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12.09.2017 - 17:00
Ausprobiert

Honor 6A im Handy-Test: So viel Leistung gibt es für 150 Euro

Handy unterstützt Dual-SIM und VoLTE

Inhaltsverzeichnis:

  1. Verarbeitung, Display, System & Telefonie
  2. Leistung, Kamera, Akku & Fazit
  3. Alles auf einer Seite lesen

Honor hat mit dem Honor 6A ein neues, günstiges Smartphone im Angebot. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 169 Euro, viele Online-Shops bieten das Gerät aber bereits zu Preisen um 150 Euro an. Doch wie viel Leistung ist von einem so günstigen Smartphone zu erwarten? Wir haben uns das Honor 6A im Test näher angesehen.

Gehäuse mit Einsparungen, aber guter Verarbeitung

Honor 6A im Handy-Test

Honor 6A im Handy-Test
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Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Bei einem Smartphone dieser Preisklasse müssen Nutzer meist Abstriche machen. So wundert es auch nicht, dass das Honor 6A ohne Fingerabdrucksensor auskommen muss. Das Design ist schlicht und praktikabel - auf optische Highlights wie ein gebogenes oder gar randloses Display wurde verzichtet. Auch bei der Materialwahl machen sich Einsparungen bemerkbar, denn das Gehäuse ist nicht vollständig aus Metall gefertigt. Ober- und unterhalb der Rückseite aus Aluminium finden sich Kunststoffeinsätze und auch der Rahmen besteht aus Kunststoff. Dadurch wirkt das Honor 6A zwar nicht so hochwertig wie teurere Modelle des Herstellers, die Verwendung von Kunststoff spart jedoch Gewicht ein. Mit gerade einmal 142 Gramm ist das Honor 6A angenehm leicht.

Honor 6A
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Das Smartphone ist gut verarbeitet - sichtbare Spalten oder Lücken zwischen den Bauteilen fanden wir bei unserem Testgerät nicht. Durch die geschwungenen Seiten liegt das Honor 6A gut in der Hand und mit einer Größe von 71 mal 144 mal 8 Millimeter ist das Gerät vergleichsweise kompakt. Auch im Einhandbetrieb sind die seitlichen Tasten bequem zu erreichen, die Zugänge für den microUSB-Stecker des Ladekabels sowie für die Klinkenbuchse eines Kopfhörers sind sauber aus dem Rahmen gefräst und nicht scharfkantig. Durch die eher matte Metallrückseite ist das Smartphone zudem unanfällig für Fingerabdrücke.

Honor 6A im Handy-Test

Der Fingerabdrucksensor wurde beim Honor 6A eingespart.
Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Kompaktes Display mit natürlicher Farbwiedergabe

Das IPS-Display des Honor 6A misst 5 Zoll in der Diagonale und löst 720 mal 1280 Pixel auf. Die Auflösung ist nicht überragend, geht für ein Display dieser Größe sowie für ein Gerät dieser Preisklasse aber vollkommen in Ordnung. Der Bildschirm besticht durch eine angenehm natürliche Farbwiedergabe, die sich auch im Delta-E-Wert von 5,11 widerspiegelt. Denn je kleiner der Wert, desto mehr liegt die Farbwiedergabe am Ideal. Der Kontrast liegt mit 769:1 im Rahmen. Immerhin lassen sich bei der Darstellung kaum einzelne Pixel erkennen.

Honor 6A im Handy-Test

CIE-Diagramm attestiert dem Honor 6A eine naturgetreue Farbwiedergabe.
Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Die Blickwinkelstabilität ist gut, nimmt bei besonders schräger Sicht aber etwas ab. Auch bei der maximalen Helligkeit ist noch Luft nach oben. Mit 326 cd/m² leuchtet das Display zwar hell genug, um es im Inneren von Gebäuden oder im Schatten gut ablesen zu können, gegen direktes Sonnenlicht kommt die Leuchtkraft aber nicht an. Erfreulich ist die Sensibilität des Touchscreens, der auf Eingaben zügig reagiert.

Honor 6A im Handy-Test

Die Blickwinkel des Displays sind einigermaßen stabil, der Bildschirm wird bei sehr schräger Sicht allerdings etwas dunkel.
Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Aktuelles Betriebssystem und kaum App-Spam

Auf dem Honor 6A läuft Android 7.0 Nougat mit Emui 5.1. Nutzer arbeiten somit mit einem recht aktuellen System. Die Oberfläche ist ab Werk so eingestellt, dass alle Apps direkt auf dem Homescreen abgelegt werden. Im Menü kann der Nutzer auf Wunsch aber auch einen klassischen App Drawer als zentralen Sammelplatz für Anwendungen anlegen. Emui 5.1 unterstützt zudem die App-Klonung und ermöglicht somit die Nutzung von Diensten wie WhatsApp und Facebook mit zwei unterschiedlichen Accounts.

Abseits von Facebook und Booking.com sind keine überflüssigen Apps auf dem Honor 6A installiert. Das ist sehr erfreulich und macht sich beim Speicher bemerkbar. Vom 16 GB internen Speicher stehen zum Start etwa 11 GB zur eigenen Verwendung zur Verfügung. Der Speicher lässt sich mittels microSD-Karte um zusätzlich bis zu 128 GB erweitern. Allerdings nur dann, wenn Nutzer das Honor 6A nicht als Dual-SIM-Smartphone verwenden. Denn in diesem Fall wird der Speicherkartenslot durch eine zweite SIM-Karte belegt.

Honor 6A im Handy-Test

Honor 6A mit Android 7.0 Nougat gibt es zum Start bereits für etwa 150 Euro.
Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Telefonie und Internet: Auch VoLTE ist möglich

Das Honor 6A unterstützt Dual-SIM Standby. Das bedeutet, das nur eine Sende- und Empfangseinheit zur Verfügung steht. Wird also über die Haupt-SIM (Micro) telefoniert, werden Anrufe, die auf der zweiten SIM-Karte (Nano) eingehen, an die Mailbox weitergeleitet. Im Menü unter Dual-SIM-Einstellungen können Besitzer des Honor 6A festlegen, über welche SIM-Karte sie im Internet surfen wollen. Die jeweils andere Karte unterstützt nur Sprachverbindungen.

Störgeräusche, beispielsweise durch lauten Straßenlärm, werden während der Telefonate herausgefiltert, ohne dabei Satzenden abzuhacken. Beide Gesprächspartner verstanden sich während unserer Testanrufe gut. Manchmal erscheint der Ton allerdings etwas hölzern. Erwähnenswert ist der Support von VoLTE – Telefonate können somit auch über LTE geführt werden.

Honor 6A im Handy-Test

Dank Hybrid-Slot wird das Honor 6A auf Wunsch zum Dual-SIM-Handy.
Bild: teltarif.de / Rita Deutschbein

Auch Internetverbindungen baut das Honor 6A zuverlässig auf. Dabei funkt das Smartphone entweder über WLAN b/g/n (2,4-GHz-Band) oder über Mobilfunk mit bis zu 21,1 MBit/s dank HSPA+ bzw. bis zu 150 MBit/s dank LTE Cat.4. Als Standardbrowser greift Honor auf Google Chrome zurück. Der Seitenaufbau ist allerdings nicht ganz so flott wie wir es von anderen Geräten kennen. Das bestätigt auch unser Browser-Test, über den wir ermitteln, wie schnell ein Smartphone-Browser Webseiten rendert. Hier erreichte da Honor 6A 63 Punkte und somit nur einen halb so guten Score wie das Honor 9 mit 121 Punkten. Abhängig von der aufgerufenen Webseite muss der Nutzer somit mit etwas längeren Ladezeiten rechnen. Bei der Akkulaufzeit kann das Honor 6A punkten, Abstriche müssen indes bei der Leistung gemacht werden. Details zu diesen Ergebnissen sowie unsere abschließende Testnote finden Sie auf der nächsten Seite.

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