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07.10.2019 - 17:59
Reparatur

Serienfehler beim iPhone 6S (Plus): Kostenlose Reparatur

Nur bestimmte Geräte betroffen

iPhone 6S und iPhone­6S Plus sind nicht mehr ganz taufrisch, werden aber von zahl­reichen Käufern nach wie vor genutzt. Die Smart­phones haben im September ein Update auf iOS 13 erhalten und sind damit nach wie vor auf dem aktu­ellen Soft­ware-Stand. Da sich Apple bei den Firm­ware-Updates in den vergan­genen Jahren verstärkt darum geküm­mert hat, dass es zu keinen Perfor­mance-Problemen kommt, ist die Benut­zung nach wie vor gut möglich, da auch das aktu­elle Betriebs­system noch recht flüssig läuft.

Nun hat Apple aller­dings einen tech­nischen Fehler fest­gestellt, von dem einige Besitzer von iPhone 6S und iPhone 6S Plus betroffen sein können. Auf einer Support-Seite teilt Apple mit, dass eine in den Smart­phones verbaute, nicht näher bezeich­nete Kompo­nente mögli­cher­weise ausfällt. Das könne dazu führen, dass sich die Mobil­tele­fone nicht mehr einschalten lassen. Davon betroffen seien Geräte aus einem bestimmten Seri­ennum­mern-Bereich, die im Zeit­raum vom Oktober 2018 bis August 2019 herge­stellt wurden.

Einga­bemaske für die Seri­ennummer

iPhone 6S

iPhone 6S
Foto: teltarif.de

Auf der Support-Seite haben Käufer mögli­cher­weise betrof­fener iPhones die Möglich­keit, die Seri­ennummer ihres Handys einzu­geben, um fest­zustellen, ob der Hand­held vom Hard­ware-Seri­enfehler betroffen sein kann. Für zumin­dest theo­retisch betrof­fene iPhones bietet Apple eine kosten­lose Repa­ratur an. Dabei weist der Hersteller darauf hin, dass das Angebot nur für iPhone 6S und iPhone 6S Plus, nicht aber für andere iPhone-Modelle gelte.

Kunden, deren Smart­phone betroffen ist, sollen sich den Angaben auf der Support-Seite zufolge an einen auto­risierten Apple-Service-Provider wenden, einen Termin an der Genius-Bar eines Apple Stores verein­baren oder den Hersteller-Support kontak­tieren, um eine Repa­ratur über Apple selbst zu verein­baren. Vor der Repa­ratur werden die Kunden gebeten, eine Daten­siche­rung anzu­legen.

Das Repa­ratur-Angebot gilt für die ersten beiden Jahre nach dem ersten Verkauf des betrof­fenen Smart­phones im Einzel­handel. Für Kunden, die mögli­cher­weise früher vom nun fest­gestellten Seri­enfehler betroffen waren und die Repa­ratur bezahlt haben, bietet Apple eine Erstat­tung an.

Repa­ratur nicht welt­weit möglich

Der Hersteller räumt ferner ein, dass die Instand­setzung auf das Land oder die Region beschränkt werden kann, wo der Kauf ursprüng­lich getä­tigt wurde. Inner­halb des euro­päischen Wirt­schafts­raums (EWR) gilt, dass der Service in allen EWR-Staaten durch­geführt wird.

Einschrän­kungen könnte es bei Geräten geben, die beispiels­weise in Asien oder Nord­amerika erworben wurden. Sollte diese Rege­lung auch für Repa­raturen anderer iPhone-Modelle ange­wendet werden, so ist dies für Kunden rele­vant, die ein iPhone XS (Max), XR oder 11 (Pro bzw. Pro Max) aus Asien impor­tiert haben, weil die Geräte dort mit "echter" Dual-SIM-Funk­tion (zweimal Nano-SIM statt Nano-SIM plus eSIM) verkauft werden.

In einer weiteren Meldung lesen Sie, wie das iPhone 11 Pro Max als aktu­elles Apple-Smart­phone-Flagg­schiff im Test von teltarif.de abge­schnitten hat.


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