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Portierung: Besonderheiten bei Prepaid-Karten

Alles rund um die notwendige Verzichtserklärung und mehr

Die Portie­rung von einem alten auf einen neuen Lauf­zeit­vertrag ist bei allen Anbie­tern problemlos möglich. Die Portie­rung einer Prepaid-Nummer auf einen Vertrag bieten eben­falls nahezu alle Anbieter. Anders sieht es bei der Portie­rung auf Prepaid-Karten aus. Diese ist bei einigen Discoun­tern nicht möglich.

Soll eine Prepaid-Nummer portiert werden, verlangt der alte Anbieter eine soge­nannte Verzichts­erklä­rung für die Inan­spruch­nahme des bishe­rigen Prepaid-Ange­bots. Bei den Kunden­daten ist darauf zu achten, dass die Prepaid-Karte auch auf den Antrag­steller gemeldet ist, ansonsten sollten recht­zeitig Name und Adresse korri­giert werden.

Durch die so genannte SIM-Lock-Sperre können zudem zusätz­liche Kosten entste­hen: Bei Kauf eines Prepaid-Pakets mit subven­tioniertem Handy des Herstel­lers ist dieses an die jewei­lige Karte gebunden. Eine Aufhe­bung dieser Sperre ist kosten­frei erst nach einem gewissen Zeit­raum möglich, andern­falls berechnet der Anbieter eine Pauschale für die Heraus­gabe des Entsperr­codes. Diese beträgt in der Regel knapp 100 Euro.

Guthaben auf Karte beachten

Portierung: Besonderheiten bei Prepaid-Karten

Portierung: Besonderheiten bei Prepaid-Karten
Bild: teltarif.de

Wichtig für Prepaid-Kunden: Alle durch die Rufnummern­mitnahme anfal­lenden Kosten, so für den Wechsel und das poten­tielle Entsperren des SIM-Lock-Handys, werden vom Karten­guthaben abge­zogen. Ausnahmen bilden hier nur einzelne Anbieter, die auch ein Last­schrift­verfahren akzep­tieren. In sofern ist es wichtig, auf ein ausrei­chendes Guthaben auf der Prepaid­karte zu achten, da sonst die Portie­rung nicht voll­zogen werden kann und bei Frist­über­schrei­tung das Recht auf die eigene Rufnummer entfällt.

Die Portie­rung "inner­halb" eines Anbie­ters, also von Prepaid auf einen Lauf­zeit­vertrag, ist in der Regel kostenlos, das bestehende Karten­guthaben kann, im Gegen­satz zum Wechsel zu anderen Anbie­tern, auf den Vertrag über­tragen werden.

Ratgeber zur Rufnummernmitnahme / Portierung im Mobilfunk