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08.06.2019 - 13:23
VoD

Boom: 22,7 Millionen Deutsche nutzen Streaming-Dienste

Von Januar bis März 2019 etwa 1,4 Milliarden Abrufe

Im ersten Quartal 2019 nutzten in Deutsch­land insge­samt 22,7 Millionen Personen kosten­pflich­tige Strea­ming­dienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder maxdome. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent bezie­hungs­weise 1,8 Millionen Personen. Das zeigen aktu­elle Ergeb­nisse des Markt­forschers GfK.

Deut­sche streamten 1,2 Milli­arden Stunden

Streamingdienste wie Amazon Prime Video boomen

Streamingdienste wie Amazon Prime Video boomen
Foto: Amazon, Screenshot: Michael Fuhr/teltarif.de

Der Markt für kosten­pflich­tige Strea­ming­dienste in Deutsch­land wachse damit weiter dyna­misch. Inner­halb des Subscrip­tion-Video-on-Demand (SVOD) Marktes, der sich aktuell noch stark auf die beiden großen Player Netflix und Amazon Prime konzen­triert, wurden von Januar bis März 2019 etwa 1,4 Milli­arden Abrufe getä­tigt. In diesem Zeit­raum verbrachten rund 22,7 Millionen Personen ab 14 Jahren im Durch­schnitt 1,2 Milli­arden Stunden auf SVOD-Platt­formen.

Aktuell ist der SVOD-Markt ein relativ junger Markt. Rund 60 Prozent der SVOD-Nutzer entfallen auf die Ziel­gruppe der 14- bis 39-Jährigen. Aller­dings zeichnet sich im Zeit­verlauf eine Verän­derung ab. Inner­halb der letzten neun Monate stieg der Anteil der Nutzer ab 50 Jahren um 4 auf 19 Prozent. Auch das Durch­schnitts­alter inner­halb der Nutzer von SVOD-Ange­boten stieg von 35 auf 37 Jahre.

Brei­tere Nutzer­schichten

GfK-Analysen zeigen, dass SVOD-Ange­bote in Deutsch­land anfangs stärker von männ­lichen Personen aus urbanen Ein- bis Zwei­personen-Haus­halten genutzt wurden. Der Markt für kosten­pflich­tige Strea­ming­dienste dringt aller­dings langsam in brei­tere Nutzer­schichten vor. Die soge­nannten „Newcomer“, also Personen, die ein SVOD-Abo im Jahr 2018 abge­schlossen haben, sind deut­lich einheit­licher auf die beiden Geschlechter verteilt und wohnen häufiger in Mehr­personen-Haus­halten außer­halb der Groß­städte.

Rund 70 Prozent der etwa 1,4 Milli­arden Gesamt­abrufe entfallen im ersten Quartal 2019 auf Serien. "The Big Bang Theory" führt das Ranking in diesem Zeit­raum an und wurde von insge­samt 13 Prozent der Seri­ennutzer gesehen. Danach folgt "Vikings" und die Netflix-Produk­tion "Sex Educa­tion" mit jeweils zehn Prozent.

Noch in diesem Jahr wollen weitere hoch­rangige Unter­nehmen ins Strea­ming-Geschäft einsteigen, etwa Apple, Warner Bros., NBC Universal oder Disney.

Auch auf der dies­jährigen Anga Com war Strea­ming ein großes Thema. In einer weiteren News lesen Sie die Zusam­menfas­sung der entspre­chenden Vorträge.


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