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04.01.2020 - 18:17
Datenklau

Datenklau: Vorsicht bei smarten Heizungs-Thermostaten

Nicht mit dem üblichen WLAN verbinden

Smarte Ther­mostate an Heiz­körpern lassen sich über ein Smart­phone oder Tablet steuern. Dafür brau­chen sie Anschluss ans Internet. Der Tüv Rhein­land rät, die Ther­mostate nicht in das übliche WLAN des Haus­haltes einzu­binden, sondern für sie ein eigenes Funk­netz­werk einzu­richten.

Die Internet-Experten raten zur Nutzung eines Gäste-WLANs mit einge­schränkten Rechten. Dadurch haben die Ther­mostate keine Verbin­dung zu Compu­tern und Tablets des Haus­haltes, auf denen persön­liche Daten gespei­chert sind - was diese wiederum besser vor mögli­chen Hacker­angriffen schützt. Außerdem sollte die Steue­rungsapp für die Ther­mostate ein sicheres Pass­wort haben.

Vor dem Kauf auf die Daten­schutz­erklä­rung achten

Um Heizkosten zu sparen, werden gerne smarte Thermostate verwendet

Um Heizkosten zu sparen, werden gerne smarte Thermostate verwendet
(c) dpa

Damit die smarten Ther­mostate selbst keine perso­nenbe­zogenen Daten wie die einge­stellte Lieb­lings­tempe­ratur an ihren Hersteller oder sons­tige Auswerter auslie­fern, sollte man beim Kauf der Produkte auf deren Daten­schutz­erklä­rung achten. Passagen mit Begriffe wie Dritte, Dienst­leister, Angebot oder Werbung beziehen sich unter Umständen auf die Weiter­gabe sensi­bler perso­nenbe­zogener Daten.

Smarte Ther­mostate arbeiten selbst­stän­diger als mecha­nische Ther­mostate - und helfen dabei, Heiz­kosten zu sparen. Sie reagieren zum Beispiel auf geöff­nete Fenster und regeln auto­matisch die Tempe­ratur während des Lüftens herunter. Außerdem können sie die Tempe­ratur in Abwe­senheit der Bewohner steuern. Und sie lassen sich aus der Ferne über ein Smart­phone und Tablet regu­lieren.

Sieben goldene Regeln für mehr Sicher­heit im Internet lesen Sie in einer weiteren News.

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dpa /

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