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10.05.2019 - 13:21
Münzen statt digital

Neue Zahlungsoption: Google Play nimmt bald Bargeld

Bezahlung abseits von Kreditkarte und Co.

Google hat eine neue Bezahl­me­thode für den Play Store in Vorbe­rei­tung, in Zukunft sollen die Kauf­ge­schäfte auch mit Bargeld funk­tio­nieren. Die Firma möchte mit dem zusätz­li­chen Verfahren Regionen errei­chen, in denen sich Kredit­karten- und Online-Zahlungen noch nicht etabliert haben. Das Ganze wird dann als Option namens „Ausste­hende Trans­ak­tionen“ beim Kauf­ab­schluss von Apps, Spielen, Musik, Filmen und Diensten ange­boten. Der Käufer erhält anschlie­ßend einen Code, den er bei einem koope­rie­renden Laden­ge­schäft vorzeigen und die Zahlung mit Münzen oder Scheinen tätigen kann.

Google offe­riert bald analoge Play-Store-Trans­ak­tionen

So sieht ein Code für die Bargeldzahlung in Google Play aus

So sieht ein Code für die Bargeldzahlung in Google Play aus
Google / TechCrunch

Im Rahmen der Entwick­ler­kon­fe­renz I/O 2019 hat der Such­ma­schinen-Konzern eine zusätz­liche Bezahl­me­thode für seinen digi­talen Shop ange­kün­digt. „Wir wissen, dass Schwel­len­märkte ein essen­ti­eller Wachs­tums­be­reich für alle sind, weshalb wir uns freuen, die „Ausste­henden Trans­ak­tionen“ anzu­kün­digen“, verlaut­bart Aurash Mahbod, Director of Engi­nee­ring, der sich für die Abtei­lung Play Store und Games von Google Play verant­wort­lich zeichnet. „Das ist eine neue Art von verzö­gerten Zahlungen, wie Bargeld, Über­wei­sung und Last­schrift“, führt er aus. An der virtu­ellen Kasse der App- und Medien-Platt­form sowie inner­halb von Anwen­dungen hat der User dann die Möglich­keit, diese alter­na­tive Bezahl­me­thode zu wählen. In einem in der Nähe befind­li­chen Laden­ge­schäft lässt sich der ausste­hende Betrag mit der jewei­ligen Landes­wäh­rung beglei­chen.

Weitere Details zur Google-Play-Bargeld­zah­lung

Adieu, Taschengeld. Hier wird ein Spiel mit Bargeld erworben

Adieu, Taschengeld. Hier wird ein Spiel mit Bargeld erworben
Google / TechCrunch

Bereits zehn Minuten nach der Trans­ak­tion soll der Nutzer im Regel­fall auf seinen Kauf zugreifen können und eine Rech­nung via E-Mail erhalten. Aller­dings steht im Klein­ge­druckten, dass die Prozedur in Ausnah­me­fällen bis zu 48 Stunden dauert. Des Weiteren ist die Rück­erstat­tung einge­schränkt. Ist man mit seinem Erwerb nicht zufrieden und möchte im Rahmen der Nutzungs­be­din­gungen zurück­treten, wird der Betrag als Play-Store-Guthaben gutge­schrieben. Eine Bargeld­aus­zah­lung gibt es bei der Rück­gabe nicht. Der Code für die Zahlung lässt sich übri­gens umge­hend mit einem dedi­zierten Button als Screen­shot sichern. In welchen Ländern „Ausste­hende Trans­ak­tionen“ einge­führt wird, ist noch nicht bekannt. Abseits von Schwel­len­märkten dürfte eben­falls Inter­esse an dieser Art der Bezah­lung bestehen. Beispiels­weise könnten Kinder und Jugend­liche auf diese Weise ihr Taschen­geld in neue Spiele oder Fort­nite-Skins inves­tieren. (via Tech­Crunch)


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