, möglichst viele Verträge mit Kunden zu machen, die auf Werbeversprechen hereinfallen.

Das Verbot einer Zwei-Jahreslaufzeit halte ich aber für absoluten Schwachsinn, weil es den kreativen Anbietern die Möglichkeiten nehmen wird, mir weiterhin ein solch gutes Angebot zu machen wie bisher.

Das mag tatsächlich passieren, aber die guten Angebote, die Sie in Anspruch nehmen möchten, werden erst durch die vielen Kunden ermöglicht, die über den Tisch gezogen werden. (Und ich hoffe, dass sie jetzt nicht mit dem "Selbst-Schuld" Argument kommen. Denn die Unternehmen verschleiern und tricksen hoch professionell).

Hoffentlich hat die Politik bis dahin noch nicht verschlimmbessert!

Wie gesagt, die Politik ist nicht nur für das Wohl der Unternehmen zuständig, auf das in meinen Augen schon viel zu viel Rücksicht genommen wird. Endlich wird jetzt mal etwas für Otto Normalverbraucher getan, der sowieso durch die hohen Preise den Unternehmen satte Gewinne beschert. Mit Leuten wie Ihnen, die sich Rosinen aus all den Angeboten rauspicken, wären die Unternehmen nicht in der Lage soviel Gewinne einzufahren.
[4.1] VoLTEer antwortet auf abrazzo
04.02.2020 15:36
Benutzer abrazzo schrieb:
Letztlich wird jemand wie ich, der mündige, informierte Verbraucher, draufzahlen.

Das mag vielleicht so sein, ist aber nicht das Verschulden der Politik, sondern der Habgier der Unternehmen geschuldet, die die langen Laufzeiten schamlos ausnutzen, um möglichst viel aus den Kunden raus zu holen.
Natürlich ist die Grundintention jedes normalen Unternehmens in der freien Marktwirtschaft, den Gewinn zu maximieren. Und das kann durchaus extreme Züge annehmen, wenn der Markt es hergibt. Apple z.B. hat ja allen Ernstes die unglaubliche Umsatzrendite von über 23 Prozent. Aber hat man jemals die Apple-Jünger wütend gesehen?!

Aber als Verbraucher habe ich meiner Ansicht nach auch die Pflicht, erstens mich über die aktuelle Preissituation umfassend zu informieren, und zweitens evtl. auch mal "Nein" zu sagen und den Konsum zu verweigern, wenn ich kein adäquates Angebot erhalte.
Das kann ich dann habgierig und schamlos nennen....es nützt aber in der Situation nichts, wenn es doch konsumiert wird. Ich selber würde hier aber klare Kante zeigen.

Die Anbieter können es sich nicht leisten, nur Verträge mit mündigen, informierten Kunden zu machen, sie setzen alles daran, möglichst viele Verträge mit Kunden zu machen, die auf Werbeversprechen hereinfallen.
Da sprechen sie natürlich ein wahres Wort gelassen aus!
Letztendlich, dass weiß ich selber, profitiere ich von anderen, die mehr Deckungsbeitrag in die Gesamtkalkulation einbringen.

Aber was kann ich dafür, daß viele Leute zu bequem sind, Preise zu vergleichen, und auch ein Produkt unbedingt jetzt haben müssen, statt ein klein wenig abzuwarten (im TK-Bereich meist das Quartalsende).


Ich habe es schon öfters gehört, und auch in meinem Bekanntenkreis so jemanden, der behauptet:

Ihm sind die Benzinpreise egal, er tankt immer für 30€

Mal abgesehen von der verschwendeten Lebenszeit durch häufigeres Tanken ist das Nichtvergleichen der Preise an der Tanke fahrlässig.
Ich habe kein Mitleid mit Leuten mit dieser bequemen Lebenseinstellung.

(Und ich hoffe, dass sie jetzt nicht mit dem "Selbst-Schuld" Argument kommen.
Mist....erwischt....ich habs (oben) getan :)

Endlich wird jetzt mal etwas für Otto Normalverbraucher getan, der sowieso durch die hohen Preise den Unternehmen satte Gewinne beschert. Mit Leuten wie Ihnen, die sich Rosinen aus all den Angeboten rauspicken, wären die Unternehmen nicht in der Lage soviel Gewinne einzufahren.
Es entstände tatsächlich zusätzlicher Druck auf die Unternehmen, sich etwas einfallen zu lassen, um die Gewinne wieder steigen zu lassen.
So etwas nennt man Fortschritt.



Aber sie haben sehr seriös Argumentiert. Und deswegen bin ich sicher, daß auch sie die Lösung denken können. Nicht immer ist der direkte Weg der Beste ;)

Nächster Termin für die Suche:
Um die Mitte des März ;)
[4.1.1] abrazzo antwortet auf VoLTEer
05.02.2020 05:36
Benutzer VoLTEer schrieb:

Aber als Verbraucher habe ich meiner Ansicht nach auch die Pflicht, erstens mich über die aktuelle Preissituation umfassend zu informieren, und zweitens evtl. auch mal "Nein" zu sagen und den Konsum zu verweigern, wenn ich kein adäquates Angebot erhalte.

Da stimme ich im Prinzip zu. Nur die Unternehmen tun alles, um Preise und Bedingungen zu verschleiern. Und für den "normalen" Bürger, der vielleicht alle zwei Jahre sich um einen neuen Vertrag kümmern muss, ist es schlicht nicht möglich, alle Fallstricke zu finden. Das kann nur derjenige, der ständig mit der Materie arbeitet. Sei es aus Interesse, wie hier sicher viele Leute, oder auch beruflich.

Ich selbst bezeichne mich ebenfalls als aufgeklärt und mündig. Ich habe bei 1&1 vor Abschluß eines neuen DSL-Vertrages versucht alles zu klären. Ich habe an zwei Stellen die Preisangabe "Telefon-Flatrate inkl." gefunden. Keine Unterscheidung zwischen Festnetz und Mobil. Kein Sternchen an der Preisangabe. Trotzdem galt die Angabe nur für Festnetztelefonate. Das stand dann irgendwo am Ende einer langen Preisliste. Also für mich legaler Betrug. Und sowas rechtfertigt, erfordert allemal das Eingreifen der Politik.


(Und ich hoffe, dass sie jetzt nicht mit dem "Selbst-Schuld" Argument kommen.
Mist....erwischt....ich habs (oben) getan :)

Das ist schade, disqualifiziert es doch jedes gute Argument, denn Sie können ja nicht wissen, wieviel Energie der Kunde aufgewendet hat. Und es setzt immer Augenhöhe beim Vertragsabschluß voraus. Aber es gibt keine Augenhöhe.