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13.07.2018 - 16:21
Verkehr

Auf Reisen: Mit Smartphone und Ta­blet den Stau vermeiden

Mobile Endgeräte vermehrt als Stauwarner genutzt

Stau

Den Stau mit dem Smartphone oder Tablet vermeiden.
dpa

In den drei größten Bundesländern, Baden-Württemberg, Bayern und NRW stehen die großen Sommerferien an, somit auch ein hohes Verkehrsaufkommen und der Urlaub vor der Tür. Das Auto ist bereits vollgeladen und die Stimmung der Reisenden auf blendend eingestellt. Damit das auch so bleibt und dem nichts in die Quere kommt, ist es hilfreich sich vorab über die bevorstehende Route zu informieren. Gibt es irgendwo ein besonders hohes Verkehrsaufkommen? Nervige Baustellen oder geht irgendwo vielleicht gar nichts mehr, weil sich Stoßstange an Stoßstange reiht? In solchen Fällen nimmt man meist die Verkehrsinfos aus dem Radio zur Hilfe. Doch auch das Handy und Tablet werden bei der Reiseplanung immer wichtiger.

Das Smartphone ist zum Reiseassistenten geworden

Im Rahmen einer aktuellen Umfrage fand der Digitalverband Bitkom Research nun heraus, dass sich heutzutage jeder vierte von zehn Reisenden (41 Prozent) über das Smartphone oder Tablet über die aktuellen Staumeldungen informiert. 2016 waren es gerade einmal 26 Prozent. Vorab holen sich bereits 23 Prozent die nötigen Informationen über die Straßenverhältnisse ein. Um während der Reise auf dem Laufenden zu bleiben, greift sogar jeder vierte (26 Prozent) zu den mobilen Endgeräten. "Smartphone und Tablet sind zu unseren Reiseassistenten geworden und liefern in Echtzeit Verkehrsinformationen", weiß Mario Sela von Bitkom zu berichten.

Besonders häufig greift die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen während der Reise oder bereits davor, auf die Meldungen aus dem Internet zu (62 Prozent). Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 53 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 42 Prozent. Auf diesen Trend zu verzichten, scheint die Gruppe ab 65 Jahren. Bei ihnen sind es lediglich 9 Prozent, die sich über Smartphone oder Tablet Infos einholen.

Ein Medium bleibt konkurrenzlos

So gern auch die neuen und schnellen Medien genutzt werden, gegen das Radio gibt es kein Ankommen. Noch immer informieren sich 87 Prozent über die Verkehrssituationen über das Radio. Doch auch das gute alte Navigationsgerät leistet jedem zweiten (53 Prozent) noch wertvolle Verkehrs-Dienste. Wie immer gibt es aber auch die alles-Verweigerer, denn 7 Prozent gaben an, sich gar nicht über das Stau-Geschehen zu informieren. Meist handelt es sich dabei um die Leute, die sich in einem Stau am lautesten beschweren.

In einer weiteren Meldung berichten wir über die besten Apps, die das Reisen etwas erleichtern.


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