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28.12.2018 - 11:27
Bilanz

So hat die Telekom 2018 ihre Netze ausgebaut

Allein 1300 neue Mobilfunkstandorte

Die Deut­sche Telekom zieht Bilanz zu ihrem Netz­ausbau im zu Ende gehenden Jahr. So hat der Bonner Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­leister nach eigenen Angaben in 2018 insge­samt 1300 neue Mobil­funk-Stand­orte gebaut. Damit wurde die Anzahl an Mobil­funk-Stand­orten auf 27 000 erwei­tert. 80 Prozent der Stand­orte seien mit Glas­faser ange­bunden und mit Single-RAN-Technik ausge­stattet. Damit seien die Basis­sta­tionen auch schon für den neuen Mobil­funk­stan­dard 5G vorbe­reitet.

Nach eigenen Angaben erreicht die Telekom mit ihrem Mobil­funk­netz aktuell 99,8 Prozent der Bevöl­ke­rung und 97,6 Prozent der Fläche Deutsch­lands. Das bezieht sich auf den Empfang von mindes­tens einer Netz­tech­no­logie, was im Zweifel auch bedeuten kann, dass nur GSM und demnach sehr lang­sames Internet mit EDGE zur Verfü­gung steht. Aller­dings erreicht die Telekom nach eigener Darstel­lung auch schon 97,8 Prozent der Bevöl­ke­rung mit LTE.

2 GBit/s über 5G

Telekom bilanziert Breitbandausbau 2018

Telekom bilanziert Breitbandausbau 2018
Foto: Telekom

In diesem Jahr hat die Telekom zudem umfang­reiche Tests mit dem neuen 5G-Stan­dard durch­ge­führt. Das Unter­nehmen verfüge über alle Bausteine für die neue Mobil­funk-Genera­tion und betreibe in der Berliner Innen­stadt ein 5G-Test-Cluster. Dabei werden laut Telekom Daten­über­tra­gungs­raten von 2 GBit/s erreicht. Die Ansprech­zeiten lägen bei 3 ms. Auch in Hamburg werde 5G erprobt.

Aber auch der kabel­ge­bun­dene Breit­band­ausbau sei in den vergan­genen zwölf Monaten voran­ge­trieben worden. So habe die Telekom in diesem Jahr 23 000 Vertei­ler­kästen aufge­baut, mit aktiver Technik ausge­stattet und mit Glas­faser ans Netz ange­bunden. Die Gesamt­zahl der Vertei­ler­kästen habe sich dadurch auf 177 600 erhöht.

60 000 Kilo­meter Glas­faser verlegt

Zudem seien in diesem Jahr rund 60 000 Kilo­meter Glas­faser verlegt worden. Die Ausbaumenge stieg gegen­über 2017 um 50 Prozent und insge­samt habe das Glas­faser-Netz des Konzerns nun eine Länge von rund 500 000 Kilo­me­tern. Für insge­samt 8,8 Millionen Haus­halte stünde nun ein schnel­lerer Internet-Zugang zur Verfü­gung. 26 Millionen Haus­halte hätten die Möglich­keit, einen Tarif mit mindes­tens 100 MBit/s im Down­stream zu buchen.

Bis Ende 2020 will die Telekom den FTTC-Ausbau (Fiber to the Curb bzw. Glas­faser bis zum Bord­stein) weit­ge­hend abschließen. Danach werde FTTH (Fiber to the Home, Glas­faser bis ins Haus) groß­flä­chig ausge­baut. Pro Jahr sollen bis zu zwei Millionen Haus­halte mit Glas­fa­ser­an­schlüssen ausge­stattet werden. In den nächsten Monaten solle verstärkt Tren­ching zum Einsatz kommen. Diese Verlege-Methode stei­gere das Tempo beim Ausbau um den Faktor vier.

Als nach eigenen Angaben erster Netz­be­treiber in Europa setzt die Telekom in einem Pilot­pro­jekt auch auf künst­liche Intel­li­genz zur schnel­leren und effek­ti­veren Planung des Glas­faser-Ausbaus. Davon verspricht sich der Konzern Dank opti­mierter Planung der Stre­cken mehr Ausbau in kürzerer Zeit.

Walter Golde­nits: "Das beste Netz­er­lebnis nicht nur in Ballungs­räumen"

"Unser Anspruch ist es, unseren Kunden das beste Netz-Erlebnis zu bieten und das nicht nur in Ballungs­räumen, sondern flächig", sagt Walter Golde­nits, CTO der Telekom Deutsch­land. "Dafür inves­tieren wir massiv in unsere Netze, welche wir entwi­ckeln, planen, bauen und betreiben." Tim Höttges, Vorstands­vor­sit­zender der Deut­schen Telekom, ergänzt: "Zu viele reden in Deutsch­land nur über den Ausbau. Zu wenige tun wirk­lich etwas." Für das kommende Jahr hofft Höttges, dass auch Wett­be­werber mehr für den Breit­band­ausbau machen: "Wir brau­chen mehr Koope­ra­tionen, schnel­lere Geneh­mi­gungs­ver­fahren und mehr Mut beim Ausbau auch neue Wege zu gehen."

In einer weiteren Meldung finden Sie einen Erfah­rungs­be­richt zum Umstieg auf VDSL Super Vecto­ring bei der Telekom.


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