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21.08.2019 - 17:51
Ausland

SatelliteApp: Kostenlos in 64 Länder telefonieren

Ab sofort Gespräche in neun weitere Staaten

Die SatelliteApp von sipgate ist durch ihre von einer bestimmten SIM-Karte unab­hängigen deut­schen Handy­nummer bekannt geworden. Mit der für Android und iOS verfüg­baren Anwen­dung können die Nutzer aber auch kostenlos tele­fonieren. Das gilt selbst für Auslands­gespräche. Nun hat sipgate die Liste der Länder, in die die Gratis-Tele­fonate möglich sind, um neun Desti­nationen erwei­tert, andere Anruf­ziele sind hingegen wegge­fallen.

Neu für SatelliteApp-Kunden ist die Möglich­keit, Teil­nehmer in Bhutan, auf den Färöer-Inseln, in Kambo­dscha, Kuwait, Laos, Namibia, Nigeria, Paki­stan und Vietnam anzu­rufen. Damit sind nach aktu­ellem Stand nun Tele­fonan­schlüsse in insge­samt 64 Staaten mit der SatelliteApp erreichbar. Eine Liste der verfüg­baren Anruf­ziele hat der Anbieter auf seiner Webseite bereit­gestellt.

Nach­teil: Rufnum­mern aus Staaten, die nicht auf der Liste stehen, sind mit der SatelliteApp über­haupt nicht erreichbar - auch nicht gegen Aufpreis. So können die Kunden zwar jetzt Rufnum­mern in Südwest­afrika oder Fernost kostenlos anrufen. Verbin­dungen in die Schweiz sind aber nicht einmal kosten­pflichtig möglich, da sipgate offenbar keine passenden Kondi­tionen einge­räumt bekommt, aber auch keine Option für kosten­pflich­tige Anrufe in weitere Länder anbietet.

100 Minuten pro Monat kostenlos

Neue Anrufziele bei der SatelliteApp

Neue Anrufziele bei der SatelliteApp
Screenshots: sipgate, Montage: teltarif.de

Kunden, die den kosten­losen Basic-Account der SatelliteApp verwenden, haben jeden Monat 100 Frei­minuten zur Verfü­gung. Für Inter­essenten, denen dieses Kontin­gent nicht ausreicht, bietet sipgate die Option SatellitePlus an, die mit einer monat­lichen Grund­gebühr von 4,99 Euro zu Buche schlägt und ohne Mindest­vertrags­lauf­zeit auskommt. Damit bekommen die Nutzer eine Flat­rate für Gespräche in die 64 Länder, die sich mit der VoIP-App errei­chen lassen.

Auf der To-Do-Liste für die SatelliteApp steht für die kommenden Wochen unter anderem die Kompa­tibi­lität mit den neuen Betriebs­system-Versionen iOS 13 und Android Q. Außerdem sollen die Kunden die Möglich­keit der "intel­ligenten Erreich­barkeit" - beispiels­weise je nach aktu­ellem Aufent­haltsort - bekommen.

Mit der SatelliteApp sollen Kunden die Möglich­keit bekommen, ihre Handy­nummer mit einer belie­bigen SIM-Karte zu verwenden. Da die Vermitt­lung via Internet erfolgt, kann auch eine reine Daten­karte oder eine Prepaid­karte aus einem Reise­land einge­setzt werden. Ein voll­wertiger Ersatz ist die VoIP-App indes noch nicht. So ist es beispiels­weise nicht möglich, SMS-Nach­richten auszu­tauschen oder die Mailbox mit einer indi­vidu­ellen Ansage zu versehen.


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