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05.07.2018 - 16:50
Netzausbau

Telekom schließt 100 Lücken im Mobilfunknetz

Bayern ist größtes Glasfaser-Ausbaugebiet

Telekom veröffentlicht neue Details zum Netzausbau

Telekom veröffentlicht neue Details zum Netzausbau
Foto: dpa

Die Deutsche Telekom treibt ihren Netzausbau weiter voran. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen in den kommenden drei Jahren 100 Lücken im Mobilfunknetz in Bayern geschlossen werden - zusätzlich zu den 1000 ohnehin bereits geplanten neuen Senderstandorten im Freistaat. Dabei kommt dem Bonner Telekommunikationskonzern eine neue Kooperation zugute: Das Unternehmen kann nun auch Standorte von BOS-Funkdiensten mitnutzen, um noch bestehende Versorgungslücken zu schließen.

Das Augenmerk beim weiteren Netzausbau liege wie beim Mitbewerber Vodafone einerseits auf den wichtigen Verkehrswegen. Die Telekom bekennt sich darüber hinaus deutlicher als seine Konkurrenten auch zum Netzausbau in ländlichen Regionen. "Wir sind uns der Bedeutung von Mobilfunk für den ländlichen Raum bewusst", so Telekom-Chef Tim Höttges. Parallel zum weiteren Ausbau in die Fläche will der Netzbetreiber auch bestehende Anlagen modernisieren. Bis Ende kommenden Jahres sollen "fast im gesamten Mobilfunknetz hohe Übertragungsraten" über LTE möglich sein.

VDSL Vectoring in mehr als 1200 Gemeinden

Auch im Festnetz will die Telekom für schnellere Internet-Zugänge sorgen. Ab sofort stehen nach Unternehmensangaben in 1250 bayerischen Kommunen bis zu 100 MBit/s im Downstream zur Verfügung. Die Anschlüsse in Fördergebieten waren bisher auf maximal 50 MBit/s beschränkt. Nachdem in den betroffenen Orten nun auch VDSL Vectoring zum Einsatz kommt, profitieren rund 800.000 Haushalte von der höheren Übertragungsgeschwindigkeit. Telekom-Höttges sagte: "Wir haben heute eine weitere Etappe beim Breitband-Ausbau in Bayern erreicht. Im August geht es weiter. Dann startet unser Angebot mit 250-MBit/s-Anschlüssen. 1,8 Millionen Haushalte im Freistaat werden kurzfristig profitieren." Die Technik hinter den noch höheren Bandbreiten nennt sich VDSL Super Vectoring und soll perspektivisch an nahezu allen Anschlüssen angeboten werden.

1,8 Millionen Haushalte in Bayern sollen kurzfristig profitieren. Voraussetzung ist neben der technischen Verfügbarkeit die Buchung des Tarifs MagentaZuhause XL, den wir in einer weiteren Meldung bereits vorgestellt haben. Voranmeldungen nimmt die Telekom bereits seit Juni entgegen.

Telekom: "Glasfaser-Ausbau ebenfalls in Blick"

Bis Ende des Jahres will die Telekom an nahezu allen Vermittlungsstellen in Bayern reine Glasfaser-Anschlüsse produzieren können. Dazu setze das Unternehmen verstärkt die Trenching-Verlegetechnik ein, die den Glasfaser-Ausbau um den Faktor vier schneller mache. Zudem kämen auch oberirdische Leitungen für den FTTH-Ausbau zum Einsatz.

Die Telekom habe ihre Ausbauleistung in Bayern in den vergangenen drei Jahren jeweils verdoppelt. Alleine 2017 seien 17 000 Kilometer Glasfaser verlegt worden. Das bayerische Breitband-Förderprogramm sei das derzeit größte FTTH-Projekt in Deutschland. Im seinem Rahmen habe die Telekom 120 000 Haushalte bereits angeschlossen oder in der Planung. Bei entsprechendem Interesse sollen bis 2022 in Bayern 470 Gewerbegebiete an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden. Davon würden 50 000 Unternehmen profitieren.

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