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16.02.2017 - 11:29
Mobile Daten

Bericht: iPhone-Systemdienste können zur Datenfalle werden

Support vermutet Apple Music als Ursache

Datenfalle beim iPhone

Datenfalle beim iPhone
Foto/Grafik: teltarif.de

Man stelle sich vor, mit dem iPhone im Ausland unterwegs zu sein, ein 100-MB-Datenpaket gebucht zu haben und nach wenigen Minuten eine SMS von seinem Anbieter zu erhalten, der zufolge das Inklusivvolumen bereits verbraucht ist. So oder ähnlich ist es Nutzern tatsächlich gegangen - wohlbemerkt ohne bewusst intensiv auf den mobilen Internetzugang zugegriffen zu haben.

Die Kollegen von iPhone-Ticker sind dem Problem auf den Grund gegangen und haben die Ursache in den Tiefen des iPhone-Menüs gefunden. Unter Einstellungen - Mobiles Netz - Systemdienste findet sich der Punkt iTunes-Accounts. Hier sei in einigen Fällen ein ziemlich hoher Datenverbrauch zu beobachten. Die Ursache sei allerdings nicht so ganz klar, so dass sich auch Lösungsansätze schwierig gestalten.

Mehrere Gigabyte Verbrauch in wenigen Tagen

Einige Anwender berichten, innerhalb weniger Tage sogar ein Gigabyte und mehr an Daten verbraucht zu haben, ohne dass nachvollziehbar sei, woher die ungewöhnlich intensive Internet-Nutzung kommt. Anderen iPhone-Besitzer beobachten an dieser Stelle wiederum keinen ungewöhnlich hohen Datenverbrauch.

Der Apple-Support hat Kunden dem Bericht zufolge auf Anfrage geraten, die mobile Datennutzung für die Musik-App abzuschalten, was in einigen Fällen tatsächlich dafür gesorgt hat, dass der sehr hohe Verbrauch an Datenvolumen gestoppt werden konnte. Andere Anwender erklärten, Apple Music nicht abonniert zu haben, so dass das Streaming über UMTS nicht die Ursache für die Explosion der Internet-Nutzung sein könne.

Andere iPhone-Besitzer haben in der Podcast-Nutzung über die zum Betriebssystem gehörende App eine Ursache für die Datenfalle gesehen. Wieder andere Anwender haben den mobilen Internet-Zugriff für iTunes-Dienste deaktiviert und das Problem so behoben. Andere Lösungsansätze wie das Zurücksetzen der Einstellungen das neue einloggen in den iCloud-Account, das Abschalten von Home Sharing und die Deaktivierung automatischer führen dem Bericht zufolge dagegen nicht zum Erfolg.

Fehler auch unter iOS 10.3 Beta zu beobachten

Der Effekt ist unter iOS 10.2.1 ebenso zu beobachten wie unter der aktuellen Beta-Version von iOS 10.3. Ist die Datendrossel nach Verbrauch des Inklusivvolumens für die Nutzer ärgerlich, so kann der Effekt bei Verträgen mit Datenautomatik auch zu ungewollten Kosten führen.

Im Zweifel empfiehlt es sich, bis zu einer endgültigen Lösung den mobilen Internet-Zugang am iPhone vorübergehend nur dann einzuschalten, wenn er tatsächlich benötigt wird. Dazu, was sich für iPhone-Besitzer nach dem Update auf iOS 10.3 ändert, haben wir in einer weiteren News bereits berichtet.

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