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Streaming

Streaming: Filme, Serien, TV und Sport via Internet

Diese Streaming-Optionen gibt es

Um die neuesten Filme, Serien und Dokus zu konsu­mieren, hatte man früher im Wesent­lichen die Wahl zwischen dem Gang ins nächste Kino, dem Gang in die nächste Video­thek und der Verfol­gung des laufenden linearen TV-Programms. Durch den Siegeszug des Video-Strea­mings hat sich jedoch alles geän­dert. Der Gang ins Kino ist nur noch erfor­derlich, wenn man die aller­neuesten Produk­tionen verfolgen will, der Gang zur Video­thek gehört ganz der Vergan­genheit an und auch lineare TV-Sender verlieren immer mehr Zuschauer.

Diese Entwick­lung vermag nur wenig zu über­raschen, wenn man sich die Vorteile des Video-Strea­mings gegen­über den „klas­sischen“ Methoden verge­genwär­tigt, doch zuerst klären wir, was Video-Strea­ming über­haupt ist.

Video-Strea­ming: Darum geht es

Bei Video-Strea­ming wird über eine Inter­netver­bindung ein bestimmter Video-Inhalt auf Computer, Smart­phones, Tablets oder Smart-TVs über­tragen. Es kann sich dabei sowohl um Live­über­tragungen, als auch um Video-on-Demand-Inhalte (VoD) handeln. „Video-on-Demand“ bedeutet „Video auf Abruf“. Der Name sagt also schon aus, worum es sich dabei handelt, nämlich um die Möglich­keit aus einer bestimmten Samm­lung an online verfüg­baren Videos, gewünschte Videos jeder­zeit auf dem eigenen Gerät abzu­spielen. Dabei kann es sich um Filme, Serien, Dokus oder Ähnli­ches handeln.

Vergleichbar ist dies mit der in der Video­thek ausge­liehenen und zuhause abge­spielten Kassette, mit dem entschei­denden Unter­schied jedoch, dass alles über die Inter­netver­bindung läuft und man deshalb nicht an Ort und Zeit gebunden ist.

Streaming-Anbieter im Überblick

Streaming-Anbieter im Überblick
Logos: Anbieter, Foto/Montage: teltarif.de

Eine Haupt­voraus­setzung für die Nutzung ist eine stabile Inter­netver­bindung. Eine pauschale Mindest­geschwin­digkeit kann zwar nicht genannt werden, jedoch sollten die meisten gängigen DSL-Anschlüsse, sowie mobiles Internet über 3G oder LTE ausrei­chen, zumal sich die Bild­qualität bei den meisten Anbie­tern anpassen lässt bzw. selbst an die Inter­netver­bindung anpasst.

Nutzer, die über keine Internet-Flat verfügen und statt­dessen nach verbrauchter Daten­menge zahlen, sollten dran denken, dass Video-Strea­ming eine recht daten­inten­sive Ange­legen­heit ist.

Der Weg in die Lega­lität

Nachdem viele Jahre lang ille­gale Online-Platt­formen die erste Adresse vieler Nutzer gewesen waren, wenn es darum ging, die neuesten Inhalte aus Holly­wood zu konsu­mieren, haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr legale Video-Strea­ming-Dienste etabliert, die die Rechte an den Inhalten auch tatsäch­lich haben. Dabei handelt es sich sowohl um Platt­formen, die VoD-Inhalte zur Verfü­gung stellen, als auch um solche, die auch Live-Über­tragungen von Sport­ereig­nissen oder linearen TV-Inhalten anbieten. Nahezu alle Anbieter verfügen inzwi­schen auch über Apps für Android und iOS, mit denen komfor­tabel auf Smart­phones und Tablets gestreamt werden kann.

Über­sicht etablierter Anbieter

Die etablierten Anbieter verfolgen unter­schied­liche Konzepte. Während Netflix ausschließ­lich auf VoD-Inhalte setzt, kombi­nieren Amazon Prime Video, Joyn und Sky Ticket das VoD-Konzept mit der Live-Über­tragung linearer TV-Ange­bote. DAZN wiederum konzen­triert sich auf die Live-Über­tragung von Sport­ereig­nissen und bezeichnet sich daher selbst als das „Netflix“ für Sport-Fans. Die wich­tigsten Dienste und Ihre Preise finden Sie auf unserem Anbieter-Vergleich wich­tiger Strea­ming-Dienste.

Ratgeber zum Thema Streaming

Streaming-Dienste im Überblick

Verschie­dene Abrech­nungs­modelle

Die große Mehr­heit der Anbieter setzt auf ein Flat­modell zum Pauschal­preis, dieser liegt im Schnitt bei ca. 10 Euro monat­lich. Ob und wie viele Video-Inhalte abge­spielt werden, ist dabei für die Kosten uner­heblich.

Einige wenige Anbieter erlauben es dem Zuschauer auch, jeweils nur für das gerade gewünschte Video zu zahlen, ohne einen monat­lichen Fest­preis beglei­chen zu müssen. Dies lohnt sich beson­ders für Gele­genheits­nutzer.

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