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18.02.2019 - 10:17
Vorausbezahlt

USA: Google verkauft Prepaid-SIM jetzt auch im Laden

"Roam like at home" in mehr als 200 Ländern

Google tritt seit vier Jahren in den USA auch als virtu­eller Mobil­funk-Netz­be­treiber auf. Dabei wird das Project FI, wie sich das Angebot zunächst nannte, sukzes­sive ausge­baut. Waren die SIM-Karten zum Start 2015 nur auf Einla­dung erhält­lich, so konnten diese in den vergan­genen Jahren in den Verei­nigten Staaten online erworben werden. Jetzt gibt es Google FI, wie sich der Prepaid-Tarif mitt­ler­weile nennt, auch im statio­nären Handel.

Google FI ist bei Best Buy erhält­lich, einer Art Medi­a­Markt oder Saturn in den USA. Damit sind die Star­ter­sets fast überall im Land auch in Laden­ge­schäften zu bekommen. Somit ist Google FI auch für inter­es­sierte Touristen zugäng­lich, für die die Online-Bestel­lung weniger prak­ti­kabel war.

Der Tarif ist inso­fern inter­es­sant, als Google gleich drei Mobil­funk­netze mitnutzt. Neben T-Mobile sind das Sprint und US Cellular. Ist eines der Netze am Aufent­haltsort nicht verfügbar, so wählt sich das Smart­phone bei einem der beiden anderen Google-FI-Partner ein, sofern das Smart­phone den jewei­ligen Netz­stan­dard und die passenden Frequenz­be­reiche beherrscht. Aktuell listet Google auf seiner FI-Webseite nur die eigenen Pixel-Handys sowie Geräte von Moto­rola und LG als voll­ständig kompa­tibel.

Auch VoLTE-Nutzung möglich

Google FI bei Best Buy

Google FI bei Best Buy
Grafik/Logo: Google, Montage: teltarif.de

Vor zwei Jahren hat Google seinen Prepaid-Tarif zudem mit der Möglich­keit aufge­wertet, neben GSM und UMTS auch über LTE zu tele­fo­nieren. Ein Blick auf den deut­schen Mobil­funk­markt zeigt, dass das keine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist. Während Telefónica auch Besit­zern von Prepaid­karten die VoLTE- und WiFi-Calling-Nutzung anbietet, sind diese stan­dard­mäßig in den Netzen von Telekom und Voda­fone nur für Vertrags­kunden verfügbar.

Span­nend ist Google FI aber auch dank "Roam like at home" in mehr als 200 Ländern. Auch in Deutsch­land lässt sich der Tarif nutzen. Kunden zahlen monat­lich 20 US-Dollar für eine Sprach- und SMS-Flat­rate. Wird eine zweite Leitung - etwa für ein weiteres Fami­li­en­mit­glied - hinzu­ge­bucht, so schlägt die Flat­rate mit 15 Dollar auf.

Die Rege­lung für die mobile Internet-Nutzung erin­nert an Voda­fone IN oder die cong­star Fair Flat. Hier zahlen die Kunden jeweils so viel, wie sie wirk­lich verbrau­chen. 1 GB schlägt mit 10 Dollar zu Buche. Die Abrech­nung erfolgt in 0,1-GB-Schritten. Für 6 GB werden demnach 60 Dollar fällig. Darüber­hin­aus­ge­hendes Daten­vo­lumen wird nicht weiter berechnet, wobei die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit ab einem Verbrauch von 15 GB gedros­selt wird.  Für den bereits erwähnten Tarif Voda­fone IN gibt es derzeit eine Neukunden-Aktion, über die wir in einer weiteren Meldung berichten.


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