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Verkauf

Rückkaufportale: Handy & Tablet gebraucht verkaufen

Alte Hardware wie iPhone & iPad online verkaufen

Neues Smart­phone oder Tablet bekommen? Wohin nun mit der alten Hard­ware? Ab in die heimi­sche Schub­lade, verschenken oder (falls defekt) repa­rieren? Wenn sich eine Repa­ratur nicht mehr lohnt, ist die fach­ge­rechte Entsor­gung Pflicht. Für funktions­tüchtige Geräte ist der Weiter­ver­kauf ressourcen­schonender und kann durchaus noch lukrativ sein, je nach Zustand und Ausstat­tung.

Verschie­dene Rück­kauf­por­tale, auch Ankauf­por­tale genannt, bieten die Möglich­keit, unkom­pli­ziert und ohne großen Auf­wand zu einem vom Ankäufer fest­ge­setzten Preis zu verkaufen. Das ist ein großer Vorteil gegen­über den diversen Online-Aukti­ons­por­talen wie eBay, denn dort muss sich der private Verkäufer recht zeit­in­tensiv und auf eigenes Risiko neben der Regis­trie­rung, auch um das Inserat und wahl­weise um die Auktion oder den Verkauf, den anschlie­ßenden Versand sowie die Einhal­tung spezi­fi­scher Anbieter-Richt­li­nien kümmern und ge­ge­benen­falls sogar noch eine Verkaufs­ge­bühr bezahlen.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie der Arti­kel­preis auf Ankauf­por­talen ermit­telt wird, wie der Online-Verkauf im Detail von­statten­geht und was es dabei zu beachten gilt. Wir gehen außerdem der Frage nach, welche Kunden­daten ange­geben werden müssen und wie Sie Ihr Smart­phone oder Tablet für den Verkauf vorbe­reiten. Zudem hat teltarif.de für Sie acht namhafte Ankauf­por­tale genauer unter die Lupe genommen: Welche Kondi­tionen die einzelnen Anbieter für Ankauf, Versand und Auszah­lung bieten, können Sie der Vergleichs­ta­belle entnehmen.

So funk­tio­nieren Rück­kauf­por­tale

Informationen zu Rückkaufportalen

Informationen zu Rückkaufportalen
Fotos: Pixabay - Skitterphoto/teltarif.de, Montage: teltarif.de

Um ein Angebot einzu­holen, geben Interes­sen­ten die Modell­be­zeich­nung sowie den Herstel­ler­namen oder die Modell­nummer des Gerätes (die EAN findet sich auf der Rück­seite der Origi­nal­ver­pa­ckung unter dem Barcode) in die entspre­chende Angebots­suchmaske des jewei­ligen Anbieter-Portals ein. Schneller geht es (wenn möglich) durch Scannen des Barcodes per Smart­phone, wofür die entspre­chende App instal­liert sein muss. Nach der Angabe weiterer Details, unter anderem zum Geräte­zustand, der Funk­tio­na­lität (zum Beispiel: Gibt es einen SIM-lock?), der Voll­stän­dig­keit sowie dem vorhan­denen Zubehör, erhält der Nutzer einen Preis­vor­schlag.

Wird der Kauf­vor­schlag bestä­tigt, kann nach Angabe der eigenen Rech­nungs- und Versand­daten zumeist ein Versan­d­eti­kett gedruckt und die Ware sicher verpackt an den Anbieter versendet werden – häufig kosten­frei, teil­weise sogar inklu­sive Paket­abholung, bei einigen Anbie­tern jedoch erst ab einem spezi­fi­schen Waren­wert oder einer bestimmten Artikel­anzahl ohne zusätz­liche Kosten.

Der tatsäch­liche Rück­kauf­wert wird erst jetzt vor Ort beim jewei­ligen Anbieter durch eine tech­ni­sche Gerä­te­prü­fung fest­ge­stellt. Falsche oder fehler­hafte Angaben können eine erheb­liche Minde­rung des Kauf­preises nach sich ziehen. Eine vorher­ge­hen­de objek­tive und ehrliche Einschät­zung schützt daher vor Enttäu­schung. Die unsach­gemäße Öffnung der Geräte sowie eine ander­wei­tige Mani­pu­la­tion an der Hard­ware oder Soft­ware führt mögli­cher­weise sogar dazu, dass der Artikel nicht ange­kauft und wieder zurück­geschickt wird. Befindet sich die Ware im Original­zustand oder kann eine bestehende Garantie oder Gewähr­leis­tung durch einen Kauf­beleg nach­gewiesen werden, bringt dies zusätz­liche Plus­punkte.

Wenn der ermit­telte Ankauf­preis für den Nutzer akzep­tabel ist, kann er den Verkauf bestä­tigen und bekommt sein Geld im Durch­schnitt nach zwei bis sieben Tagen, maximal aber zehn Tage nach Waren­eingang auf sein Konto über­wiesen – die Bezah­lung über Paypal, in Form von Guthaben oder Gutscheinen ist teil­weise als Option möglich.

Das gibt es beim Verkauf über Rück­kauf­por­tale zu beachten

Nicht alle Anbieter nehmen jede Hard­ware an: Einige Portale haben sich auf den Ankauf bestimmter Modelle spezia­li­siert, andere nehmen wiederum alle, sogar sehr alte und defekte Geräte entgegen: Diese werden je nach Bedarf dann wieder­auf­berei­tet, recy­celt sowie auf Anfrage auch kostenlos entsorgt.

Um schon im Vorfeld das passende Rück­kauf­por­tal mit den güns­tigsten Kondi­tionen und viel­ver­spre­chendsten Preisen zu ermit­teln, sollte der Nutzer mögliche Preis­unter­schiede auf mehreren bevor­zugten Portalen über einen längeren Zeit­raum im Auge behalten, denn die gezahlten Ankauf­preise können teils erheb­lich schwanken.

Zum Preis­ver­gleich können auch entspre­chende Vergleichs­portale genutzt werden - eine Auswahl ist in der neben stehenden Box gelistet. Beachten Sie dabei, dass ein auf Vergleichs­portalen gefun­denes Angebot auch schon wieder veraltet sein kann, denn die Preise ändern sich manchmal täglich bei den jewei­ligen Ankäu­fern. Gibt es beispiels­weise eine Neu­erscheinung in der Produkt­linie des Geräte-Herstel­lers, verlieren alte Modelle schnell an Wert.

Erfahrungs­berichte von Kunden weisen häufiger darauf hin, dass es bei einem Verkauf ihrer Geräte auf einzelnen Rück­kauf­por­talen zu Unre­gel­mä­ßig­keiten gekommen sein soll. Teil­weise geben Kunden an, sie hätten die Rück­mel­dung erhalten, ihre Geräte wären beim Anbieter nicht ange­kommen und da das Risiko beim Verkäufer liegen würde, könne der Preis nicht erstattet werden. Andere Berichte enthalten Beschwerden, dass nach der Geräte­prüfung ein Produkt wegen angeb­li­cher Mängel preis­lich extrem herun­ter­ge­stuft wurde oder dass Kunden länger als ange­geben (teil­weise wochen­lang) auf die Bear­bei­tung und Prüfung ihrer Artikel oder ihre Geld­aus­zah­lung warten mussten. Bei entspre­chenden Bedenken sollte daher im Vorfeld eine weiter­ge­hende Recherche über das jewei­lige Rück­kauf­portal erfolgen.

Erfor­der­liche Kunden­daten und was Sie vor dem Verkauf tun sollten

Auf wenigen Rück­kauf­por­talen kann der Verkauf relativ anonym erfolgen. Ein erstes Angebot kann zumeist ohne die Angabe persön­li­cher Daten einge­holt werden. Für alle weiteren Schritte – wie die Gerä­te­prü­fung, den Versand und Verkauf – ist es hingegen über­wie­gend erfor­der­lich, sich als Kunde zu regis­trieren und ein Online­profil anzu­legen: Danach kann der Nutzer sich aber beispiels­weise per E-Mail über den Bear­bei­tungs­stand infor­mieren lassen. Für den Verkauf von Smart­phones und Handys ist teil­weise die Angabe weiterer Daten wie beispiels­weise der IMEI-Nummer vonnöten. Diese dient der eindeu­tigen Iden­ti­fi­zie­rung des Gerätes und ist auf der Rück­seite der Origi­nal­ver­pa­ckung oder dem Rech­nungs­beleg vermerkt, befindet sich bei älteren Handy­mo­dellen unter dem Akku oder kann bei Handys und Smart­phones mit der Tasten­kom­bi­na­tion *#06# abge­fragt werden.

Vor dem Post­ver­sand sind einige vorbe­rei­tenden Schritte erfor­der­lich: So sollten alle persön­li­chen Daten vom Gerät gesi­chert, gelöscht oder dieses auf den Werks­zustand zurück­ge­setzt werden. Einige Rückkauf­portale bieten dafür zwar einen zumeist kosten­pflich­tigen Extra-Service an, güns­tiger ist es jedoch, Kontakt­daten, Fotos und Videos selbst zu löschen, gegebenen­falls unter Verwen­dung einer entspre­chenden Soft­ware. Eine gründ­liche Reini­gung des Geräts erhöht zudem den Markt­wert – auf teltarif.de finden Sie hilf­reiche Tipps für die spezi­elle Reini­gung von Smart­phone, Tablet und Co.

Rück­kauf­por­tale im Vergleich

Die Über­sichts­ta­belle zum Vergleich verschie­dener Rück­kauf­por­tale und ihrer jewei­ligen Ankauf­moda­li­täten der folgenden Anbieter finden Sie in der Desk­top­ver­sion von teltarif.de:

  1. duver­kaufst
  2. zoxz.de
  3. rebuy.de
  4. WIRKAU­FENS
  5. FLIP4NEW