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MMS

MMS: Multimedia-Messaging via Handy

MMS - Schnappschüsse und Videoclips aufs und mit dem Handy

MMS: Multimedia-Messaging via Handy

MMS: Multimedia-Messaging via Handy
Bild: teltarif.de

Die MMS (Multi­media Messa­ging Service) ermög­licht anders als die SMS nicht nur den Versand von kurzen Text­nachrichten, sondern erlaubt es, viel­fältige multi­mediale Nach­richten mit dem Mobil­telefon zu erstellen und zu verschi­cken. Per MMS lassen sich beispiels­weise mit der Handy-Kamera aufge­nommene Bilder mit Gruß­texten oder einer Audio-Datei kombi­nieren. Auch kurze Video­clips oder animierte Bild­grüße kann der Nutzer in eine MMS inte­grieren. MMS-Grüße können Nutzer nicht nur von Handy zu Handy, sondern auch an E-Mail-Adressen und ins Telekom-Fest­netz verschi­cken. Beliebig lang - oder groß - dürfen MMS-Nach­richten jedoch nicht sein, denn die Volumen­ober­grenze der MMS liegt bei 300 kB.

Einheits­preis: 39 Cent pro MMS in Deutsch­land

Richtig durch­gesetzt hat sich die MMS aber nie und mitt­lerweile hat sie Konkur­renz durch die popu­lären Smart­phone-Messenger - diese bieten die meisten Features kostenlos, die Mobil­funk-Netz­betreiber in Deutsch­land verlangen hingegen für MMS vom Ab­sender eine Gebühr (vom Empfänger übri­gens nicht):

Preise für Inlands-
MMS in Euro
Telekom Voda­fone Telefónica
Versand bis 300 kB 0,39
Empfang bis 300 kB kostenlos
Stand: Juli 2019. Alle Preise in Euro.
Die multi­mediale Gruß­botschaft aus dem Ausland ist nicht nur erwartungs­gemäß teurer, sondern auch kompli­zierter, so dass bei un­bedachter Nutzung erheb­liche Kosten ent­stehen können. Achtung: Nicht nur der Versand von MMS aus dem Ausland kann hohe Kosten verur­sachen, auch der Empfang von multi­medialen Nach­richten hat bei einigen Netz­betreibern seinen Preis. Die genauen Preise der Netz­betreiber finden Sie in unserer Tarif­über­sicht Auslands-MMS.

MMS-Dienste: Illus­trierte Schlag­zeilen und mehr

Es gibt eine Viel­zahl von Diensten, die per MMS nutz­bar sind. So liefern MMS-Info­dienste beispiels­weise mit Foto illus­trierte Politik-Schlag­zeilen, aktu­elle Sport­ereig­nisse oder Chart­hits als Video-Clip per MMS. Es gibt animierte Wetter­vorhersagen mit kleinen Wetter­karten, Börsen­daten mit Kurs­verläufen oder Anfahrts­beschreibungen mit Stadt­plan und markanten Orientierungs­punkten im Bild. Oder es können etwa die Schreib­weise und Aussprache eines Worts in einer Fremd­sprache und Infor­mationen zu touris­tischen Attrak­tionen abge­rufen werden.

Fast alle aktu­ellen Handys unter­stützen MMS

Nahezu alle Mobil­telefone sind heut­zutage MMS-fähig. Wer gerne selbst geschos­sene Bilder oder selbst aufge­nommene Videos per multi­medialer Kurz­nachricht verschi­cken will, kann hierfür die inte­grierte Kamera nutzen. Wer kein MMS-fähiges Mobil­telefon hat, wird über den Empfang einer MMS-Botschaft per SMS infor­miert. Die multi­mediale Kurz­nachricht kann er sich dann online auf dem Portal des Netz­betreibers anschauen.

Anlei­tung für die MMS-Konfi­gura­tion

Nach dem Kauf eines Handys ist die Konfi­guration eine der letzten Hürden auf dem Weg zur ersten MMS-Mittei­lung. Denn ohne ent­sprechende Einstel­lungen ist das Versenden und Empfangen von MMS nicht möglich. Wenn die Handys nicht schon beim Kauf ein­gerich­tet sind, muss der Nutzer die Daten der Mobil­funk­anbieter nach­träglich hinzu­fügen, zum Beispiel per SMS vom Netz­betreiber. Wie Sie diese erhalten und was Sie sonst noch zur MMS-Konfi­guration wissen sollten, haben für Sie in einem Ratgeber zusammen­gefasst.

Die MMS-Ratgeber im Über­blick

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