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Apple versus Microsoft: Das macht den Mac so besonders

Apple Mac oder Windows-PC? Ein Vergleich

Der erste Mac erschien bereits 1984, damals noch unter der Bezeich­nung Macintosh und war - wie sollte es anders sein? - benannt nach einem Apfel. Schnell etablierte sich in der Apple-Gemeinde jedoch der Spitz­name Mac und heute tragen die teuren Designer-Rechner sogar ganz offi­ziell diese Bezeich­nung. Auch das Betriebs­system Mac OS (seit 2012 nur noch OS X) wurde nach ihnen benannt.

Der Macintosh war der erste Computer mit grafischer Benutzer­ober­fläche. Während Windows-Nutzer also noch mühsam Befehle in eine Kommando­zeile ein­tippten, konnten die Apple-Fans bereits Fenster öffnen und schließen, Symbole auf dem Desktop hin- und her­schieben oder Dateien in den Papier­korb ver­frachten (und wieder heraus­holen). All diese PC-typischen Funktio­nen gab es bei Windows erst rund zehn Jahre später mit dem Erschei­nen von Windows 95.

Von Macbook bis iMac: Die verschiedenen Mac-Modelle

Apples haus­eigener Rechner kommt derzeit in sechs verschie­denen Varianten, darunter sowohl Laptops als auch Desktop-PCs. Zwar sind die schicken Apple-Rechner deutlich teurer als ein Windows-PC, dafür ist der Wert­verfall aber auch geringer.

Modell Beschreibung
Mac mini
Apple Mac mini
Mit nur rund 19 mal 19 Zenti­metern Stell­fläche und rund 4 Zenti­metern Höhe ist der Mac mini der kleinste Desktop-Computer von Apple. Er ist zudem das preis­günstigste Mac-Modell, wird aller­dings ohne Monitor, Tasta­tur und Maus geliefert.
iMac
Apple iMac
Als All-in-One-PC ist der iMac Rechner und Bild­schirm in einem. Es gibt ihn in verschie­denen Monitor­größen und Prozessor-Varianten. Der iMac wird mit Maus und Tastatur geliefert.
Mac Pro
Apple iMac
Der Mac  Pro ist nicht nur der leistungs­stärkste, sondern auch der teuerste Apple-PC und fällt besonders durch sein außer­gewöhnliches Design auf. Das Gehäuse ist schwarz und zylinder­förmig und verfügt über kein CD/DVD-Lauf­werk.
MacBook Pro
Apple MacBook Pro
Das MacBook Pro ist das Standard-Note­book von Apple und wird in verschie­denen Größen und Aus­stattungs­varianten ge­liefert. Alle MacBooks verfügen über eine beleuch­tete Tastatur.
MacBook
Apple MacBook
Mit einem Gewicht von unter einem Kilo­gramm und weniger als andert­halb Zenti­metern Dicke ist das MacBook dünner und leichter als sein Pro-Pendant. Im Gegen­satz zum varianten­reichen MacBook Pro ist das MacBook nur in einer 12-Zoll-Version verfügbar.
MacBook Air
Apple MacBook Air
Das MacBook Air ist ein speziell auf niedriges Gewicht ausge­richtetes Note­book. Es ist 17 Milli­meter dick, wiegt je nach Aus­führung ein bis 1,3 Kilo­gramm und verfügt über eine SSD-Fest­platte.

Hardware: Stabiler Mac versus flexibler PC

Von Macbook bis iMac: Die verschiedenen Mac-Modelle

Von Macbook bis iMac: Die verschiedenen Mac-Modelle
Bild: Apple

In puncto Hardware bietet der Windows-Rechner einen entschei­denden Vorteil: Windows-Nutzer können ihren PC sehr viel individu­eller gestalten. Macs hingegen werden speziell von Apple zusammen­gestellt und fest ver­schraubt. Raum für per­sön­liche Anpas­sungen bleibt da wenig. Zwar bietet Apple für die einzelnen Modelle bis­weilen Konfigu­ration­smöglich­keiten an, einen kompletten Rechner aus den ge­wünsch­ten Kom­po­nen­ten selbst zusammen­zu­bauen, ist jedoch nicht vorge­sehen. Darüber hinaus sind iMac, MacBook und Co. meist so fest ver­schraubt und verklebt, dass selbst das Aus­tauschen einzelner Teile kaum möglich ist.

Auch der unflexible Fertig-Mac hat jedoch seine Vorteile. Bei Apple stammen Hard- und Soft­ware aus einer Hand und sind daher perfekt aufein­ander abge­stimmt. Das bedeutet weniger Abstürze, bessere Speicher­aus­lastung und schnel­leres Hoch- und Runter­fahren. Zudem bietet der Mac mehr Sicher­heit vor Viren, Tro­janern und Spy­ware.

Software und Betriebssystem: Der Mac kann auch Windows

Das hart­näckige Vorurteil, es gäbe für den Mac kaum Pro­gramme, ist heute längst über­holt. Mittler­weile werden auch für Apple-Systeme fleißig Anwen­dungen kreiert und seit der Ein­füh­rung des Mac App Stores mit tausenden Pro­grammen sind sie sogar noch leichter zu finden. Auch alle gängigen Office-Pro­gramme lassen sich am Apple-Rechner nutzen. Doch selbst wenn einmal ein Pro­gramm nicht für beide Platt­formen ver­füg­bar sein sollte, bietet der Mac eine Lösung: Er kann auch Windows. Auf einem Apple-Com­puter ist es recht einfach, eine zweite Parti­tion mit­hilfe des haus­eigenen Virtua­lisierungs­tools Boot Camp zu erstellen, um darauf ein separates Windows-System zu instal­lieren. So können auch Windows-Pro­gramme weiter­hin genutzt werden.

Einen klaren Vorteil hat das Micro­soft-Betriebs­system jedoch: Es ist deutlich weiter ver­breitet. Viele kennen Windows bereits und nutzen es seit Langem. Der Umstieg auf OS X ist aber nicht schwer. Das Mac-Betriebs­system zeichnet sich durch eine intuitive Bedie­nung aus und kann auch von Neulingen schnell erlernt werden, sodass sich der Mac wohl auch in Zukunft immer weiter durch­setzen wird. Damit Sie dabei stets auf dem Laufenden bleiben, finden Sie hier die wichtigsten Meldungen zum Thema Apple-Computer auf teltarif.de.

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