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12.10.2018 - 18:15
Mittelklasse

Honor 8X im Test: Mittelklasse im Premium-Pelz

Günstiges Gerät mit Oberklasse-Features

Inhaltsverzeichnis:

  1. Mittelklasse-Smartphone mit Oberklasse-Features
  2. Performance und Akku
  3. Kamera, Testbilder, AI und Fazit

Huawei-Tochter Honor hat mit dem Honor 8X ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt. Wir hatten bereits im Hands-On die Gelegenheit, erste Eindrücke von dem Gerät zu sammeln. Beim Blick auf die technischen Details ist klar: Das Gerät bringt für unter 250 Euro spannende Features mit, die unweigerlich näher betrachtet werden wollen - ordentliche Spezifikationen verpackt in sehr guter Verarbeitung. Ob das Honor 8X nach der Prüfphase dem sehr guten ersten Eindruck Paroli bieten kann, lesen Sie in diesem ausführlichen Testbericht. Alle technischen Daten des Honor 8X finden Sie in unserer Datenbank.

Design, Haptik, Verarbeitung

Optisch ist die Verwandtschaft zu Huawei-Smartphones wie dem P20 und dem P20 Pro nicht zu verkennen. Das wird besonders bei der Betrachtung der Rückseite im direkten Vergleich beispielsweise mit dem Huawei P20 deutlich. So sind Kameraanordnung und Schriftzüge in identischen Positionen gehalten. Das Honor 8X besticht aber nicht minder mit seiner hochwertigen Verarbeitung. Für die Verarbeitung der Rückseite wurde nicht auf billiges Plastik zurückgegriffen, sondern auf hochwertig anmutendes Glas - die Anziehungskraft von Fingerabdrücken sei mal dahingestellt. Die Übergänge von der Rückseite zu Metallrahmen und dem Display auf der Vorderseite sind tadellos und sauber. Die hochwertige Verarbeitung in der Preisklasse sucht ihresgleichen.

Honor 8X
DatenblattTest ]

Trotz der Größe (Abmessungen: 160,4 mm x 76,6 mm x 7,8 mm) lässt es sich angenehm in einer Hand halten und im unteren Bildschirmbereich durchaus auch mit einer Hand bedienen. Mit einem Gewicht von "nur" 175 Gramm wirkt das Honor 8X so auch angenehm leicht. Optik und Haptik sind auf Oberklasse-Niveau.

Rein haptisch ist es auch sehr angenehm, dass die Hauptkamera auf der Rückseite nicht zu weit aus dem Gehäuse ragt. Liegt das Honor 8X auf einer ebenen Fläche und der Nutzer tippt darauf, so wippt es nicht unangenehm stark zur Seite.

Display

Das Display des Honor 8X ist 6,5 Zoll groß. Der Hersteller gibt an, dass sich das Smartphone aber wie ein 5,5 Zoll-Gerät anfühlen soll. Im Vergleich wirkt zum Beispiel das iPhone 8 Plus mit 5,5 Zoll deutlich wuchtiger. Der Unterschied zu einem iPhone XS mit 5,8 Zoll ist aber deutlich spürbar. Surfen, News lesen und Videos gucken machen auf dem Display des Honor 8X sehr viel Spaß, genauso wie das Betrachten von Fotos und vielen Bild-Posts in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. Für Innenräume ist es auch ausreichend hell. Auch in lichtstärkeren Umgebungen ist die Ablesbarkeit noch im Rahmen.

Das Display des Honor 8X ist 6,5 Zoll groß.

Das Display des Honor 8X ist 6,5 Zoll groß.
Foto: teltarif.de

In unserem Testverfahren schaffte es das Smartphone-Display auf einen Helligkeitswert von 371 cd/m². Interessant ist, dass das Honor 8X damit nicht meilenweit von unserem ermittelten Wert im Test des OnePlus 6 entfernt liegt. Das Gerät der Landsmänner schaffte einen Wert von 439 cd/m². Das Display des Honor 8X verfügt zudem über eine gute Farbdarstellung und Kontrast.

Die Auflösung des Displays liegt bei 2340 x 1080 Pixel im 19,5:9-Format, die Screen-to-Body-Ratio liegt bei 91 Prozent. Das ist ein hoher Wert, der nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis heraus sticht. Sowohl die Seitenränder als auch die Bereiche auf der Ober- und Unterseite sind sehr schmal gehalten, was den Eindruck eines tatsächlichen Full-View-Displays verstärkt.

Das Display des Honor 8X kann mit guter Blickwinkelstabilität punkten.

Das Display des Honor 8X kann mit guter Blickwinkelstabilität punkten.
Foto: teltarif.de

Honor setzt einen Fokus auf einen Augenschutzkomfort, den das Display bietet und der vom TÜV-Rheinland zertifiziert ist. Dabei handelt es sich um eine Einstellung im Anzeigen-Menü. Damit lässt sich die Blaulicht-Strahlung des Displays reduzieren. Das ist allerdings keine reine Honor-Innovation, sondern auch bei anderen Herstellern bekannt, beispielsweise Night Shift bei Apple oder per Blaulicht-Shortcut bei Samsung einstellbar. Wird der Modus beim Honor 8X aktiviert, ist die Veränderung auf mittlerer Farbtemperatur sehr intensiv wahrnehmbar. Kälter oder wärmere Farbtemperaturen lassen sich aber manuell nachregeln.

Performance und Akku

Der Kirin 710 ist ein neuer Mittelklasse-Prozessor mich acht Kernen (4 x 2,2 GHz, 4 x 1,7 GHz) von Huawei. Der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GB. Die Performance kann sich auch sehen lassen. Surfen, Apps starten und zwischen verschiedenen Apps hin- und herswitchen klappte im Test flüssig und schnell. Mikroruckler gab es jedoch immer mal wieder zu sehen, vor allem bei Webseiten mit viel Bildmaterial. Der interne Speicher beträgt 64 GB. Erweiterbar ist die Kapazität per microSD-Karte um bis zu 400 GB.

Im August hatte Honor auf der Gamescom in Köln das Gaming-Smartphone Honor Play vorgestellt. Das Gerät hat eine 4D-Smart-Shock-Technologie integriert. Durch die Implementierung von künstlicher Intelligenz entsteht so ein 4D-Spiele-Erlebnis. Vibrationen und Alarmierungen benachrichtigen den Spieler über Geschehnisse im Spiel. Über 4D-Smart-Shock verfügt auch das Honor 8X, genau wie über GPU Turbo. Das Feature soll die Gaming-Performance steigern.

Playerunknown's Battlegrounds lässt sich auf dem Honor 8X gut spielen.

Playerunknown's Battlegrounds lässt sich auf dem Honor 8X gut spielen.
Foto: teltarif.de

Das beliebte Handyspiel Playerunknown's Battlegrounds war auf der offiziellen Präsentation immer mal wieder Thema. Klar, dass wir das Spiel auch auf dem Smartphone getestet haben. Bei voreingestellten ausgeglichenen Grafikeinstellungen und mittlerer Bildrate tauchten häufig Ruckler auf. Das Spielerlebnis wurde deutlich besser bei "flüssiger" Einstellung mit niedriger Bildrate. Die grafische Darstellung war im Test dabei aber immer noch akzeptabel und auf dem schönen, großen Display mit der guten Bedienbarkeit der einzelnen Aktionen machte das Spiel Spaß.

Das Arcade-Rennspiel Asphalt 9: Legends sieht auf dem Display des Honor 8X sehr gut aus.

Das Arcade-Rennspiel Asphalt 9: Legends sieht auf dem Display des Honor 8X sehr gut aus.
Foto: teltarif.de

Überraschend flüssig lief das grafisch sehr aufwendige Handy-Spiel Asphalt 9: Legends. Bis auf vereinzelte kleine Ruckler ließ sich das Arcade-Rennspiel sehr gut spielen. Die Farbdarstellung auf dem großen Display wirkte im Test klar und kräftig und nicht verpixelt. Auch die Ladezeiten waren nicht merklich anders als bei anderen Smartphones, auf denen wir das Spiel bereits getestet haben.

Akku und Software

Honor hebt auch die Gaming-Eigenschaften des Akkus beim Honor 8X hervor. Der 3750 mAh-Akku soll fast fünf Stunden Spielzeit von Playerunknown's Battlegrounds nonstop erlauben. In unserem generellen Testverfahren schaffte es der Akku auf einen Wert von acht Stunden. Das ist sehr gut und vergleichbar mit der Laufzeit, die das Samsung Galaxy Note 9 in unserem Test erreichte.

Schnittstellen, Sound und Sensoren

Auf der Unterseite gibt es einen 3,5 mm-Klinkenanschluss, einen microUSB-Anschluss zum Laden und das Single-Lautsprechersystem. Auf voller Lautstärke beim Gaming und beim Videostreaming wirkte der Sound etwas dumpf, so als wäre man in einem Tunnel oder einer Unterführung. Der Klang könnte insgesamt etwas klarer sein. Für den ein oder anderen Song oder zum Radiohören reicht die Qualität aber vollkommen aus.

Auf der Gehäuserückseite ist der Fingerabdrucksensor platziert. Einen Tacken niedriger hätte der Platzierung nicht weh getan. Die Einrichtung klappte problemlos und die Entsperrfunktion war sehr schnell.

Auf der rechten Gehäuseseite befinden sich die Lautstärketasten und der Powerbutton.

Auf der rechten Gehäuseseite befinden sich die Lautstärketasten und der Powerbutton.
Foto: Honor

Eine zusätzliche Entsperrmethode ist durch Gesichtserkennung gegeben. Die Einrichtung hat nur wenige Augenblicke gedauert. Sobald der Powerbutton gedrückt wird, ist das Honor 8X schnell entsperrt, und das auch aus verschiedenen Blickwinkeln. Das ist als sehr positiv zu bewerten.

Außerdem gibt es Punkte für die Konnektivität. Auch, wenn man meinen sollte, dass die Unterstützung des schnellen WLAN-ac-Formats und der 2,4- und 5-GHz-Frequenzen mittlerweile Standard bei Smartphones sein sollte, ist das in der realen Handywelt noch lange nicht Fall. Zumindest im unteren Preissegment ist es noch nicht selbstverständlich. Honor macht es mit dem 8X vor, dass es auch bei Geräten unter 300 Euro geht - ebenso wie die Unterstützung von Bluetooth 5.0. Das Testgerät mit der Android-Oreo-Version 8.1.0 hatte den Sicherheitspatch mit Datierung auf den 1. September installiert. Ob es aber ein Update auf Android 9 Pie geben wird, steht noch nicht fest. Die vorinstallierte Software hält sich auch in Grenzen. Es sind sechs Spiele installiert, die sich aber allesamt vom System entfernen lassen. Ansonsten gibt es einige Werkzeug-Apps und weitere Programme, die sich aber auch zum größten Teil deinstallieren lassen. Ein Vorteil zu einigen anderen Herstellern. Es kann es schnell sein, dass sich bestimmte Apps nur deaktivieren lassen und so nicht vollständig vom System entfernt werden können.

Kamera, Testbilder, AI und Fazit

Auf der Rückseite ist eine Dual-Hauptkamera mit einer 20-Megapixel-Linse mit f/1,8-Blende und eine 2-Megapixel-Linse integriert. Beide Linsen sind vertikal angeordnet. Darunter befindet sich der Blitz. Auf der Vorderseite ist eine 16-Megapixel-Kamera für Selfies verbaut. Front- und Rückkamera können Videos in Full HD aufzeichnen.

Die Hauptkamera liefert insgesamt bei guten Lichtverhältnissen ein überraschend gutes Ergebnis ab. Es darf nicht vergessen werden, dass es sich hier um ein Kamerasystem handelt, das in einem Smartphone für unter 250 Euro verbaut ist. Die Darstellung der einzelnen Farbquadrate unseres Testmotivs ist klar und deutlich voneinander zu differenzieren. Beim Heranzoomen sind die Linien um die Quadrate nicht mehr ganz gerade. Überraschend ist aber nur die leichte Sichtbarkeit eines schwarzen Rahmens um die Quadrate.

Auf der Rückseite gibt es eine Dual-Kamera und einen Fingerabdrucksensor.

Auf der Rückseite gibt es eine Dual-Kamera und einen Fingerabdrucksensor.
Foto: teltarif.de

Die roten Blütenblätter der Test-Rose sind zwar etwas dunkel mit teils schwarzen Stellen an den Rändern geraten, insgesamt macht die Darstellung aber einen guten Eindruck. So lassen sich die gelben Blütenstengel auch separat voneinander erkennen. Blätter und Stengel sind auch ein wenig zu dunkel geraten. Die unteren Blätter sind an den Rändern ein wenig unscharf. Die körnige, weiße Hintergrundtapete wirkt beim Heranzoomen schon etwas weich gezeichnet, die einzelnen Strukturen sind aber immer noch klar zu erkennen.

Bei weniger guten Lichtverhältnissen ist das Bild allerdings nicht mehr brauchbar. Besonders die Blüte der Test-Rose ist zu verschwommen. Die körnige Struktur der weißen Hintergrundtapete lässt sich gar nicht mehr erkennen. Die Farbquadrate sind viel zu dunkel dargestellt, Braun und Schwarz lassen sich gar nicht mehr voneinander unterscheiden.

Die Testbilder der Hauptkamera haben wir im Original angehängt.

Die Frontkamera liefert bei guten Lichtverhältnissen ein gutes Ergebnis ab. Die braunen Haare unserer Testfigur sind schön zu erkennen, die Farben des Halstuchs und der körnige weiße Hintergrund auch. Einzig die Haut geht ein wenig ins Gräuliche.

Bei schlechten Lichtverhältnissen wird das Motiv gut angestrahlt. Die Farben des Halstuchs sind auch gut und kräftig zu erkennen. Die leicht Gräuliche und zu blasse Haut der Testpuppe ist aber auch hier nicht zu verkennen. Die braunen Haare reflektieren den Blitz, sodass sie richtig glänzen. Das irritiert etwas. Der Hintergrund ist genau wie im Ergebnis der Hauptkamera bei schlechten Lichtverhältnissen verschwommen dargestellt, die reale Struktur der körnigen Tapete lässt sich nur noch erahnen.

Die Testbilder der Frontkamera haben wir ebenfalls im Original angehängt.

Das Kamerasystem des Honor 8X verfügt über einige AI-Funktionen. Die Hauptkamera soll in der Lage sein, 22 Kategorien mit über 500 Szenarien zu erkennen. Um das Feature zu aktivieren, gibt es ein eigenes AI-Symbol, das für jedes Foto individuell aktiviert oder deaktiviert werden kann. AI-Fotografie soll die Farben in den Bildern hervorheben, in dem die Kameraeinstellungen durch die Kompetenz von künstlicher Intelligenz an das Motiv angepasst werden.

Als im Test die Kamera auf einen Apfel gerichtet wurde, erschien ein Lebensmittel-Symbol auf dem Display. Genauso schnell erschien ein Pflanzen-Symbol bei der Fokussierung auf eine unserer grünen Redaktionspflanzen. Tauchen allerdings mehrere Objekte, wie Stifte, Taschenrechner, Schere und Notizblock im Fokus auf, erscheint keine Kategorisierung auf dem Display anhand eines Symbols. Bei Objekten wie einer Computermaus, einem Telefon, einem Kugelschreiber oder einer Kaffeetasse erschien jedoch kein AI-Symbol. Beim Fokus auf ein Gesicht taucht recht schnell ein Portrait-Symbol auf.

Das T-Symbol auf dem unteren Displayrand zeigt an, dass die AI-Kamera den Text auf dem Motiv erkannt hat.

Das T-Symbol auf dem unteren Displayrand zeigt an, dass die AI-Kamera den Text auf dem Motiv erkannt hat.
Foto: teltarif.de

Die Hauptkamera hat einen Nachtmodus, bei dem durch AI-Technologie unscharfe Bereiche unter einer maximalen Belichtungszeit von sechs Sekunden geschärft werden sollen. Laut Herstellerangaben soll das auch klappen, wenn eine wacklige Hand im Spiel ist. Wir haben im Nachtmodus in schlechter Lichtumgebung mit gleichem Motiv ein Foto gemacht. Der Unterschied ist nur geringfügig besser. Der einzige, große sichtbare Unterschied liegt in der Darstellung des weißen Hintergrunds. Ohne Nachtmodus ist dieser unangenehm gelblich, mit eingeschalteter künstlicher Intelligenz bleibt er weiß, aber noch genauso unscharf.

Damit Sie sich selbst ein Bild davon machen können, haben wir das Bild, das wir im Nachtmodus aufgenommen haben, mit angehängt. Da wir im Rahmen unseres Testverfahrens nur die Automatik-Einstellungen der Kamera in die Bewertung einfließen lassen, findet die künstliche Intelligenz im Ergebnis keine Berücksichtigung.

Künstliche Intelligenz und Empfangsqualität

Bei einem Testanruf wirkte die Stimme des Gesprächspartners wie in einen Schleier gehüllt. Die Sprachqualität könnte entsprechend etwas klarer sein. So ist es auch bei der Gesamtlautstärke: Bei voll aufgedrehtem Regler war die Lautstärke für Innenräume problemlos ausreichend, auf einer belebten Straße mit viel Verkehr können da aber durchaus Probleme entstehen, das Gegenüber zu verstehen. Der Lautsprecher für die Freisprechfunktion ist akzeptabel, zumindest für Innenräume.

Die Rückseite des Honor 8X ist aus Glas.

Die Rückseite des Honor 8X ist aus Glas.
Foto: Honor

Gegen die WLAN- und mobile Verbindung lässt sich nichts negatives sagen. Die Verbindungen waren im Test einwandfrei. Künstliche Intelligenz soll laut Hersteller nicht nur im Kamerasystem, sondern auch bei der Konnektivität ihren Einsatz finden. Schwache Verbindungssignale sollen automatisch erkannt und durch das Zutun von AI schneller wieder auf volle Stärke gebracht werden. Auf der offiziellen Präsentation brachte der Hersteller das Beispiel von schlechten Verbindungen in und nach Aufzugfahrten. Unmittelbar nach Verlassen des Aufzugs sollen Signalschwankungen schnell ausgeglichen werden. Wir machten den Test: Bei der Fahrt vom sechsten Stockwerk in das Erdgeschoss nahm die Balkenanzeige auf dem Display des Honor 8X von fünf auf zwei ab. Nachdem sich die Aufzugtür geöffnet hatte und der erste Schritt nach draußen gemacht wurde, erschien binnen weniger Augenblicke wieder die volle Balkenanzeige. Wir haben die gleiche SIM-Karte in ein Samsung Galaxy S9 Plus mit einer Vierbalken-Anzeige gesteckt und sind wieder vom sechsten Stock in das Erdgeschoss gefahren. Die Signalanzeige reduzierte sich auf einen Balken. Gleiches Prozedere: Die Aufzugtür geht auf, nach dem ersten Schritt aus dem Aufzug erscheint die volle Balkenanzeige aber auch beim Samsung-Handy recht schnell wieder.

Fazit: Im Vergleich mit dem Galaxy S9 Plus ist die Wiederherstellung der vollen Signalstärke schneller wieder sichtbar. Die Mehrzeit, die beim Samsung gewartet werden musste, ist aber sehr gering.

Fazit

Das Honor 8X wirkt auf den ersten Blick wie ein Oberklasse-Smartphone. Das liegt unter anderem an der tollen Verarbeitung und an dem guten Display. Ein vergleichbares Mittelklasse-Smartphone für unter 250 Euro wird schwer zu finden sein. Zudem kann das Honor 8X mit schnellen Entsperrmethoden und einer überraschend guten Bildergebnissen der Hauptkamera bei guten Lichtverhältnissen und der Frontkamera punkten. Auch die Performance in High-End-Grafikspielen ist mehr als akzeptabel. Für einen Aufpreis von nur 30 Euro gibt es den doppelten Speicher. Da können sich andere Hersteller ein Beispiel dran nehmen.

teltarif.de Honor 8X

PRO
CONTRA
Testzeitpunkt:
10/2018
Honor 8X
Testurteil
gut (2,1)
Preis/Leistung: 1,0

Vorläufige Einzelwertung

alles ausklappen
Gesamtwertung 77 %
gut (2,1)

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  2. Performance und Akku
  3. Kamera, Testbilder, AI und Fazit

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