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24.03.2011 - 00:00
mobil surfen

Überblick: Günstige UMTS-Modems fürs mobile Internet

Angebot an portablen UMTS-WLAN-Routern wird größer

Inhaltsverzeichnis:

  1. Jeder Anbieter setzt sein Branding auf den Surf-Stick
  2. Portable UMTS-WLAN-Router: Der Hotspot für unterwegs

Wer einen Surf-Stick besitzt, kann mit seinem Netbook oder Notebook unterwegs nicht nur an stationären WLAN-Hotspots sondern theoretisch auch an jedem anderen Ort aufs Internet zugreifen. Beim Internetzugang über das Mobilfunknetz werden je nach Aufenthaltsort des Nutzers die Daten inzwischen per GPRS, EDGE, UMTS oder HSPA mit Geschwindigkeiten von bis zu 28,8 MBit/s auf das Notebook übertragen. Die Upstreamrate für den Datenversand vom tragbaren Rechner aus kann dabei bis zu 5,76 MBit/s betragen. Einsteigern ins mobile Internet fällt es jedoch aufgrund der großen Angebotsvielfalt schwer, einen Überblick über verfügbare Surf-Sticks im Handel und mobile Daten-Tarife zu erlangen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Mobilfunkanbieter Surf-Sticks unter ihrem eigenen Markennamen verkaufen. So kann es vorkommen, dass zwei Anbieter dasselbe Surf-Stick-Modell unter verschiedenen Bezeichnungen vermarkten. Wir erklären Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines 3G-Surf-Sticks achten sollten und wie Sie ein passendes günstiges Starterpaket finden.

Nicht immer gleich: Bandbreite von Netz, Tarif und Surf-Stick

Überblick: Günstige Surf-Sticks fürs mobile Internet

Surf-Sticks fürs mobile Internet
Bild: Hersteller / Anbieter

Die erste Entscheidung, die beim Kauf eines Surf-Sticks fürs mobile Internet ansteht, fällt zwischen den Optionen, die Hardware mit oder ohne einen Mobilfunkvertrag für den Internetzugang per GPRS oder UMTS zu erwerben. Während es bei Wahl eines Prepaid-Tarifs für Mobile-Daten-Dienste in preislicher Hinsicht (ab 20 Euro) keinen Unterschied macht, ob der Surf-Stick separat oder im Prepaid-Starterpaket gekauft wird, erhalten Kunden, die einen 24-Monatsvertrag mit Daten-Tarif abschließen, schon einen Surf-Stick für Preise ab 0 oder 1 Euro. In der Regel erhöht sich bei Abschluss eines neuen Laufzeitvertrags mit gleichzeitigem Kauf eines Surf-Sticks beim Provider auch nicht das monatliche Tarifgrundentgelt, wie es beispielsweise häufig beim zusätzlichen Kauf eines Netbooks der Fall ist.

Beim Kauf eines Web-Sticks mit gleichzeitigem Abschluss eines Datentarif-Vertrags sollten die Käufer jedoch genauer hinschauen, denn nicht immer sind die einzelnen Paketbestandteile optimal aufeinander abgestimmt. So vertreiben gerade einige Mobilfunk-Discounter und Prepaid-Anbieter Surf-Sticks, die die heute in den Mobilfunknetzen möglichen und im gewählten Tarif zugestandenen Daten-Übertragungsraten gar nicht leisten können. Wir hatten vor einiger Zeit darüber in unserem Artikel zu langsameren UMTS-Surf-Sticks in Prepaid-Paketen berichtet. Beispielsweise verkaufen die beiden Supermarktketten Aldi und Lidl den Prepaid-Surf-Stick Huawei E1550, der den Datenempfang mit einer Übertragungsrate von bis zu 3,6 MBit/s unterstützt - in beiden Tarifen sind aber je nach Aufenthaltsort und mit geeigneter Hardware Datenraten von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream möglich. Beim Mobilfunkanbieter Fonic gibt es dagegen den bis zu 7,2 MBit/s schnellen Surf-Stick Huawei E1750.

Die in der Praxis erreichten Datenübertragungsraten hängen natürlich nicht nur von der Leistungsfähigkeit des UMTS-Modems und der Drosselung im Daten-Tarif ab, sondern auch vom Ausbau des UMTS-Netzes am jeweiligen Standort des Nutzers. Außerdem lohnt bei Buchung eines Daten-Tarifs ein Blick in die AGB: Neben einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung für den mobilen Internetzugang werden hier auch untersagte Dienste (wie etwa VoIP, Instant Messaging oder Peer-to-Peer) aufgezählt sowie die Konditionen für eine Bandbreiten-Drosselung ab einem bestimmten Volumenverbrauch in Flatrate-Tarifen beschrieben.

Auf möglichen SIM-Lock des Surf-Sticks achten

Achten sollten Käufer eines Surf-Sticks auch darauf, ob das gewählte Modell mit einem SIM- oder Net-Lock versehen ist und sich möglicherweise nicht mit einer SIM-Karte eines anderen Mobilfunkanbieters nutzen lässt. Wenn dies der Fall ist, schränkt das die Flexibilität des mobilen Internetnutzers ein. Zum Beispiel kann es bei wechselnden Aufenthaltsorten - etwa bei regelmäßigen Aufenthalten im europäischen Ausland - wünschenswert sein, verschiedene SIM-Karten abwechselnd im selben Stick nutzen zu können. Vorteil eines mit SIM- oder Net-Lock bzw. schon eines nur mit Branding versehenen Surf-Sticks: Die Internetzugangsdaten müssen nicht vom Nutzer manuell eingestellt werden.

Was dagegen für eigentlich alle neueren Surf-Sticks gilt: Die Verbindungs-Software ist bereits auf dem Stick gespeichert und installiert sich nach dem Anstecken des Sticks an den USB-Anschluss automatisch auf dem Laptop (Plug&Play).

Surf-Stick dient auch als transportabler Massenspeicher

Nicht nur die Verbindungs-Software sondern auch andere persönliche Daten lassen sich auf etlichen Surf-Stick-Modellen speichern. Dazu bieten diese Surf-Sticks jeweils einen Steckplatz für eine wechselbare Speicherkarte im microSD-Format und dienen somit auch als portabler Massenspeicher. Weitere Zusatz-Features von Surf-Sticks können ausziehbare Antennen für einen besseren Empfang, abknickbare USB-Anschlüsse fürs Arbeiten auf engstem Raum oder auch ein eingebauter DVB-T-Receiver für den Empfang des digitalen Fernsehens unterwegs sein. Solche DVB-T-Surf-Sticks finden sich beispielsweise bei dem Fersehsender Prosieben, der in seinem Web-Shop auch mobile Daten-Tarife offeriert, oder bei klarmobil.

Auf der zweiten Seiten unseres Überblicks über Surf-Stick-Angebote stellen wir Ihnen portable WLAN-Router für die mobile Internetnutzung mit mehreren Geräten vor.

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