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Aufwertung

Das Smartphone erweitern: Apps bringen neue Funktionen

Newsreader, Instant Messenger, Zusatz-Browser und vieles mehr

Apps sind vom Tablet oder Smart­phone kaum mehr wegzu­denken. Mit der Vorstel­lung des App Stores für das iPhone hat Apple die Programme für mobile Geräte populär gemacht - aber nicht erfunden. Apps ließen sich schon auf Symbian-Geräten instal­lieren. Dank der mobilen Ausgabe von Java, der Java Micro Edition (JME), können auch klas­sische Handys Apps ausführen - der Opera Mini Browser ist ein bekanntes Beispiel. Für Symbian war das Angebot aller­dings deut­lich größer. Auch mobile Platt­formen wie das "alte" Windows Mobile, Black­berry OS oder Palm OS unter­stützten Apps.

Mit iOS 2.0 wurde auf dem iPhone der Apps­tore einge­führt. Mit dieser zentralen Anlauf­stelle zur Instal­lation und Verwal­tung der Apps begann der Siegeszug der Smart­phone-Apps. Dem Beispiel von Apple sind später alle großen Anbieter von Smart­phone-Betriebs­systemen gefolgt. Zusammen bilden Betriebs­system und App Store die Platt­form, auf der die Apps laufen. Für Nutzer bedeutet dies: Gekaufte Apps laufen auf allen Geräten einer Platt­form. Aller­dings können gekaufte Apps nicht auf anderen Platt­formen ausge­führt werden - selbst wenn sie vom glei­chen Entwickler stammen. Neben dem Apple-Apps­tore posi­tioniert sich vor allem der zum Google-Betriebs­system Android gehö­rige Apps­tore namens Google Play Store als Konkur­rent. Zum Thema Apps­tores erfahren Sie mehr auf unser Ratgeber-Seite zum Thema.

Von herkömm­licher Computer-Soft­ware unter­scheiden sich Apps in zwei Berei­chen. Apps sind meis­tens nur für einen ganz bestimmten Zweck gedacht. Nur wenige sind wahre Alles­könner. Deswegen sind die Preise der meisten Apps deut­lich geringer. Viele sind sogar kostenlos, manchmal aller­dings mit Werbung finan­ziert. Die kosten­pflich­tigen Apps kosten selten mehr als 3 Euro. Aller­dings können manche Apps auch zwei- oder drei­stel­lige Beträge kosten.

Apps für alle Lebens­lagen

Apps bringen neue Funktionen auf das Smartphone - Wir erklären das Konzept

Apps bringen neue Funktionen auf das Smartphone - Wir erklären das Konzept
Bild: ra2 studio-fotolia.com, Logos: Apple/Google, Montage: teltarif.de

In den Apps­tores gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Je nach Bedarf können sich Smart­phone-Besitzer mit entspre­chender Soft­ware einde­cken. In den Apps­tores finden sich dabei beispiels­weise Navi­gati­onsapps, die das Handy zu einem nütz­lichen Begleiter im Alltag machen. Navi-Apps gehören dabei nicht zu den preis­wertesten Appli­kationen. Für entspre­chende Soft­ware kann der Kunde schon einmal einen hohen zwei­stel­ligen Euro-Betrag bezahlen. Neben Appli­kationen, die dem Handy-Nutzer den Weg weisen, finden sich auch Programme, mit deren Hilfe gerade geschos­sene Fotos bear­beitet und verbreitet werden können.

Im Allge­meinen finden sich viele Apps, die darauf ausge­legt sind, mit anderen Nutzern zu inter­agieren. Gerade in Zeiten von Face­book und Co. sind entspre­chende Apps beliebt, die es erlauben, anderen Nutzern mitzu­teilen, wo man sich aufhält und was man im Moment isst. Letz­tere Nach­richt lässt sich natür­lich auch ideal über einen der zahl­reichen Twitter-Clients verbreiten. Neben diesen Programmen exis­tieren auch die altbe­kannten RSS-Reader in den Apps­tores weiter. Zeitungen bieten neben diesen News-Feeds auch eigene Apps an, die den exklu­siven Zugriff auf ihre Online-Ange­bote ermög­lichen - oftmals mit Benach­rich­tigungen über Eilmel­dungen.

Die größte Zahl an Zusatz­soft­ware dürften aber Spiele ausma­chen. Neben anspruchs­vollen Rätseln oder anderen Spielen finden sich auch inno­vative Spiel­konzepte wie das Abrollen einer Klopa­pier­rolle nach Zeit.

Kurio­sitäten in den Apps­tores

In den Apps­tores der verschie­denen mobilen Betriebs­systeme tauchen auch ab und zu allerlei Kurio­sitäten auf. Im August 2008 fand sich in Apples Apps­tore eine App namens "I Am Rich". Das Programm kostete 999,99 Dollar und zeigte dann nur einen kurzen Text auf dem Bild­schirm des iPhones an. Die App wurde jedoch schnell wieder aus dem Programm-Reper­toire des kali­forni­schen Unter­nehmens entfernt. Neben solchen Apps finden sich allerlei Spaß­programme in den Apps­tores. So finden sich neben virtu­ellen Bier­gläsern, die ausge­trunken werden können, digi­tale Furz­kissen und Programme, die das Zerbre­chen des Smart­phones simu­lieren.

App-Sicher­heit: Kontroll­mecha­nismen der Betreiber

Bevor Apps in die App Stores gelangen, werden sie meist von den Betrei­bern auf schäd­liche Inhalte geprüft. So könnten Apps auf Daten des Nutzers zugreifen und diese unge­fragt an den Entwickler senden. Ebenso wäre das Senden von Premium-SMS möglich. In solchen Fällen wird von Schad­soft­ware gespro­chen. Apple setzt auf restrik­tive Prüfung der Apps. Aller­dings kommt es dabei auch vor, dass Apple Apps ablehnt, weil diese inhalt­lich uner­wünscht sind: Das können neben Erotik-Apps auch solche sein, die Dienste anbieten, die Apple im Betriebs­system inte­griert hat. Denn Konkur­renz duldet Apple nur ungern. Auch Google über­prüft Einrei­chungen in den Play Store. Aller­dings wird eine App ledig­lich auto­mati­siert auf Schad­soft­ware gescannt. Dabei rutschen manchmal Apps durch. Betrüger nutzen manchmal sogar den Namen bekannter Apps, um ihre Schad­soft­ware unter die Nutzer zu bringen.

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