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11.08.2019 - 15:06
Datenschutz

Instagram: Privatsphäre-Check in fünf Schritten

"Öffentlichkeit" des Profils einschränken

Ein neuer Insta­gram-Account ist vom Start weg auf maxi­male Öffent­lich­keit einge­stellt. Um die eigene Privat­sphäre zu schützen, sollten Nutzer fünf App-Einstel­lungen prüfen und gege­benen­falls anpassen, rät das Verbrau­cher­portal "Mobilsicher.de".

Sicher­heit

Soll nicht jeder­mann die eigenen Fotos und Videos sehen können, muss dies unter "Konto-Privat­sphäre" einge­stellt werden. Danach bekommen nur bestä­tigte Nutzer die Inhalte zu Gesicht. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht, warnen die Experten. Es gebe Dienste und Apps, die auch Einblick in auf privat gestellte Konten ermög­lichen. Damit seien selbst Einblicke in Konten von Nutzern möglich, die einen eigent­lich blockiert haben.

Akti­vitäts­status

Stan­dard­mäßig zeigt Insta­gram jedem Konto, dem man folgt oder Nach­richten schreibt, wann man zuletzt aktiv war. Das lässt sich unter "Privat­sphäre/Akti­vitäts­status" abschalten.

Kommen­tare

Instagram: Privatspähre-Check in fünf Schritten

Instagram: Privatspähre-Check in fünf Schritten
picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa

Wer nicht möchte, dass jeder die eigenen Fotos und Videos kommen­tieren kann, schränkt diese Möglich­keit unter "Privat­sphäre/Kommen­tare/Kommen­tare zulassen von" ein. Dort lässt sich unter anderem defi­nieren, dass nur Mitglieder kommen­tieren dürfen, denen man auch selbst folgt. Zudem lassen sich Kommen­tare auch für jedes einzelne Bild abschalten, wenn man auf die drei Punkte in der rechten oberen Ecke tippt und "Kommen­tare deak­tivieren" wählt.

Markie­rungen

Lädt jemand bei Insta­gram Fotos hoch, hat er die Möglich­keit, darauf Menschen zu markieren - woraufhin das Bild dann auto­matisch in deren Profilen landet und bei einem öffent­lichen Konto für alle sichtbar ist. Das kann pein­lich werden. Deshalb lässt sich die Funk­tion unter "Privat­sphäre/Markie­rungen/Auto­matisch hinzu­fügen" abschalten.

Kontakte

Insta­gram liest die Kontakte auf dem Smart­phone nicht nur aus, um Bekannte zu finden. Das Netz­werk werte das Adress­buch auch für Werbung und andere Zwecke aus, erklären die Experten. Wer das nicht möchte, deak­tiviert diese Funk­tion unter "Konto/Kontakt­synchro­nisie­rung/Mit Tele­fonbuch verknüpfen".

Wie die Sicher­heit in Messen­gern wie WhatsApp, Tele­gram und Co. aussieht, lesen Sie in unserem ausführ­lichen Ratgeber.


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dpa /

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