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11.09.2019 - 17:59
Publikumsmagnet

Telekom "hochzufrieden": So gut kam der IFA-Stand an

Produkte erleben - was kann man mit 5G machen?

Die Messe IFA in Berlin schließt heute Abend für 2019 ihre Tore. Der Fest­netz-, Mobil­funk- und Internet-Anbieter Telekom Deutsch­land zieht ein posi­tives Fazit. Als (fast) einziger deut­scher Mobil­funk- oder Fest­netz­anbieter war die Telekom auf der Berliner Messe vertreten. Zum wieder­holten Male blieben einige der wich­tigsten Wett­bewerber wie Voda­fone, aber auch Telefónica o2 der wich­tigen Messe für Tele­kommu­nika­tion, Endge­räte, Unter­haltungs­elek­tronik und Haus­halts­geräte fern. Im Sektor Mobil­funk war noch der Ethno-Anbieter Lebara auf der Messe vor Ort.

Ergo konzen­trierten sich die an TK-Themen inter­essierten Besu­cher auf den Telekom-Stand in Halle 21, der sich als "Publi­kums­magnet" entpuppte.

Dirk Wössner: Hoch­zufrieden

Mit eigenem 5G-Sender (große Antennen) versorgte die Telekom ihren Stand in Halle 21. 180.000 Besucher kamen vorbei.

Mit eigenem 5G-Sender (große Antennen) versorgte die Telekom ihren Stand in Halle 21. 180.000 Besucher kamen vorbei.

Foto: Henning Gajek / teltarif.de

Telekom-Deutsch­land-Chef Dirk Wössner ist somit höchst zufrieden. "Unser Motto #dabei hat zwei Bedeu­tungen: Wer bei uns auf dem Stand war, war voll dabei. Und wir tun jeden Tag alles, damit in Deutsch­land auch in Sachen Digi­tali­sierung möglichst jede und jeder dabei sein kann."

An den Messe­tagen kamen insge­samt rund 180 000 Besu­cher alleine auf den Stand der Telekom. Wöss­ners Ziel war es, für den Kunden Produkte zum Anfassen zu zeigen, sie sollen "die Digi­tali­sierung spüren", denn "es geht um Emotionen." Neben Bera­tung rund um Service und Produkte sollten die Besu­cher auch "eine gute Zeit haben". Der ehema­lige Formel-1-Welt­meister Nico Rosberg, die Band "The BossHoss" oder die "Fantas­tischen Vier" schauten vorbei und zeigten prak­tisch, was man mit Virtual Reality und hohen Daten­raten durch den Funk­stan­dard 5G im Alltag prak­tisch anfangen kann.

Dirk Wössner dazu: "Wir haben die ganze Palette an Themen rund um die Digi­tali­sierung vorge­stellt." Sein Credo lautet: "Beste Netze - beste Produkte - bester Service".

Neue Tarife: Viel drin - für viel Geld

Neben dem Breit­band­ausbau infor­mierte das Unter­nehmen über seine neuen Mobil­funk­tarife und 5G hin zum vernetzten Zuhause und stellte das Thema "Nach­haltig­keit" aus Sicht der Telekom dar. In einem kleinen Neben­raum am Stand konnte der Smart-Speaker "Magenta Home" getestet werden. "Er hat gegen­über anderen intel­ligenten Sprachas­sistenten den großen Vorteil, dass er euro­päischen Stan­dards in Sachen Daten­sicher­heit und Daten­schutz genügt und trotzdem Dienste wie Amazon’s Alexa inte­griert."

Pünkt­lich zur IFA habe die Telekom in Berlin das größte zusam­menhän­gende 5G-Gebiet Deutsch­lands in Betrieb genommen. "5G ist da". In den neuen Mobil­funk­tarifen ist 5G stan­dard­mäßig enthalten, dabei wurde "in jedem Tarif das Daten­volumen mindes­tens gegen­über den bishe­rigen Tarif­paketen verdop­pelt". Die Kehr­seite: Mindes­tens 40 Euro pro Monat muss der inter­essierte Kunde beispiels­weise für den Tarif MagentaMobil S ausgeben (bisher 2,5 GB, jetzt 6 GB inklu­sive), was gerade preis­sensible Kunden ziem­lich erschreckt hat. Dafür sind in den Tarifen Voice over LTE (VoLTE), VoWiFi (WLAN-Call) ohne Aufpreis enthalten. VoLTE ist gerade in bislang schlecht versorgten Regionen wichtig, wo nur eine LTE-Versor­gung gegeben ist.

Es geht auch güns­tiger

Wer preis­lich unter 40 Euro im Monat liegen möchte, bekommt bei der Telekom-Tochter cong­star güns­tigere Ange­bote, die LTE zur Daten­über­tragung enthalten oder wo LTE gegen geringen Aufpreis buchbar ist. Tele­fonie über LTE (VoLTE) wird bei cong­star wohl erst später folgen, genaue Aussagen waren nicht zu bekommen. Doch nicht alle Mobil­funk­marken, die von cong­star "belie­fert" werden, haben schon LTE. So ist der Frei­schalt-Termin bei den Ange­boten von ja!mobil der REWE-Gruppe noch nicht bekannt.

30 Millionen Haus­halte mit 50 MBit/s

Die Telekom freut sich, den 30 Milli­onsten Haus­halt in Deutsch­land mit mindes­tens 50 Megabit pro Sekunde ange­schlossen zu haben. Aber: Der beste Anschluss bringt nichts, wenn die Daten­rate auf dem Sofa zu gering ist. Deswegen soll das "WLAN-Verspre­chen der Telekom" helfen und für "die best­mögliche Konnek­tivität im Haus" sorgen. Dazu kann der Kunde, der mit der Technik nicht bewan­dert ist, bei der Telekom ein Paket aus Bera­tung bis hin zur Instal­lation und der Miete von Geräten buchen, welche Signale in allen Räumen der Wohnung verstärken sollen.

Besu­cher kriti­sieren fehlende Aussteller

Das Fern­bleiben der Mitbe­werber hat viele Kunden in der Tat gestört. Stimmen am Telekom-Stand: "Ich bin Kundin bei Voda­fone und bin dort eigent­lich zufrieden. Aber nicht gut finde ich, dass Voda­fone hier nicht vertreten ist. Der Stand der Telekom ist schon beein­druckend." Oder: "Gerade durch die aktu­elle Fusion mit Unity­media hätte ich mir Infor­mationen von Voda­fone zum konkreten Gigabit-Netz­ausbau vor Ort gewünscht."

Nun, die betrof­fenen Unter­nehmen werden vom 4. bis 9. September 2020 Gele­genheit dazu haben. Man darf gespannt sein.


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