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03.11.2018 - 18:07
gut und günstig

Samsung Galaxy A7 im Test: Mittelklasse mit Oberklasse-Flair

Triple-Kamera und aktueller Mittelklasse-Snapdragon

Inhaltsverzeichnis:

  1. Test: Samsung Galaxy A7 (2018)
  2. Sound, Telefonie, Konnektivität, Kameratest und Fazit
  3. Alles auf einer Seite lesen

Das Galaxy A7 (2018) ist ein neues Mittelklasse-Smartphone des südkoreanischen Elektronikherstellers Samsung. Beim Blick auf das Datenblatt löst das Gerät in wahlweise Blau, Gold und Schwarz einen guten ersten Eindruck aus. Zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro offenbaren die technischen Merkmale einige interessante Details.

Ob das Samsung Galaxy A7 (2018) überzeugen kann, lesen Sie im ausführlichen Testbericht.

Design, Material, Haptik

Unmittelbar fällt auf, dass das Samsung Galaxy A7 (2018) sehr angenehm und leicht in der Hand liegt. Das liegt am vergleichsweise geringen Gewicht (168 Gramm) und der hervorragenden Verarbeitung. Vorder-, Rückseite und Metallrahmen mit schönen, abgerundeten Ecken (Abmessungen insgesamt: 159,8 mm x 76,8 mm x 7,5 mm) gehen nahtlos ineinander über. Allerdings ist das Smartphone recht rutschig. Um das Risiko zu minimieren, dass das Samsungs Galaxy A7 (2018) aus Versehen aus der Hand gleitet, kommen Nutzer nicht an einer Schutzhülle vorbei.

Display

Das 6 Zoll (Diagonale) große SuperAMOLED-Display löst in 1920 x 1080 Pixel auf. Die Pixeldichte liegt bei 402 ppi. Damit löst das Display in Full-HD auf. Das ist für die Preisklasse und die Größe des Displays noch in Ordnung. Die Displayränder sind an allen Seiten recht breit. Aber auch hier muss wieder auf die Mittelklasse und der damit verbundene Preis beachtet werden. Dass hier auf minimalistische Weise Rand eingespart wird, steht außer Frage.

Das Display glänzt mit einem hohen Helligkeitswert.

Das Display glänzt mit einem hohen Helligkeitswert.
Foto: teltarif.de

Das Display des Samsung Galaxy A7 (2018) ist groß genug, um angenehm Videos streamen zu können. Die Farben werden natürlich dargestellt, das Display ist kontrastreich. Auch der im Testverfahren ermittelte Helligkeitswert von 571 cd/m² ist nicht zu verachten. Zum Vergleich: Das aktuelle OnePlus 6T schaffte es auf einen Wert von 443 cd/m², das Samsung Galaxy S9 auf 590 cd/m².

Prozessor, Performance und Speicher

Samsung hat Qualcomms aktuellen Snapdragon 670 mit acht Kernen und 4 GB RAM verbaut. Apps starteten im Test schnell, Surfen war kein Problem. Das Bedienerlebnis ist als flüssig einzustufen. Auch im Gaming-Test konnte das Gerät überzeugen: Das grafisch aufwendige Spiel Asphalt 9: Legends des Spieleentwicklers Gameloft konnte das Samsung Galaxy A7 (2018) mit kräftigen Farben und flüssiger Performance darstellen. Hervorzuheben ist, dass die App schnell startete.

Das Display ist aus verschiedenen Blickwinkeln stabil.

Das Display ist aus verschiedenen Blickwinkeln stabil.
Foto: teltarif.de

Auch das beliebte Online-Spiel PUBG Mobile war auf dem Samsung-Smartphone sehr gut spielbar. Die grafischen Voreinstellungen standen auf "Mittel". Das Spiel sah gut aus und lief flüssig - auch bei schnellen Bewegungen und in Gefechten.

Die interne Speichergröße beläuft sich auf 64 GB. Damit dürften die meisten Nutzer im Alltag gut zurechtkommen. Wer mehr Platz benötigt, kann den Speicher per microSD-Karte um bis zu 512 GB erweitern. Das ist eine sehr ordentliche Unterstützung.

Software, Akku und Sensorik

Dauerhaft beklagen kann man sich über die vorinstallierten Apps nicht. Neben Google- und Microsoft-Programmen gibt es auch die Samsung-eigenen Apps. Einiges lässt sich deinstallieren, anderes, wie die Apps von Google und Microsoft, lässt sich nur deaktivieren. Damit müssen Nutzer leben. Der Akku fasst eine Kapazität von 3300 mAh.

Der Home-Button ist gleichzeitig Fingerabdrucksensor. Darüber befinden sich die Lautstärketasten.

Der Home-Button ist gleichzeitig Fingerabdrucksensor. Darüber befinden sich die Lautstärketasten.
Foto: teltarif.de

Das Samsung Galaxy A7 (2018) lässt sich per Gesicht entsperren. Die Einrichtung klappte im Test sehr schnell. In der Praxis wird klar: Einen Geschwindigkeitsrekord kann die Unlock-Methode nicht aufstellen, funktionierte aber stets zuverlässig. Der Fingerabdrucksensor befindet sich - etwas unkonventionell - an der rechten Gehäuseseite. Der längliche Knopf ist gleichzeitig der Home-Button. Um das Gerät mit dem Daumen zu entsperren, muss der Home-Button aber nicht gedrückt werden. Es genügt, wenn der Finger auf den Sensor gelegt wird. Das Smartphone entsperrte sich in der Praxis sehr schnell und zuverlässig über diese Methode. Etwas unglücklich ist allerdings die Positionierung der Lautstärketasten über dem Home-Button. Um diese zum Beispiel mit dem Daumen der rechten Hand bedienen zu können, müssen Nutzer merklich mit der Hand hochrutschen.

Auf Seite 2 lesen Sie mehr zu Sound, Telefonie, Konnektivität und den Kameratest.

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